Stadtnachrichten Kressbronn
Gemeinde sucht Standort für neue Krippe
So nehme die Zahl der Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren ständig zu, weshalb die Kindergärten der Seegemeinde ausgelastet seien, wie Käppeler erklärte. Auch für Integrationskinder mit erhöhtem Förderungsbedarf müssten zunehmend Plätze zur Verfügung gestellt werden. „Das bedeutet konkret, dass zwar alle Kinder über drei Jahren einen Kindergartenplatz finden, jedoch die Plätze für Kleinkinder in altersgemischten Gruppen nur noch zu einem kleinen Teil angeboten werden können“, berichtete Matthias Käppeler. Im Parkkindergarten sind dies maximal 20 Plätze, im Kindergarten St. Michael zehn Plätze.
Kressbronn habe zwar in den vergangenen Jahren sein Soll erfüllt und alle vorhandenen Kindergärten erweitert und modernisiert, sodass der Ausbau der Kleinkindbetreuung nach der Vorgabe des Bundesgesetzes auf 35 Prozent erfüllt werde. Allerdings zeige sich nun in der Praxis, dass diese 35 Prozent nicht ausreichen sind, sondern ein höheres Angebot geschaffen werden müsse, wie Käppeler ausführte.
Einen Versuch in diese Richtung hatte die Verwaltung bereits im Herbst vergangenen Jahres mit dem Vorschlag gemacht, ein Kinderhaus im Schlupfenbuch zu errichten. Doch der Gemeinderat stimmte schließlich nach intensiver Diskussion mit 13 Stimmen dagegen. Nicht das Kinderhaus an sich, sondern Standort und Zeitdruck störte die Gemeinderäte. Außerdem sei im Schlupfenbuch eine Erweiterung – falls in den folgenden Jahren noch mehr Betreuungsplätze geschaffen werden müssten – unmöglich.
Jetzt ist man in Kressbronn weiterhin auf der Suche nach einem geeigneten Standort für den Neubau einer Einrichtung, in der dann rund 30 Kleinkindern im Alter von ein bis drei Jahren betreut werden sollen – im Idealfall soll die Einrichtung modular erweiterbar sein. Der Gemeinderat hat deshalb in der mittelfristigen Finanzplanung für 2013 und 2014 bereits 1,2 Millionen Euro eingestellt. Außerdem habe das Land verbindlich zugesagt, 68 Prozent der Betriebsausgaben zu übernehmen, sodass sich Gemeinde und Eltern dann nur noch die verbleibenden 32 Prozent teilen. „Würde man zeitnah mit einem Bau beginnen können, wäre eventuell noch ein Bundeszuschuss für den Um- oder Neubau möglich“, stellte Käppeler in Aussicht.
Die Gemeinderäte gaben schließlich einstimmig grünes Licht und beauftragten die Verwaltung mit der Suche nach einem geeigneten Standort. „Ich sehe Handlungsbedarf, wissend, dass mit dem Angebot auch die Nachfrage steigt“, sagte der CDU-Fraktionssprecher Karl Bentele. Stefan Fehringer (BWV) griff noch einmal den Standort Schlupfenbuch auf: „Wir stehen nach wie vor hinter der Investition, aber sie muss erweiterbar sein – und wäre im Schlupfenbuch nicht möglich gewesen.“
(Erschienen: 21.02.2012 10:55)
So nehme die Zahl der Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren ständig zu, weshalb die Kindergärten der Seegemeinde ausgelastet seien, wie Käppeler erklärte. Auch für Integrationskinder mit erhöhtem Förderungsbedarf müssten zunehmend Plätze zur Verfügung gestellt werden. „Das bedeutet konkret, dass zwar alle Kinder über drei Jahren einen Kindergartenplatz finden, jedoch die Plätze für Kleinkinder in altersgemischten Gruppen nur noch zu einem kleinen Teil angeboten werden können“, berichtete Matthias Käppeler. Im Parkkindergarten sind dies maximal 20 Plätze, im Kindergarten St. Michael zehn Plätze.
Kressbronn habe zwar in den vergangenen Jahren sein Soll erfüllt und alle vorhandenen Kindergärten erweitert und modernisiert, sodass der Ausbau der Kleinkindbetreuung nach der Vorgabe des Bundesgesetzes auf 35 Prozent erfüllt werde. Allerdings zeige sich nun in der Praxis, dass diese 35 Prozent nicht ausreichen sind, sondern ein höheres Angebot geschaffen werden müsse, wie Käppeler ausführte.
Einen Versuch in diese Richtung hatte die Verwaltung bereits im Herbst vergangenen Jahres mit dem Vorschlag gemacht, ein Kinderhaus im Schlupfenbuch zu errichten. Doch der Gemeinderat stimmte schließlich nach intensiver Diskussion mit 13 Stimmen dagegen. Nicht das Kinderhaus an sich, sondern Standort und Zeitdruck störte die Gemeinderäte. Außerdem sei im Schlupfenbuch eine Erweiterung – falls in den folgenden Jahren noch mehr Betreuungsplätze geschaffen werden müssten – unmöglich.
Jetzt ist man in Kressbronn weiterhin auf der Suche nach einem geeigneten Standort für den Neubau einer Einrichtung, in der dann rund 30 Kleinkindern im Alter von ein bis drei Jahren betreut werden sollen – im Idealfall soll die Einrichtung modular erweiterbar sein. Der Gemeinderat hat deshalb in der mittelfristigen Finanzplanung für 2013 und 2014 bereits 1,2 Millionen Euro eingestellt. Außerdem habe das Land verbindlich zugesagt, 68 Prozent der Betriebsausgaben zu übernehmen, sodass sich Gemeinde und Eltern dann nur noch die verbleibenden 32 Prozent teilen. „Würde man zeitnah mit einem Bau beginnen können, wäre eventuell noch ein Bundeszuschuss für den Um- oder Neubau möglich“, stellte Käppeler in Aussicht.
Die Gemeinderäte gaben schließlich einstimmig grünes Licht und beauftragten die Verwaltung mit der Suche nach einem geeigneten Standort. „Ich sehe Handlungsbedarf, wissend, dass mit dem Angebot auch die Nachfrage steigt“, sagte der CDU-Fraktionssprecher Karl Bentele. Stefan Fehringer (BWV) griff noch einmal den Standort Schlupfenbuch auf: „Wir stehen nach wie vor hinter der Investition, aber sie muss erweiterbar sein – und wäre im Schlupfenbuch nicht möglich gewesen.“
(Erschienen: 21.02.2012 10:55)
































