Nachrichten Kressbronn
Nachbarschaftshilfe bedient sich der Koch- und Gedichtskunst

Kaviar vom Felchen, Consommé vom Rotkohl und Reh mit Pilzbrätstrudel, herzhafte rosa gebratenes Roastbeef in Sonnenhof-Kräuterkruste sowie Tiramisu von Bodenseeäpfeln: so in etwa lautete die Menükarte beim Kultur-Dinner am Sonntag im „Sonnenhof“. Eingeladen hatte der Förderverein der Evangelischen Nachbarschaftshilfe, um diese künftig mehr ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken, vor allem aber, um die meist ehrenamtliche Arbeit der Helfer besser finanziell abzusichern und den chronischen Abmangel zu lindern.
„Sie alle sind heute in den Sonnenhof gekommen, um für eine gute Sache einzustehen. Sie unterstützen mit ihrem Beitrag Menschen in unserer Umgebung, die mit der Bewältigung des Alltags nicht mehr zurechtkommen. Hierzu zählt die Begleitung zum Arzt genauso wie die Hilfe beim Ausfüllen von Formularen, gemeinsame Spaziergänge oder auch die Unterstützung bei der Essensversorgung“, sagte Adelheid Huonker-Wagner in ihrer Begrüßung.
Die Einrichtung bietet bei Bedarf auch in Zusammenarbeit mit der Sozialstation und anderen Diensten unkomplizierte, persönliche Unterstützung, die bezahlbar und nicht an Konfessionen gebunden ist.
Regine Vogel, zweite Vorsitzende, versicherte im Interview mit der Einsatzleiterin des Vereins, Karin Kadgiehn, dass die Spenden und Beiträge direkt und unmittelbar dem Vereinszweck zugute kommen. Sie dankte allen Sponsoren des Abends sowie der Familie Manhardt, die ihr Restaurant mit seinem edlen Ambiente für das Kultur-Dinner zur Verfügung stellte.
Dabei betonte Kadgiehn, dass die niedrigen Beitragssätze bei weitem nicht ausreichen würden, um die vielen Einsatzstunden, Ausbildungsmaßnahmen oder sonstigen Aufwendungen zu decken.
Neben dem leckerem Essen wurden die 92 Gäste von der Tettnanger Mundartdichterin Ingrid Koch und Pianist Werner Israel zwischen den Menügängen bestens unterhalten und musikalisch verwöhnt. Passend zum Abend wählte die Wortakrobatin ihr Motto „Nachbarschaften“ und hielt mit ihren Erlebnissen und Anekdoten über das gemeinsame Nebeneinander auf liebenswerte Weise so manchem den Spiegel vor das Gesicht.
Am Ende des Abends konnte Schatzmeister Ralf Schanz eine vorläufige positive Bilanz ziehen: „Wir dürfen heute mit einem Einnahmebetrag zwischen 2000 und 3000 Euro rechnen. Damit unterstützen Sie unsere Arbeit für mindestens weitere 2-3 Jahre -- herzlichen Dank“. Mit viel Applaus für das gesamte Küchen- und Serviceteam wurde der offizielle Teil des Abends beendet und ging in ein lockeres Open End über.
Infos und Kontakt über die evangelische Nachbarschaftshilfe: Adelheid Huonker-Wagner, Telefon: 07543/953 0 14, Fax: 07543/953 0 13, eMail: huonker-wagner@t-online.de
(Erschienen: 15.11.2010 15:50)

Kaviar vom Felchen, Consommé vom Rotkohl und Reh mit Pilzbrätstrudel, herzhafte rosa gebratenes Roastbeef in Sonnenhof-Kräuterkruste sowie Tiramisu von Bodenseeäpfeln: so in etwa lautete die Menükarte beim Kultur-Dinner am Sonntag im „Sonnenhof“. Eingeladen hatte der Förderverein der Evangelischen Nachbarschaftshilfe, um diese künftig mehr ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken, vor allem aber, um die meist ehrenamtliche Arbeit der Helfer besser finanziell abzusichern und den chronischen Abmangel zu lindern.
„Sie alle sind heute in den Sonnenhof gekommen, um für eine gute Sache einzustehen. Sie unterstützen mit ihrem Beitrag Menschen in unserer Umgebung, die mit der Bewältigung des Alltags nicht mehr zurechtkommen. Hierzu zählt die Begleitung zum Arzt genauso wie die Hilfe beim Ausfüllen von Formularen, gemeinsame Spaziergänge oder auch die Unterstützung bei der Essensversorgung“, sagte Adelheid Huonker-Wagner in ihrer Begrüßung.
Die Einrichtung bietet bei Bedarf auch in Zusammenarbeit mit der Sozialstation und anderen Diensten unkomplizierte, persönliche Unterstützung, die bezahlbar und nicht an Konfessionen gebunden ist.
Regine Vogel, zweite Vorsitzende, versicherte im Interview mit der Einsatzleiterin des Vereins, Karin Kadgiehn, dass die Spenden und Beiträge direkt und unmittelbar dem Vereinszweck zugute kommen. Sie dankte allen Sponsoren des Abends sowie der Familie Manhardt, die ihr Restaurant mit seinem edlen Ambiente für das Kultur-Dinner zur Verfügung stellte.
Dabei betonte Kadgiehn, dass die niedrigen Beitragssätze bei weitem nicht ausreichen würden, um die vielen Einsatzstunden, Ausbildungsmaßnahmen oder sonstigen Aufwendungen zu decken.
Neben dem leckerem Essen wurden die 92 Gäste von der Tettnanger Mundartdichterin Ingrid Koch und Pianist Werner Israel zwischen den Menügängen bestens unterhalten und musikalisch verwöhnt. Passend zum Abend wählte die Wortakrobatin ihr Motto „Nachbarschaften“ und hielt mit ihren Erlebnissen und Anekdoten über das gemeinsame Nebeneinander auf liebenswerte Weise so manchem den Spiegel vor das Gesicht.
Am Ende des Abends konnte Schatzmeister Ralf Schanz eine vorläufige positive Bilanz ziehen: „Wir dürfen heute mit einem Einnahmebetrag zwischen 2000 und 3000 Euro rechnen. Damit unterstützen Sie unsere Arbeit für mindestens weitere 2-3 Jahre -- herzlichen Dank“. Mit viel Applaus für das gesamte Küchen- und Serviceteam wurde der offizielle Teil des Abends beendet und ging in ein lockeres Open End über.
Infos und Kontakt über die evangelische Nachbarschaftshilfe: Adelheid Huonker-Wagner, Telefon: 07543/953 0 14, Fax: 07543/953 0 13, eMail: huonker-wagner@t-online.de
(Erschienen: 15.11.2010 15:50)

































