Nachrichten Friedrichshafen
Räte zeigen Verständnis und äußern Kritik
Von unserer Mitarbeiterin Lydia Schäfer
Die Parkgebühren sollen bekanntlich angehoben werden (die SZ berichtete). Eingeführt werden drei Parkzonen -- eine rote im Bereich Charlottenstraße/Hofen, eine gelbe unter anderem am Hinteren Hafen und eine Bäderzone für die Parkflächen der Strandbäder. Die Letztgenannte wird es dann auch in Aillingen geben. Zudem soll überall das Handyparken ermöglicht werden. In Zusammenarbeit mit T-City strebe die Stadt hier eine Lösung an, bei der man auf Dauer auch die Parkhäuser mitberücksichtigen kann. „Wenn wir eine Lösung für die Parkhäuser finden, sind wir bundesweit die erste Stadt, die eine Rundum-Lösung anbietet“, führte Hans-Jörg Schraitle aus.
In den Bäderzonen wird die Tagesgebühr von 1,50 Euro auf zwei Euro erhöht, also von bisher 0,25 Cent je angefangene Stunde auf 30 Cent. Künftig soll die Gebührenpflicht am 1. Mai beginnen und am 31. Oktober enden. Die Anfrage seitens der Ailinger Verwaltung, dass man den Rotach-Parkplatz erst mit Eröffnung der Badesaison in die Gebührenpflicht nimmt, da sonst die Besucher der Rotach-Halle darunter leiden würden, will Schraitle noch prüfen. Wichtig sei, dass eine rechtlich korrekte Formulierung gefunden werde, die man in die Satzung aufnehmen könne, so der Leiter des Amtes für Bürgerservice.
Der stellvertretende Stadtkämmerer Clifford Asbahr erläuterte die Sparmaßnahmen der Stadt, die guten Nachrichten für Ailingen zuerst: Die Sanierung des Wellenbades ist gesichert, ebenso eine weitere Gruppe für den Kindergarten Haldenberg. Und: Berg wird endlich seine Aussegnungshalle erhalten. Dafür müssen die Ailinger auf ihren Adventsmarkt verzichten, und die von der Stadt eingestellten 21 000 Euro für Bauvorhaben stießen sowohl bei Ortsvorsteherein Sandra Flucht als auch bei den Fraktionsmitgliedern auf Kritik. Sowohl Hubert Knoblauch(CDU), als auch Bernd Ammann (Freie Wähler) und Heinz Tautkus (SPD) waren sich in ihren Fraktionsstellungnahmen einig: Dass gespart werden müsse, stelle niemand in Frage. Dennoch sei der Betrag für den Gebäudeunterhalt unrealistisch, die vorgesehene Rektoratszusammenlegung ebenfalls. Dass geprüft werden solle, ob die Ortsverwaltungen in Bürgerämter umgewandelt werden können, lehnten alle Fraktionen in einem gemeinsamen schriftlichen Antrag ab.
Clifford Asbahr versicherte: „Es geht nicht darum, die Ortsverwaltungen zu schließen oder den Ortschaftsrat abzuschaffen“. Man wolle beispielsweise Doppelstrukturen vermeiden oder Aufgabenumfänge verändern. Doch das beruhigte die Ratsmitglieder offenbar nicht. Daneben richteten alle Redner die Bitte an die Stadt, künftig Gelder für die Erschließung neuer Baugebiete zur Verfügung zu stellen, damit im Ortsteil Ailingen ein moderates Wachstum gesichert sei.
(Erschienen: 12.03.2010 16:25)
Von unserer Mitarbeiterin Lydia Schäfer
Die Parkgebühren sollen bekanntlich angehoben werden (die SZ berichtete). Eingeführt werden drei Parkzonen -- eine rote im Bereich Charlottenstraße/Hofen, eine gelbe unter anderem am Hinteren Hafen und eine Bäderzone für die Parkflächen der Strandbäder. Die Letztgenannte wird es dann auch in Aillingen geben. Zudem soll überall das Handyparken ermöglicht werden. In Zusammenarbeit mit T-City strebe die Stadt hier eine Lösung an, bei der man auf Dauer auch die Parkhäuser mitberücksichtigen kann. „Wenn wir eine Lösung für die Parkhäuser finden, sind wir bundesweit die erste Stadt, die eine Rundum-Lösung anbietet“, führte Hans-Jörg Schraitle aus.
In den Bäderzonen wird die Tagesgebühr von 1,50 Euro auf zwei Euro erhöht, also von bisher 0,25 Cent je angefangene Stunde auf 30 Cent. Künftig soll die Gebührenpflicht am 1. Mai beginnen und am 31. Oktober enden. Die Anfrage seitens der Ailinger Verwaltung, dass man den Rotach-Parkplatz erst mit Eröffnung der Badesaison in die Gebührenpflicht nimmt, da sonst die Besucher der Rotach-Halle darunter leiden würden, will Schraitle noch prüfen. Wichtig sei, dass eine rechtlich korrekte Formulierung gefunden werde, die man in die Satzung aufnehmen könne, so der Leiter des Amtes für Bürgerservice.
Der stellvertretende Stadtkämmerer Clifford Asbahr erläuterte die Sparmaßnahmen der Stadt, die guten Nachrichten für Ailingen zuerst: Die Sanierung des Wellenbades ist gesichert, ebenso eine weitere Gruppe für den Kindergarten Haldenberg. Und: Berg wird endlich seine Aussegnungshalle erhalten. Dafür müssen die Ailinger auf ihren Adventsmarkt verzichten, und die von der Stadt eingestellten 21 000 Euro für Bauvorhaben stießen sowohl bei Ortsvorsteherein Sandra Flucht als auch bei den Fraktionsmitgliedern auf Kritik. Sowohl Hubert Knoblauch(CDU), als auch Bernd Ammann (Freie Wähler) und Heinz Tautkus (SPD) waren sich in ihren Fraktionsstellungnahmen einig: Dass gespart werden müsse, stelle niemand in Frage. Dennoch sei der Betrag für den Gebäudeunterhalt unrealistisch, die vorgesehene Rektoratszusammenlegung ebenfalls. Dass geprüft werden solle, ob die Ortsverwaltungen in Bürgerämter umgewandelt werden können, lehnten alle Fraktionen in einem gemeinsamen schriftlichen Antrag ab.
Clifford Asbahr versicherte: „Es geht nicht darum, die Ortsverwaltungen zu schließen oder den Ortschaftsrat abzuschaffen“. Man wolle beispielsweise Doppelstrukturen vermeiden oder Aufgabenumfänge verändern. Doch das beruhigte die Ratsmitglieder offenbar nicht. Daneben richteten alle Redner die Bitte an die Stadt, künftig Gelder für die Erschließung neuer Baugebiete zur Verfügung zu stellen, damit im Ortsteil Ailingen ein moderates Wachstum gesichert sei.
(Erschienen: 12.03.2010 16:25)




































