Rund um Friedrichshafen
Bahá"í-Gemeinde protestiert
Durch diesen Schlag der iranischen Regierung verliere die iranische Bahá'í-Gemeinde ihre nationale Koordinierungsgruppe, wird ausgeführt. Die Immen-staader Bahá'í-Gemeinde protestiere aufs Schärfste gegen diesen Akt staatlicher Willkür, der an die wiederholte Verschleppung und Hinrichtung der Bahá'í-Führungsebene in den Jahren 1980/81 erinnere. Die sechs Mitglieder der landesweiten Koordinierungsgruppe sind demnach während einer Razzia in den frühen Morgenstunden des 14. Mai 2008 festgenommen worden. Angehörige des Geheimdienstes drangen zeitgleich in die Wohnungen und Häuser der Bahá"í ein, um umfangreiche Durchsuchungen vorzunehmen, so der Bericht. In der Folge seien die sechs in das berüchtigte Teheraner Evin Gefängnis gebracht worden. Die Männer und Frauen seien - mit Kenntnis der iranischen Regierung - seit Jahren mit der Aufgabe befasst gewesen, eine Art "Notverwaltung" der über 300000 iranischen Bahá'í zu ermöglichen. Dies sei erforderlich geworden, nachdem die Mitglieder des gewählten Nationalen Geistigen Rates 1980 und 1981 spurlos verschleppt oder hingerichtet worden waren. Nach Auffassung der Immen-staader Bahá'í-Gemeinde zeigt die iranische Regierung ihre Entschlossenheit, die Bahá'í-Religion in ihrem Ursprungsland auszulöschen, wovon auch die willkürlichen Festnahmen, gewalttätigen Übergriffe, Hasspredigten und diffamierenden Medienberichte zeugten.
Die Bahá'í-Religion hat keine religiöse Hierarchie aus Berufsgeistlichen. Die Verwaltungsgeschäfte der örtlichen, nationalen und internationalen Bahá'í-Gemeinde werden durch jeweils neunköpfige Gremien geführt. Das Weltzentrum der internationalen Bahá'í-Gemeinde hat aus historischen Gründen seinen Sitz in Haifa in Israel.
(Erschienen: 20.05.2008 00:05)
Durch diesen Schlag der iranischen Regierung verliere die iranische Bahá'í-Gemeinde ihre nationale Koordinierungsgruppe, wird ausgeführt. Die Immen-staader Bahá'í-Gemeinde protestiere aufs Schärfste gegen diesen Akt staatlicher Willkür, der an die wiederholte Verschleppung und Hinrichtung der Bahá'í-Führungsebene in den Jahren 1980/81 erinnere. Die sechs Mitglieder der landesweiten Koordinierungsgruppe sind demnach während einer Razzia in den frühen Morgenstunden des 14. Mai 2008 festgenommen worden. Angehörige des Geheimdienstes drangen zeitgleich in die Wohnungen und Häuser der Bahá"í ein, um umfangreiche Durchsuchungen vorzunehmen, so der Bericht. In der Folge seien die sechs in das berüchtigte Teheraner Evin Gefängnis gebracht worden. Die Männer und Frauen seien - mit Kenntnis der iranischen Regierung - seit Jahren mit der Aufgabe befasst gewesen, eine Art "Notverwaltung" der über 300000 iranischen Bahá'í zu ermöglichen. Dies sei erforderlich geworden, nachdem die Mitglieder des gewählten Nationalen Geistigen Rates 1980 und 1981 spurlos verschleppt oder hingerichtet worden waren. Nach Auffassung der Immen-staader Bahá'í-Gemeinde zeigt die iranische Regierung ihre Entschlossenheit, die Bahá'í-Religion in ihrem Ursprungsland auszulöschen, wovon auch die willkürlichen Festnahmen, gewalttätigen Übergriffe, Hasspredigten und diffamierenden Medienberichte zeugten.
Die Bahá'í-Religion hat keine religiöse Hierarchie aus Berufsgeistlichen. Die Verwaltungsgeschäfte der örtlichen, nationalen und internationalen Bahá'í-Gemeinde werden durch jeweils neunköpfige Gremien geführt. Das Weltzentrum der internationalen Bahá'í-Gemeinde hat aus historischen Gründen seinen Sitz in Haifa in Israel.
(Erschienen: 20.05.2008 00:05)







































