Nachrichten Friedrichshafen
Adventssamstag lässt Kassen klingeln

Von unserer MitarbeiterinGunthild Schulte-Hoppe
„Generell war es ein guter Samstag für den Einzelhandel“, zieht Thomas Goldschmidt Bilanz. „Aber ab 20 Uhr hat die Frequenz nachgelassen“, fügt der Geschäftsführer der Stadtmarketing GmbH hinzu. „Die meisten sind mit den Abendstunden nicht zufrieden“, sagte Maren Walliser, Sprecherin der Einzelhändlervereinigung AktionFN, die den Einkaufsabend mit dem Stadtmarkting veranstaltet hat. Fürs eigene Geschäft, Maren Walliser ist Mitglied der Heka-Geschäftleitung, stellte sie keinen Umsatzzuwachs durch die verlängerten Öffnungszeiten fest. Vielmehr hätten sich die Einkäufe über den ganzen Tag verteilt. Wird es also eine Wiederholung im nächsten Jahr geben? „Wir werden überlegen müssen, ob der lange Einkaufsabend in dieser Jahreszeit günstig ist oder ob man ihn in eine Zeit legt, wenn Touristen in der Stadt sind“, meinte Thomas Goldschmidt.
Wolfram Maier aus Meesburg fand es hingegen bequem, nach 18 Uhr noch einkaufen zu können. „Unter Tag war die Hölle los, jetzt es sehr entspannt“, freute er sich. Bücher, Wäsche, Weihnachtsmarkt standen für den Meersburger auf dem Programm. Ähnlich ging es Walter und Lucia Stehle aus Fischbach, die eigentlich mittags schon in die Stadt wollten. Dann kam überraschend Besuch, und so haben sie ihren Bummel kurzerhand auf den Abend verschoben.
Geboten bekamen die Besucher in der Stadt eine ganze Menge. Beispielsweise auf der Bühne auf dem Adenauerplatz, vor der Jung und Alt dicht gedrängt die „heiße“ Show der „Feuerdrachen“ verfolgten. Da wurde mit brennenden Schwertern gekämpft, Feuer gespuckt und mit brennenden Fackeln jongliert. Anschließend bekam das Publikum einen Eindruck, wie sich Weihnachtslieder in der Karibik anhören – gespielt von der „Caribbean Steelband Kolibris“ auf original Trinidad-Steeldrums. Nicht zu übersehen waren in der Fußgängerzone die „Leuchtgestalten“. Die beiden an die drei Meter großen Stelzenläufer zogen viele staunende Blicke auf sich. Bereits am Nachmittag hatte der Chor der Zeppelin Universität für Unterhaltung auf der Christkindlesmarkt-Bühne gesorgt.
„Ich war letztes Jahr nicht auf dem Weihnachtsmarkt und bin positiv überrascht, wie schön er ist“, erzählte Diana Wagner aus Wolfzennen.Mit ihrer Familie und Freunden hat sie die verlängerte Öffnungszeit des Marktes bis 21 Uhr genutzt, um durch dieheimelige Budenstadt zu bummeln. Aufgrund der kühlen Witterung waren Kinderpunsch und Glühwein in allen Variationen der Renner.
Gleichzeitig war an diesem Samstag Halbzeit auf dem Christkindlesmarkt. „Viel Lob bekamen in der ersten Hälfte das Angebot und die Gestaltung des Marktes“, heißt es in der Pressemitteilung des Stadtmarketings. Auch das Kinderprogramm im Medienhaus am See sei bisher immer gut besucht gewesen. Wie so vieles steht und fällt auch der Erfolg des Christkindlesmarktes mit dem Wetter. Colmar Brendel, seit 20 Jahren mit Holzspielzeug und Spielen vertreten, ist zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. „Das Hauptkriterium für denUmsatz ist das Wetter“, hat er immer wieder festgestellt. Nachdem es am Samstag winterlich kalt – und trocken – geworden ist, dürfen die Standbeschicker weiterhin auf viele Besucher und Kunden hoffen.
Der Christkindlesmarkt dauert in diesem Jahr 17 Tage und endet am Sonntag, 20. Dezember.
