Nachrichten Friedrichshafen
Tempo 30 wirkt
Den Leiter des Amtes für Bürgerservice, Sicherheit und Umwelt (BSU), Hansjörg Schraitle hat’s schier vom Hocker gehauen. Kein Einziger sei in den Bereich des Bußgeldes gekommen, also mehr als 20 Stundenkilometer (km/h) zu schnell gefahren. In diesem Fall ist nur ein Verwarnungsgeld in Höhe von 35 Euro zu zahlen. Ab 21 km/h Überschreitung sprechen die Ordnungshüter von Rasen. Dann sind mindestens 80 Euro plus Gebühren fällig, und Punkte in Flensburg kommen dazu.
Unter dem Gesichtspunkt der Lärmminderung bewertet die Verwaltung Tempo 30 bereits als Erfolg. Dabei ist sie nicht allein. Mindestens 50 Dankesschreiben von Anwohnern aus Fischbach und den westlichen Stadtteilen hätten ihn seit Aufstellung der Tempo-30-Schilder im September erreicht, berichtete Bürgermeister Hauswald.
Einige Gemeinderäte sind allerdings noch skeptisch. „Mich interessieren konkrete Messungen und die Frage, ob es tatsächlich leiser geworden ist“, sagte Bernd Ammann (FW). Einen solchen Bericht werde man nach einem Jahr vorlegen. Sylvia Hiß-Petrowitz (ödp) monierte das Verkehrschaos in der Altstadt. Keiner halte sich in der Fußgängerzone an die Andienzeiten, geschweige denn fahre Schrittgeschwindigkeit.
(Erschienen: 30.11.2011 18:45)
Den Leiter des Amtes für Bürgerservice, Sicherheit und Umwelt (BSU), Hansjörg Schraitle hat’s schier vom Hocker gehauen. Kein Einziger sei in den Bereich des Bußgeldes gekommen, also mehr als 20 Stundenkilometer (km/h) zu schnell gefahren. In diesem Fall ist nur ein Verwarnungsgeld in Höhe von 35 Euro zu zahlen. Ab 21 km/h Überschreitung sprechen die Ordnungshüter von Rasen. Dann sind mindestens 80 Euro plus Gebühren fällig, und Punkte in Flensburg kommen dazu.
Unter dem Gesichtspunkt der Lärmminderung bewertet die Verwaltung Tempo 30 bereits als Erfolg. Dabei ist sie nicht allein. Mindestens 50 Dankesschreiben von Anwohnern aus Fischbach und den westlichen Stadtteilen hätten ihn seit Aufstellung der Tempo-30-Schilder im September erreicht, berichtete Bürgermeister Hauswald.
Einige Gemeinderäte sind allerdings noch skeptisch. „Mich interessieren konkrete Messungen und die Frage, ob es tatsächlich leiser geworden ist“, sagte Bernd Ammann (FW). Einen solchen Bericht werde man nach einem Jahr vorlegen. Sylvia Hiß-Petrowitz (ödp) monierte das Verkehrschaos in der Altstadt. Keiner halte sich in der Fußgängerzone an die Andienzeiten, geschweige denn fahre Schrittgeschwindigkeit.
(Erschienen: 30.11.2011 18:45)





































