Rund um Friedrichshafen
Strengere Richtlinien fürs Blättle
Immenstaad / af „Immenstaad Aktuell“, das Amtsblatt für die Gemeinde, ist in den vergangenen 20 Jahren ohne spezielle redaktionelle Richtlinien ausgekommen. Nach etlichen Beschwerden zieht es die Verwaltung jetzt vor, einige Standards schriftlich zu fixieren, was im Gemeinderat am Montag zunächst auf Befremden, im Großen und Ganzen dann aber überwiegend auf Zustimmung stieß. Es geht dabei um den Umfang und den örtlichen, mindestens jedoch kreisweiten Bezug von Berichten örtlicher Kirchen, Parteien, Vereine und Organisationen. Bei Wahlen, Volksabstimmungen und Bürgerentscheiden gehen ausschließlich neutrale Veranstaltungsankündigungen, aber keine Anzeigen, Beilagenblätter und Artikel. Leserbriefe oder Beiträge mit beleidigendem oder strafrechtlich relevanten Inhalten werden grundsätzlich nicht abgedruckt, heißt es. Die Verwaltung habe das bisher souverän gelöst, sagte Kurt Reichle (FWI). Auch Martina Mohr (CDU) kam mit der bisherigen Handhabung ganz gut klar. Sogar Irene Demuth (SPD) zeigte sich bis jetzt zufrieden. Allein Angelika Eckstein (Grüne), gab zu verstehen, dass sie sich bisher benachteiligt fühlte. „Solange wir die gleichen Rechte haben wie die Freien Wähler, bin ich mit allem einverstanden“, sagte Eckstein.
(Erschienen: 09.02.2012 10:00)
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Strengere Richtlinien fürs Blättle
Immenstaad / af „Immenstaad Aktuell“, das Amtsblatt für die Gemeinde, ist in den vergangenen 20 Jahren ohne spezielle redaktionelle Richtlinien ausgekommen. Nach etlichen Beschwerden zieht es die Verwaltung jetzt vor, einige Standards schriftlich zu fixieren, was im Gemeinderat am Montag zunächst auf Befremden, im Großen und Ganzen dann aber überwiegend auf Zustimmung stieß. Es geht dabei um den Umfang und den örtlichen, mindestens jedoch kreisweiten Bezug von Berichten örtlicher Kirchen, Parteien, Vereine und Organisationen. Bei Wahlen, Volksabstimmungen und Bürgerentscheiden gehen ausschließlich neutrale Veranstaltungsankündigungen, aber keine Anzeigen, Beilagenblätter und Artikel. Leserbriefe oder Beiträge mit beleidigendem oder strafrechtlich relevanten Inhalten werden grundsätzlich nicht abgedruckt, heißt es. Die Verwaltung habe das bisher souverän gelöst, sagte Kurt Reichle (FWI). Auch Martina Mohr (CDU) kam mit der bisherigen Handhabung ganz gut klar. Sogar Irene Demuth (SPD) zeigte sich bis jetzt zufrieden. Allein Angelika Eckstein (Grüne), gab zu verstehen, dass sie sich bisher benachteiligt fühlte. „Solange wir die gleichen Rechte haben wie die Freien Wähler, bin ich mit allem einverstanden“, sagte Eckstein.
(Erschienen: 09.02.2012 10:00)
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