Nachrichten Friedrichshafen
Zeppelin Museum Friedrichshafen zeigt neue Ausstellung: Kunst ist flüchtig – wie das Gas der Zeppeline

Die Vorgeschichte dieser Ausstellung beginnt in dem Stuttgarter Projekt „Tresor“, bei dem Stürzl zusammen mit anderen Kunstvermittlern und Galeristen den Tresorraum der Bahndirektion mit Kunst bespielte. Zwei Jahre lang zeigte „Tresor“ Kunst zwischen Performance und Installationskunst.
Jetzt kommt dieses Projekt, das die Flüchtigkeit und die Vergänglichkeit der Kunst thematisierte, ins Museum, in dem Flüchtigkeit und Vergänglichkeit sozusagen die Grundlagen der hier gezeigten Exponate darstellen. „Im Zeppelin Museum spielen dem Anliegen des Stuttgarter Off-Space verwandte Themen eine Rolle: von den für den Auftrieb der Flugobjekte nötigen flüchtigen Gasen über die Momenthaftigkeit von Reiserlebnissen bis hin zu Fragen der Vergänglichkeit – zum Beispiel in Bezug auf das bekannte Unglück der „Hindenburg“, sagt Frank Thorsten Moll.
Friederike Stanger und Judith Kaiser, Barbara Karsch-Chaïeb, Pia Maria Martin und Kurt Laurenz Theinert stellen aus, zeigen ihre Arbeiten gemischt in der sich gerade ebenfalls verflüchtigenden Ausstellung des Zeppelin Museums. Hier und da befindet sich diese in der Auflösung, da der dritte Schritt der Neukonzeption des Zeppelin Museums und der Technik-Ausstellung Anfang Mai umgesetzt wird und das Museum seine Ausstellung neu ordnet.
Kunst trifft Technik
So tritt „EPHEMERALS“ in „einen Dialog zwischen zeitgenössischer Kunst und historischer Sammlung.“ Sie zeigt Licht- und Videokunst, Installationen und künstlerische Interventionen. Diese kommentieren, beziehen Position innerhalb der Ausstellung und irritieren. Kunst wird zum Eingriff und die Betrachter werden zum genauen Hinschauen animiert. Das Anliegen der Museumsmacher, die Menschen zum Sehen zu bewegen, geht auf.
Es ist dabei sehr spannend, wie die Künstler auf die Technikausstellung reagieren und zum Teil Elemente der Neukonzeption inhaltlich bereits vorwegnehmen. Diese Ausstellung macht neugierig, lässt die Betrachter suchen und stellt historische Ausstellungsstücke in einen neuen und interessanten Zusammenhang.
(Erschienen: 22.02.2012 18:20)

Die Vorgeschichte dieser Ausstellung beginnt in dem Stuttgarter Projekt „Tresor“, bei dem Stürzl zusammen mit anderen Kunstvermittlern und Galeristen den Tresorraum der Bahndirektion mit Kunst bespielte. Zwei Jahre lang zeigte „Tresor“ Kunst zwischen Performance und Installationskunst.
Jetzt kommt dieses Projekt, das die Flüchtigkeit und die Vergänglichkeit der Kunst thematisierte, ins Museum, in dem Flüchtigkeit und Vergänglichkeit sozusagen die Grundlagen der hier gezeigten Exponate darstellen. „Im Zeppelin Museum spielen dem Anliegen des Stuttgarter Off-Space verwandte Themen eine Rolle: von den für den Auftrieb der Flugobjekte nötigen flüchtigen Gasen über die Momenthaftigkeit von Reiserlebnissen bis hin zu Fragen der Vergänglichkeit – zum Beispiel in Bezug auf das bekannte Unglück der „Hindenburg“, sagt Frank Thorsten Moll.
Friederike Stanger und Judith Kaiser, Barbara Karsch-Chaïeb, Pia Maria Martin und Kurt Laurenz Theinert stellen aus, zeigen ihre Arbeiten gemischt in der sich gerade ebenfalls verflüchtigenden Ausstellung des Zeppelin Museums. Hier und da befindet sich diese in der Auflösung, da der dritte Schritt der Neukonzeption des Zeppelin Museums und der Technik-Ausstellung Anfang Mai umgesetzt wird und das Museum seine Ausstellung neu ordnet.
Kunst trifft Technik
So tritt „EPHEMERALS“ in „einen Dialog zwischen zeitgenössischer Kunst und historischer Sammlung.“ Sie zeigt Licht- und Videokunst, Installationen und künstlerische Interventionen. Diese kommentieren, beziehen Position innerhalb der Ausstellung und irritieren. Kunst wird zum Eingriff und die Betrachter werden zum genauen Hinschauen animiert. Das Anliegen der Museumsmacher, die Menschen zum Sehen zu bewegen, geht auf.
Es ist dabei sehr spannend, wie die Künstler auf die Technikausstellung reagieren und zum Teil Elemente der Neukonzeption inhaltlich bereits vorwegnehmen. Diese Ausstellung macht neugierig, lässt die Betrachter suchen und stellt historische Ausstellungsstücke in einen neuen und interessanten Zusammenhang.
(Erschienen: 22.02.2012 18:20)





































