Nachrichten Friedrichshafen
Kluftinger lehnen Prüfaufträge ab
Von unserer Mitarbeiterin Lydia Schäfer
Das Haushaltsloch macht auch vor den Ortsteilen nicht Halt. Stadtkämmerin Gabriele Freund erläuterte den Klufterner Ortschaftsräten die vorgeschlagenen Sparmaßnahmen des Doppelhaushaltes, die noch vom Gemeinderat verabschiedet werden müssen (die SZ berichtete). Wichtig für Kluftern ist, dass der Bau des Feuerwehrgerätehauses unangetastet bleiben soll. Ebenso die Baumaßnahme des Materialwirtschaftszentrums (MWZ) der MTU mit den dazugehörigen Verkehrsmaßnahmen. Die Ortschafträte zeigten Verständnis für die erforderlichen Sparvorschläge.
Diskussionen gab es bei den von der Stadt vorgeschlagenen Prüfaufträgen, wie die Ortsverwaltungen zu Bürgerämtern umgestaltet werden können. Die Befürchtungen, dass die Ortsverwaltungen geschlossen würden, standen im Raum. Da vor wenigen Jahren bereits eine Prüfung vorgenommen worden sei, mit dem Ergebnis, die unechte Teilortswahl abzuschaffen, im Gegenzug aber die einzelnen Ortsverwaltungen zu stärken, lehnen die Klufterner diese Maßnahme ab.
Ähnlich verlief es bei der Frage, ob es künftig einen einheitlichen Standesamtsbezirk geben soll. „Da habe ich eigentlich nichts dagegen, wenn die gesamten Dienstleistungen des Standesamtes weiterhin in der Ortsverwaltung bleiben“, äußerte sich Ortsvorsteher Michael Nachbaur. Der Appell der Ortschaftsräte an die Stadt: das Geld für diese Prüfaufträge besser sparen. Bei anderen Maßnahmen wie den Jubiläumsgaben, sprich Geschenke seitens der Verwaltung bei einem runden Geburtstag, oder dem Wegfall von Miet- und Nebenkostenzuschüssen bei Vereinen forderte man eine stadteinheitliche Regelung.
Für den Haushalt 2010 werden in Kluftern 3 434 500 Euro fließen.Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses macht mit einem Zuschuss von zwei Millionen Euro den größten Brocken aus. Die restlichen 290 000 Euro sind im Haushaltsjahr 2011 vorgesehen. Des Weiteren stehen die Erschließung des Baugebiets „Im Winkel“ (300 000 Euro) und der MTU (400 000 Euro) für einen höheren finanziellen Bedarf. Für das Haushaltsjahr 2011 wird sich die Gesamtsumme für Kluftern nahezu halbieren (1 734 400 Euro). Insgesamt zeigt sich der Ortschaftrat mit den Sparmaßnahmen einverstanden. Walter Zack, Bürgerliste Pro Kluftern, gab jedoch zu Bedenken, „dass manche heilige Kühe erst gar nicht angetastet werden“, beispielsweise der Katamaran oder T-City. Gabriele Freund verwies hier jedoch auf die vertraglichen Verpflichtungen seitens der Stadt.
(Erschienen: 11.03.2010 19:15)
Von unserer Mitarbeiterin Lydia Schäfer
Das Haushaltsloch macht auch vor den Ortsteilen nicht Halt. Stadtkämmerin Gabriele Freund erläuterte den Klufterner Ortschaftsräten die vorgeschlagenen Sparmaßnahmen des Doppelhaushaltes, die noch vom Gemeinderat verabschiedet werden müssen (die SZ berichtete). Wichtig für Kluftern ist, dass der Bau des Feuerwehrgerätehauses unangetastet bleiben soll. Ebenso die Baumaßnahme des Materialwirtschaftszentrums (MWZ) der MTU mit den dazugehörigen Verkehrsmaßnahmen. Die Ortschafträte zeigten Verständnis für die erforderlichen Sparvorschläge.
Diskussionen gab es bei den von der Stadt vorgeschlagenen Prüfaufträgen, wie die Ortsverwaltungen zu Bürgerämtern umgestaltet werden können. Die Befürchtungen, dass die Ortsverwaltungen geschlossen würden, standen im Raum. Da vor wenigen Jahren bereits eine Prüfung vorgenommen worden sei, mit dem Ergebnis, die unechte Teilortswahl abzuschaffen, im Gegenzug aber die einzelnen Ortsverwaltungen zu stärken, lehnen die Klufterner diese Maßnahme ab.
Ähnlich verlief es bei der Frage, ob es künftig einen einheitlichen Standesamtsbezirk geben soll. „Da habe ich eigentlich nichts dagegen, wenn die gesamten Dienstleistungen des Standesamtes weiterhin in der Ortsverwaltung bleiben“, äußerte sich Ortsvorsteher Michael Nachbaur. Der Appell der Ortschaftsräte an die Stadt: das Geld für diese Prüfaufträge besser sparen. Bei anderen Maßnahmen wie den Jubiläumsgaben, sprich Geschenke seitens der Verwaltung bei einem runden Geburtstag, oder dem Wegfall von Miet- und Nebenkostenzuschüssen bei Vereinen forderte man eine stadteinheitliche Regelung.
Für den Haushalt 2010 werden in Kluftern 3 434 500 Euro fließen.Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses macht mit einem Zuschuss von zwei Millionen Euro den größten Brocken aus. Die restlichen 290 000 Euro sind im Haushaltsjahr 2011 vorgesehen. Des Weiteren stehen die Erschließung des Baugebiets „Im Winkel“ (300 000 Euro) und der MTU (400 000 Euro) für einen höheren finanziellen Bedarf. Für das Haushaltsjahr 2011 wird sich die Gesamtsumme für Kluftern nahezu halbieren (1 734 400 Euro). Insgesamt zeigt sich der Ortschaftrat mit den Sparmaßnahmen einverstanden. Walter Zack, Bürgerliste Pro Kluftern, gab jedoch zu Bedenken, „dass manche heilige Kühe erst gar nicht angetastet werden“, beispielsweise der Katamaran oder T-City. Gabriele Freund verwies hier jedoch auf die vertraglichen Verpflichtungen seitens der Stadt.
(Erschienen: 11.03.2010 19:15)




