(Erschienen: 13.12.2009 14:10)

Von unserer MitarbeiterinGunthild Schulte-Hoppe
„Generell war es ein guter Samstag für den Einzelhandel“, zieht Thomas Goldschmidt Bilanz. „Aber ab 20 Uhr hat die Frequenz nachgelassen“, fügt der Geschäftsführer der Stadtmarketing GmbH hinzu. „Die meisten sind mit den Abendstunden nicht zufrieden“, sagte Maren Walliser, Sprecherin der Einzelhändlervereinigung AktionFN, die den Einkaufsabend mit dem Stadtmarkting veranstaltet hat. Fürs eigene Geschäft, Maren Walliser ist Mitglied der Heka-Geschäftleitung, stellte sie keinen Umsatzzuwachs durch die verlängerten Öffnungszeiten fest. Vielmehr hätten sich die Einkäufe über den ganzen Tag verteilt. Wird es also eine Wiederholung im nächsten Jahr geben? „Wir werden überlegen müssen, ob der lange Einkaufsabend in dieser Jahreszeit günstig ist oder ob man ihn in eine Zeit legt, wenn Touristen in der Stadt sind“, meinte Thomas Goldschmidt.
Wolfram Maier aus Meesburg fand es hingegen bequem, nach 18 Uhr noch einkaufen zu können. „Unter Tag war die Hölle los, jetzt es sehr entspannt“, freute er sich. Bücher, Wäsche, Weihnachtsmarkt standen für den Meersburger auf dem Programm. Ähnlich ging es Walter und Lucia Stehle aus Fischbach, die eigentlich mittags schon in die Stadt wollten. Dann kam überraschend Besuch, und so haben sie ihren Bummel kurzerhand auf den Abend verschoben.
Geboten bekamen die Besucher in der Stadt eine ganze Menge. Beispielsweise auf der Bühne auf dem Adenauerplatz, vor der Jung und Alt dicht gedrängt die „heiße“ Show der „Feuerdrachen“ verfolgten. Da wurde mit brennenden Schwertern gekämpft, Feuer gespuckt und mit brennenden Fackeln jongliert. Anschließend bekam das Publikum einen Eindruck, wie sich Weihnachtslieder in der Karibik anhören – gespielt von der „Caribbean Steelband Kolibris“ auf original Trinidad-Steeldrums. Nicht zu übersehen waren in der Fußgängerzone die „Leuchtgestalten“. Die beiden an die drei Meter großen Stelzenläufer zogen viele staunende Blicke auf sich. Bereits am Nachmittag hatte der Chor der Zeppelin Universität für Unterhaltung auf der Christkindlesmarkt-Bühne gesorgt.
„Ich war letztes Jahr nicht auf dem Weihnachtsmarkt und bin positiv überrascht, wie schön er ist“, erzählte Diana Wagner aus Wolfzennen.Mit ihrer Familie und Freunden hat sie die verlängerte Öffnungszeit des Marktes bis 21 Uhr genutzt, um durch dieheimelige Budenstadt zu bummeln. Aufgrund der kühlen Witterung waren Kinderpunsch und Glühwein in allen Variationen der Renner.
Gleichzeitig war an diesem Samstag Halbzeit auf dem Christkindlesmarkt. „Viel Lob bekamen in der ersten Hälfte das Angebot und die Gestaltung des Marktes“, heißt es in der Pressemitteilung des Stadtmarketings. Auch das Kinderprogramm im Medienhaus am See sei bisher immer gut besucht gewesen. Wie so vieles steht und fällt auch der Erfolg des Christkindlesmarktes mit dem Wetter. Colmar Brendel, seit 20 Jahren mit Holzspielzeug und Spielen vertreten, ist zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. „Das Hauptkriterium für denUmsatz ist das Wetter“, hat er immer wieder festgestellt. Nachdem es am Samstag winterlich kalt – und trocken – geworden ist, dürfen die Standbeschicker weiterhin auf viele Besucher und Kunden hoffen.
Der Christkindlesmarkt dauert in diesem Jahr 17 Tage und endet am Sonntag, 20. Dezember.
(Erschienen: 13.12.2009 14:10)






































