Nachrichten Friedrichshafen
Alle Augen richten sich auf das Heizhaus im Fallenbrunnen Friedrichshafen
„Gutbrod gehört zu den bedeutendsten Architekten der Nachkriegszeit. Eines seiner bekanntesten Bauwerke ist die Stuttgarter Liederhalle, die 1956 ihrer Bestimmung übergeben wurde. Der junge Architekt arbeitete damals als Bauleiter der Flakkaserne“ Fallenbrunnen, schreibt die Stadt Friedrichshafen.
Nun sind die Sträucher weg, das Baubetriebsamt hat gerodet, die Maßnahme ist zwischen der Stadt Friedrichshafen und dem Landratsamt abgestimmt gewesen und dient der Vorbereitung auf die künftige Nutzung des Heizhauses und der Errichtung des Fallenbrunnens als Campus für die Duale Hochschule, wie auch für die Zeppelin Universität. Zahlreiche Passanten hatten sich in den vergangenen Wochen über den Kahlschlag gewundert.
Dass für das Heizhaus im Fallenbrunnen ein Nutzungskonzept erarbeitet wird, ist bekannt. In einer der zurückliegenden Sitzungen des Technischen Ausschusses hatte Stadtplaner Andreas Seitz den Bebauungsplan „Fallenbrunnen-Südwest“ vorgestellt. In diesem Zusammenhang war auch die Rede von dem Heizhaus, das im künftigen Campus eine zentrale Rolle spiele. Heizhaus und die darum liegenden Areale würden, so Seitz, zur „grünen Mitte des Campus“, in der sich mit dem Heizhaus auch kulturell ein Zentrum bilden solle. Und genau zu diesem Thema macht sich seit über einem Jahr eine Gruppe von interessierten Bürgern dieser Stadt zusammen mit Vertretern potenzieller Nutzer des Hauses Gedanken.
Ende November des vergangenen Jahres haben Studenten der Zeppelin Universität mit dieser Initiative einen Workshop veranstaltet, bei dem Ideen gesammelt und das weitere Vorgehen abgestimmt wurden.
Diese Arbeitsgruppe setzt sich zusammen aus Vertretern des Kunstvereins, des Kulturhauses Caserne, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und der Zeppelin Universität, des Bundes Deutscher Architekten, der Stadt Friedrichshafen, Interessensvertretern freischafender Künstler sowie Studenten. Die Zielrichtung, in der die Ideen zur künftigen Nutzung sich entwickeln sollten, ist durch diese Gruppe bereits als wie auch immer geartetes „kulturelles Veranstaltungszentrum“ vorgegeben.
In einem nächsten Schritt soll sich aus dieser Interessensgruppe ein Verein bilden, der sich mit der Zukunft des Heizhauses als Veranstaltungsort, aber auch mit den Regularien der Nutzung und einer Einbettung dieses Hauses in bestehende Strukturen beschäftigt. Ziel der bisherigen Planung ist, dieses Heizhaus nicht als weitere kulturelle Spielstätte zu sehen, die bestehenden Einrichtungen auch im Fallenbrunnen Konkurrenz macht, sondern als Ergänzung des vorhandenen Angebotes. Es soll auch nicht ausschließlich die eine oder andere Gruppe das Haus nutzen können, sondern ein Nutzungskonzept entwickelt werden, das alle Akteure einbezieht und sie gemeinsam agieren lässt.
So sind die gefallenen Sträucher nicht wahllos verschwunden, sondern Vorboten einer Entwicklung im Fallenbrunnen, die aus diesem Areal laut aufgestelltem Grünflächenplan eine attraktive Gegend machen soll.
(Erschienen: 11.02.2012 07:00)
„Gutbrod gehört zu den bedeutendsten Architekten der Nachkriegszeit. Eines seiner bekanntesten Bauwerke ist die Stuttgarter Liederhalle, die 1956 ihrer Bestimmung übergeben wurde. Der junge Architekt arbeitete damals als Bauleiter der Flakkaserne“ Fallenbrunnen, schreibt die Stadt Friedrichshafen.
Nun sind die Sträucher weg, das Baubetriebsamt hat gerodet, die Maßnahme ist zwischen der Stadt Friedrichshafen und dem Landratsamt abgestimmt gewesen und dient der Vorbereitung auf die künftige Nutzung des Heizhauses und der Errichtung des Fallenbrunnens als Campus für die Duale Hochschule, wie auch für die Zeppelin Universität. Zahlreiche Passanten hatten sich in den vergangenen Wochen über den Kahlschlag gewundert.
Dass für das Heizhaus im Fallenbrunnen ein Nutzungskonzept erarbeitet wird, ist bekannt. In einer der zurückliegenden Sitzungen des Technischen Ausschusses hatte Stadtplaner Andreas Seitz den Bebauungsplan „Fallenbrunnen-Südwest“ vorgestellt. In diesem Zusammenhang war auch die Rede von dem Heizhaus, das im künftigen Campus eine zentrale Rolle spiele. Heizhaus und die darum liegenden Areale würden, so Seitz, zur „grünen Mitte des Campus“, in der sich mit dem Heizhaus auch kulturell ein Zentrum bilden solle. Und genau zu diesem Thema macht sich seit über einem Jahr eine Gruppe von interessierten Bürgern dieser Stadt zusammen mit Vertretern potenzieller Nutzer des Hauses Gedanken.
Ende November des vergangenen Jahres haben Studenten der Zeppelin Universität mit dieser Initiative einen Workshop veranstaltet, bei dem Ideen gesammelt und das weitere Vorgehen abgestimmt wurden.
Diese Arbeitsgruppe setzt sich zusammen aus Vertretern des Kunstvereins, des Kulturhauses Caserne, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und der Zeppelin Universität, des Bundes Deutscher Architekten, der Stadt Friedrichshafen, Interessensvertretern freischafender Künstler sowie Studenten. Die Zielrichtung, in der die Ideen zur künftigen Nutzung sich entwickeln sollten, ist durch diese Gruppe bereits als wie auch immer geartetes „kulturelles Veranstaltungszentrum“ vorgegeben.
In einem nächsten Schritt soll sich aus dieser Interessensgruppe ein Verein bilden, der sich mit der Zukunft des Heizhauses als Veranstaltungsort, aber auch mit den Regularien der Nutzung und einer Einbettung dieses Hauses in bestehende Strukturen beschäftigt. Ziel der bisherigen Planung ist, dieses Heizhaus nicht als weitere kulturelle Spielstätte zu sehen, die bestehenden Einrichtungen auch im Fallenbrunnen Konkurrenz macht, sondern als Ergänzung des vorhandenen Angebotes. Es soll auch nicht ausschließlich die eine oder andere Gruppe das Haus nutzen können, sondern ein Nutzungskonzept entwickelt werden, das alle Akteure einbezieht und sie gemeinsam agieren lässt.
So sind die gefallenen Sträucher nicht wahllos verschwunden, sondern Vorboten einer Entwicklung im Fallenbrunnen, die aus diesem Areal laut aufgestelltem Grünflächenplan eine attraktive Gegend machen soll.
(Erschienen: 11.02.2012 07:00)






































