Stadtnachrichten Kressbronn
„Segeln ist nicht mehr viel teurer als Skifahren“

Doch der Geschäftsführer und seine Frau Evelyn nehmen’s gelassen: Alle 38 Schiffe der Segelschule bleiben den Winter über ohnehin im Wasser, so dass gleich bei der erstbesten Gelegenheit losgesegelt werden kann. Denn direkt unter dem Kran, der die Boote aus dem Wasser holt, sei das Wasser niedriger, so dass es hier länger dauere, bis sich das Eis verzogen habe, weiß Schattmaier aus Erfahrung. Bleiben die Boote also im Wasser, kann sofort losgelegt werden, sobald das Wetter es zulässt. Und auch den Booten selbst mache die Kälte nichts, denn vor dem Winter seien sie richtig winterfest gemacht worden.
Seit 30 Jahren gibt die Segelschule inzwischen in Gohren – 30 Jahre, in denen sich viel verändert hat. „Früher war der Segelsport etwas elitäres, heute ist das nicht mehr so – im positiven Sinn. Wir haben ein ganz breites Publikum aus allen Schichten, denn das Angebot ist größer und vor allem flexibler geworden, man muss nicht mehr zwingend ein Boot kaufen, wenn man segeln möchte. Somit ist Segeln heute nicht mehr viel teurer als Skifahren“, so Rainer Schattmaier.
Neben Einzelpersonen und Familien gehören vor allem auch Firmen aus dem deutschsprachigem Raum zu den Kunden. Während für die Mitarbeiter früher eher Auslandsreisen organisiert wurden, gehe heute der Trend dahin, in Deutschland zu bleiben. „Ganz unterschiedlich sind die Buchungen der Firmen bei uns – von speziellen Segelkursen über Regatta-Events oder einfache Segeltörns ist alles dabei. Meist geht es dabei um den Teamgedanken – mal mit Wettkampfcharakter wie bei der Regatta oder einfach um das gemeinsame Erlebnis wie bei dem Segeltörn mit Skipper, bei dem man sich um nichts kümmern muss“, sagt Rainer Schattmaier.
Inzwischen gibt es nur noch eine kurze Winterruhe von drei Wochen zwischen Mitte Dezember und Anfang Januar in dem Tagungs- und Hotelkomplex – dank Geschäftsreisenden, Theoriekurs-Teilnehmern und Wellness-Wochenenden herrscht das ganze Jahr über Betrieb in Gohren. „Das alles ist nur möglich, wenn man engagierte Mitarbeiter hat – sie sind ein Segen für unseren Betrieb“, ist sich Evelyn Schattmaier bewusst. „Immer wieder erhalten wir großes Lob für die Herzlichkeit unseres Personals – und das freut uns natürlich “, sagt sie mit Blick auf die insgesamt 60 Mitarbeiter, die sich während der Hochsaison um die Wünsche der Gäste kümmern. Ende Februar startet die Segelsaison für den Geschäftsführer und seine Frau mit einem siebentägigen Starkwindtraining und sieben Yachten vor Mallorca, bevor es dann nahtlos in die Saison am Bodensee übergeht. Und wann wird gefeiert? „Wir beginnen mit unserer Hausmesse am 1. April – dann wird angestoßen“.
(Erschienen: 09.02.2012 18:15)

Doch der Geschäftsführer und seine Frau Evelyn nehmen’s gelassen: Alle 38 Schiffe der Segelschule bleiben den Winter über ohnehin im Wasser, so dass gleich bei der erstbesten Gelegenheit losgesegelt werden kann. Denn direkt unter dem Kran, der die Boote aus dem Wasser holt, sei das Wasser niedriger, so dass es hier länger dauere, bis sich das Eis verzogen habe, weiß Schattmaier aus Erfahrung. Bleiben die Boote also im Wasser, kann sofort losgelegt werden, sobald das Wetter es zulässt. Und auch den Booten selbst mache die Kälte nichts, denn vor dem Winter seien sie richtig winterfest gemacht worden.
Seit 30 Jahren gibt die Segelschule inzwischen in Gohren – 30 Jahre, in denen sich viel verändert hat. „Früher war der Segelsport etwas elitäres, heute ist das nicht mehr so – im positiven Sinn. Wir haben ein ganz breites Publikum aus allen Schichten, denn das Angebot ist größer und vor allem flexibler geworden, man muss nicht mehr zwingend ein Boot kaufen, wenn man segeln möchte. Somit ist Segeln heute nicht mehr viel teurer als Skifahren“, so Rainer Schattmaier.
Neben Einzelpersonen und Familien gehören vor allem auch Firmen aus dem deutschsprachigem Raum zu den Kunden. Während für die Mitarbeiter früher eher Auslandsreisen organisiert wurden, gehe heute der Trend dahin, in Deutschland zu bleiben. „Ganz unterschiedlich sind die Buchungen der Firmen bei uns – von speziellen Segelkursen über Regatta-Events oder einfache Segeltörns ist alles dabei. Meist geht es dabei um den Teamgedanken – mal mit Wettkampfcharakter wie bei der Regatta oder einfach um das gemeinsame Erlebnis wie bei dem Segeltörn mit Skipper, bei dem man sich um nichts kümmern muss“, sagt Rainer Schattmaier.
Inzwischen gibt es nur noch eine kurze Winterruhe von drei Wochen zwischen Mitte Dezember und Anfang Januar in dem Tagungs- und Hotelkomplex – dank Geschäftsreisenden, Theoriekurs-Teilnehmern und Wellness-Wochenenden herrscht das ganze Jahr über Betrieb in Gohren. „Das alles ist nur möglich, wenn man engagierte Mitarbeiter hat – sie sind ein Segen für unseren Betrieb“, ist sich Evelyn Schattmaier bewusst. „Immer wieder erhalten wir großes Lob für die Herzlichkeit unseres Personals – und das freut uns natürlich “, sagt sie mit Blick auf die insgesamt 60 Mitarbeiter, die sich während der Hochsaison um die Wünsche der Gäste kümmern. Ende Februar startet die Segelsaison für den Geschäftsführer und seine Frau mit einem siebentägigen Starkwindtraining und sieben Yachten vor Mallorca, bevor es dann nahtlos in die Saison am Bodensee übergeht. Und wann wird gefeiert? „Wir beginnen mit unserer Hausmesse am 1. April – dann wird angestoßen“.
(Erschienen: 09.02.2012 18:15)
































