Rund um Friedrichshafen
Werkrealschule: CDU bangt um Chance
Für und Wider möchte die CDU den Langenargenern bei einer Podiumsdiskussion am Freitag, 19. Februar, um 20 Uhr im Münzhof anbieten. Neben Ralph Seubert stellen sich dann der Diskussion: Ulrich Müller, CDU-Landtagsabgeordneter, Reinhard Großmüller, Rektor des Schulzentrums in Kressbronn und Viola Reusser, Vertrauensperson der Bürger-Initiative, die sich für den Erhalt der Hauptschule einsetzt und den Bürgerentscheid auf den Weg gebracht hat.
Die Argumente der CDU seien die selben, die die Gemeinderatsfraktion dazu bewogen hatten, in der Gemeinderatssitzung am 19. Oktober gemeinsam mit der Mehrheit der Freien Wähler den Hauptschulstandort dicht zu machen und in und mit Kressbronn eine Werkrealschule einzurichten. Schon damals versicherte Seubert, das sei die einzige Lösung. Denn: „Auch die sehr gute Arbeit an der Hauptschule wird diese nicht am Leben halten können.“ Wenn sich die Gemeinde jetzt nicht dazu entschließe, laufe man Gefahr, dass die Schüler bereits im kommenden Schuljahr die Werkrealschulen in Tettnang oder Friedrichshafen besuchten.
Im Gespräch gestern sagte der Fraktionsvorsitzende: „Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, die Klassen 5 bis 7 in einer Außenstelle in Langenargen zu behalten. Diese drei Klassen würden nicht richtig nach Langenargen und auch nicht richtig nach Kressbronn gehören.“ Außerdem betreibe man keine Standortpolitik, sondern Bildungspolitik, fügte Bernd Kleiser, der Vorsitzende der CDU Langenargen, hinzu. „Unser Ziel ist die optimale Bildung für unsere Kinder.“
Der Bürgerentscheid, bei dem die Langenargener am 28. Februar darüber abstimmen, ob die Hauptschule geschlossen wird oder nicht, gehe für die CDU als demokratisches Mittel völlig in Ordnung, betonte Seubert. Welches Ergebnis sich die Christdemokraten erhoffen, ist aber auch klar. Der CDU-Fraktionsvorsitzende sagte: „ Wir wollen den Rückhalt der Langenargener. Wohlwissend, dass wir nicht gerade eine populäre Entscheidung getroffen haben.“
(Erschienen: 08.02.2010 21:30)
Für und Wider möchte die CDU den Langenargenern bei einer Podiumsdiskussion am Freitag, 19. Februar, um 20 Uhr im Münzhof anbieten. Neben Ralph Seubert stellen sich dann der Diskussion: Ulrich Müller, CDU-Landtagsabgeordneter, Reinhard Großmüller, Rektor des Schulzentrums in Kressbronn und Viola Reusser, Vertrauensperson der Bürger-Initiative, die sich für den Erhalt der Hauptschule einsetzt und den Bürgerentscheid auf den Weg gebracht hat.
Die Argumente der CDU seien die selben, die die Gemeinderatsfraktion dazu bewogen hatten, in der Gemeinderatssitzung am 19. Oktober gemeinsam mit der Mehrheit der Freien Wähler den Hauptschulstandort dicht zu machen und in und mit Kressbronn eine Werkrealschule einzurichten. Schon damals versicherte Seubert, das sei die einzige Lösung. Denn: „Auch die sehr gute Arbeit an der Hauptschule wird diese nicht am Leben halten können.“ Wenn sich die Gemeinde jetzt nicht dazu entschließe, laufe man Gefahr, dass die Schüler bereits im kommenden Schuljahr die Werkrealschulen in Tettnang oder Friedrichshafen besuchten.
Im Gespräch gestern sagte der Fraktionsvorsitzende: „Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, die Klassen 5 bis 7 in einer Außenstelle in Langenargen zu behalten. Diese drei Klassen würden nicht richtig nach Langenargen und auch nicht richtig nach Kressbronn gehören.“ Außerdem betreibe man keine Standortpolitik, sondern Bildungspolitik, fügte Bernd Kleiser, der Vorsitzende der CDU Langenargen, hinzu. „Unser Ziel ist die optimale Bildung für unsere Kinder.“
Der Bürgerentscheid, bei dem die Langenargener am 28. Februar darüber abstimmen, ob die Hauptschule geschlossen wird oder nicht, gehe für die CDU als demokratisches Mittel völlig in Ordnung, betonte Seubert. Welches Ergebnis sich die Christdemokraten erhoffen, ist aber auch klar. Der CDU-Fraktionsvorsitzende sagte: „ Wir wollen den Rückhalt der Langenargener. Wohlwissend, dass wir nicht gerade eine populäre Entscheidung getroffen haben.“
(Erschienen: 08.02.2010 21:30)






































