Rund um Friedrichshafen
Alles im Löt: Gold für den Akrobaten

Von unserem Mitarbeiter Michael Tschek
Im dicken Begleitkatalog zur internationalen Fachmesse Ende Oktober in Nürnberg war Kurt Fitzko mit seinen Partnern auf Seite 111 unter Katalog-Nummer 469 zu finden. Es war der erste öffentliche Auftritt ihrer Erfindung, bei dem sie dem breiten Publikum die Funktionsweise vorstellten. Aber nicht nur dem Publikum sondern auch einer internationalen Jury, die sich aus insgesamt 28 Juroren zusammensetzte.
Mit dem „Akrobat“ stellten sie ein Gerät vor, dass durch seine exakte elektronische Zufuhrlieferung des Lötzinns – der Lötzinn geht vollelektronisch messbar von der Zinnrolle im Inneren des Gerätes ab – eine revolutionäre und neue Art des Lötens darstellt. Das Zeitalter, in dem Lötzinn per Hand dem Lötkolben zugeführt wurde ist damit vorbei.
Und genau damit trafen sie voll ins Schwarze. „Als ich bei der Prämierung auf die Anzeigetafel in der Messehalle schaute und die Auszeichnungen in Silber und Bronze vorbei waren und auf einmal mein Name bei der Verleihung der Goldmedaille aufleuchtete, konnte ich es erst gar nicht glauben“, erinnert sich Fitzko noch immer begeistert. Die Goldmedaille wurde von der Internationalen Jury vergeben, wobei Bewertungskriterien Erfindungshöhe und technischer Fortschritt, Wirtschaftliche Verwertbarkeit, Praxisrelevanz und Nutzen sowie Design und Präsentation zugrunde gelegt waren.
Doch damit noch nicht genug: Den Erfindern wurde der Preis der Stadt Nürnberg für hervorragende Leistungen verliehen, ein Ehrenpreis mit „absoluter Alleinstellung“, schwärmt Fitzko.
Nachfragen aus aller Welt
Dass der „Akrobat“ schon während der Präsentation im Fokus stand und natürlich erst recht nach der Verleihung, war spürbar. „Wir haben zwischenzeitlich Nachfragen aus aller Welt und natürlich auch aus dem Bodenseekreis", sagt Kurt Fitzko. Außerdem hat beispielsweise die Hochschule in Augsburg solche Geräte angefordert, um sie in der Ausbildung von Ingenieuren einzusetzen.
Das Unternehmen „Akrobat“ ist im Rollen und schon hat Kurt Fitzko das nächste Projekt in Angriff genommen, das er beim Autogipfel in Würzburg ab dem 23. November vorstellen wird.
(Erschienen: 12.11.2010 16:40)

Von unserem Mitarbeiter Michael Tschek
Im dicken Begleitkatalog zur internationalen Fachmesse Ende Oktober in Nürnberg war Kurt Fitzko mit seinen Partnern auf Seite 111 unter Katalog-Nummer 469 zu finden. Es war der erste öffentliche Auftritt ihrer Erfindung, bei dem sie dem breiten Publikum die Funktionsweise vorstellten. Aber nicht nur dem Publikum sondern auch einer internationalen Jury, die sich aus insgesamt 28 Juroren zusammensetzte.
Mit dem „Akrobat“ stellten sie ein Gerät vor, dass durch seine exakte elektronische Zufuhrlieferung des Lötzinns – der Lötzinn geht vollelektronisch messbar von der Zinnrolle im Inneren des Gerätes ab – eine revolutionäre und neue Art des Lötens darstellt. Das Zeitalter, in dem Lötzinn per Hand dem Lötkolben zugeführt wurde ist damit vorbei.
Und genau damit trafen sie voll ins Schwarze. „Als ich bei der Prämierung auf die Anzeigetafel in der Messehalle schaute und die Auszeichnungen in Silber und Bronze vorbei waren und auf einmal mein Name bei der Verleihung der Goldmedaille aufleuchtete, konnte ich es erst gar nicht glauben“, erinnert sich Fitzko noch immer begeistert. Die Goldmedaille wurde von der Internationalen Jury vergeben, wobei Bewertungskriterien Erfindungshöhe und technischer Fortschritt, Wirtschaftliche Verwertbarkeit, Praxisrelevanz und Nutzen sowie Design und Präsentation zugrunde gelegt waren.
Doch damit noch nicht genug: Den Erfindern wurde der Preis der Stadt Nürnberg für hervorragende Leistungen verliehen, ein Ehrenpreis mit „absoluter Alleinstellung“, schwärmt Fitzko.
Nachfragen aus aller Welt
Dass der „Akrobat“ schon während der Präsentation im Fokus stand und natürlich erst recht nach der Verleihung, war spürbar. „Wir haben zwischenzeitlich Nachfragen aus aller Welt und natürlich auch aus dem Bodenseekreis", sagt Kurt Fitzko. Außerdem hat beispielsweise die Hochschule in Augsburg solche Geräte angefordert, um sie in der Ausbildung von Ingenieuren einzusetzen.
Das Unternehmen „Akrobat“ ist im Rollen und schon hat Kurt Fitzko das nächste Projekt in Angriff genommen, das er beim Autogipfel in Würzburg ab dem 23. November vorstellen wird.
(Erschienen: 12.11.2010 16:40)







































