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Bei “Race-4-Kids“ sind die Kinder die Gewinner

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Friedrichshafen / dya Der zweifache DTM-Champion Timo Scheider und sein Team hatten am Samstag die Nase vorn: Beim Promi-Benefiz-Rennen „Race-4-Kids“ fuhren sie auf den ersten Platz. Knapp 10000 Besucher bejubelten das Ergebnis und freuten sich über den Erlös von 25 000 Euro, der dem Verein „Stunde des Herzens“ zugute kommt.

Von unserer Redakteurin Yvonne Durawa

"Alle sind mit dem Herzen dabei – das ist das Schönste“. Auch im vierten Jahr ist „Race-4-Kids“-Organisatorin Jasmin Rubatto rundum glücklich und zufrieden – und zu Tränen gerührt.

Insgesamt 25000 Euro kamen am Wochenende zusammen. Weniger Geld als im Vorjahr, aber dennoch „ein Riesenbatzen“ für den Vorarlberger Verein „Stunde des Herzens“, wie dessen Obmann Josef Fritsche nach Rennende sagt. Die Organisation hat es sich zum Ziel gemacht, schwerkranken Kindern in Not beizustehen.

Und weil dieser Gedanke bei „Race-4-Kids“ über allem steht, erhielt Jasmin Rubatto während der „Radio7 SeeGala“ am Vorabend die Auszeichnung als „Ausgewählter Ort 2010“ der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ überreicht. Ein „höchst emotionaler Moment“ für die 35-Jährige, die für das diesjährige Rennen 22 Promis verpflichten konnte.

Für „Race-4-Kids“ machen sich die Stars eben gerne stark. Da wundert es auch nicht, dass etliche Mitstreiter zu Wiederholungstätern wurden. Pro7-Moderator Jumbo Schreiner, Schauspieler Michel Guillaume, Sängerin Loona, Radprofi Jan Ullrich und DSDS-Star Daniel Schuhmacher: Sie alle waren schon 2009 dabei und sagten für 2010 sofort zu. „Für Kinder würde ich eben fast alles tun“, erklärte Schauspielerin Katharina Küpper und sprach den Besuchern und Anwesenden aus dem Herzen.

Auch Daniel findet die Aktion eine „gute Idee, die man einfach unterstützen muss.“ Der Pfullendorfer Sänger ging in diesem Jahr für die Schwäbische Zeitung an den Start. Über die Platzierung (Platz 21 von 22) ließe sich streiten, meinte er nach Rennende schmunzelnd , „aber darum geht es heute auch gar nicht“, sagte der 23-Jährige, der nicht müde wurde, jeden Autogrammwunsch zu erfüllen und sich mit Fans ablichten zu lassen. Und diese waren am Samstag reichlich vertreten. Während der gesamten Veranstaltung belagerten sie den DSDS-Gewinner der sechsten Staffel und ließen ihn kaum durchschnaufen.

Auch Schuhmachers Teammitglieder, darunter SZ-Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke, hatten ihren Spaß während des vierstündigen Kartspektakels, bei dem es zum ersten Mal in der Renngeschichte der Benefizveranstaltung nicht regnete. Runde um Runde wurden die Zeiten besser – für eine bessere Platzierung hat’s am Ende für die SZ aber nicht gereicht.

Timo Scheider war mit seinem Nintendo-Team am schnellsten unterwegs, dicht gefolgt von „Madza-Dämpfle“ und dem Kart-Club „Wir lernen es nie.“ Auf Rang vier fuhren die Kollegen von Regio TV Euro 3, die in 20,389 Sekunden die beste Rundenzeit des Tages hinlegten.

Auf der Rennbahn kam es auf Millisekunden an, abseits der Strecke nutzen die Stars jede Minute, um sich für die gute Sache stark zu machen. „Wenn wir den schwerstbehinderten Kindern, die heute hier waren, auch nur ein paar Minuten beistehen können, dann hat sich schon alles gelohnt“ betont Moderator Schreiner.

Er hofft, das Bewusstsein der Menschen durch diese Veranstaltung zu schärfen und sie zum Nachdenken zu bringen. Auch Audi-Pilot Oliver Jarvis schenkte alle Aufmerksamkeit den Kindern und Familien, denn „viele haben nicht die Möglichkeit das zu tun, was wir können.

Race-4-Kids“ hat sich über die Jahre zum Familienfest gemausert. Zugegeben: Zu einem Familienfest mit höchstem Promifaktor und außergewöhnlichem Unterhaltungsprogramm. Hannes Arch zeigte mit seiner Red-Bull-Air-Race-Maschine waghalsige Flugmanöver, Loona und Daniel Schuhmacher präsentierten ihre neuen Hits, Robeat demonstierte, warum er – zurecht – der beste Beat-Boxer des Landes ist und DTM-Champ Timo Scheider lud SZ-Leserin Helga Sauter aus Tettnang zum 460-PS-Ritt ein. „Dass so viele Familien gekommen sind und einen schönen Tag erleben, freut mich besonders“, sagte Rubatto, die bei „Race-4-Kids“ mehr als alle anderen mit Herzblut dabei ist. 

(Erschienen: 01.08.2010 07:05)

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