Stadtnachrichten Ulm
Volksbegehren läuft recht schleppend
Sebastian Frankenberger, dem Organisator des Volksbegehrens, ist das bisherige schlechte Abschneiden der Donaustadt bekannt. Er sucht die Ursache im mangelnden Interesse der Unterstützer wie SPD und Grüne. Das beklagte er gegenüber der SZ. Er hätte sich mehr Informationsplakate in Neu-Ulm gewünscht. Auch bei den Zugriffen auf die Internet-Seite www.nichtraucherschutz-bayern.de sei Neu-Ulm am letzter Stelle.
Seit etwas mehr als einer Woche können sich Bürger in den Rathäusern auf der bayerischen Seite der Region eintragen. Ulrich Hoffmann, der Sprecher des Unterstützerkreises ist mit dem Interesse im Landkreis Neu-Ulm "nicht wirklich zufrieden". Gerade im nördlichen Teil seien bislang noch wenig Menschen in die Rathäuser gegangen. Während Neu-Ulm mit 555 Eintragungen (Stand Donnerstag), die etwa 1,48 Prozent der Stimmberechtigten entsprechen, in Schwaben auf dem letzten Platz rangiert und nach Kenntnis von Hoffmann auch bayernweit zusammen mit Dillingen ganz hinten liegt, sieht es im südlichen Landkreis besser aus, besonders in Illertissen. Die Vöhlinstadt ist Spitzenreiter. Dort haben sich bis Donnerstag 640 Bürger (5,3 Prozent) eingetragen.
Hoffmann will "dran bleiben", bei der Plakatierung nachlegen und weiterhin Rathauslotsen einsetzen. "Viele denken wohl: Da sind so viele dabei und unterschreiben, da kommt es auf mich nicht an." In Bayern fehlen noch 450 000 Bürger, rund eine halbe Million Unterschriften wurden bereits geleistet. Das Volksbegehren dauert noch bis einschließlich kommenden Mittwoch, 2. Dezember.
Fritz Krapalies ist gegen das Volksbegehren. Der Neu-Ulmer hat bis vor einem Jahr ein Tabakgeschäft in Neu-Ulm geführt - 50 Jahre lang. Er hält das hin und her beim Thema Rauchen "für den größten Blödsinn, den es gibt". In einer kleinen Eckkneipe, in der viele nur Bier und Zigarette genießen wollen, sei ein Rauchverbot einfach nicht durchführbar.
(Erschienen: 28.11.2009 00:14)
Sebastian Frankenberger, dem Organisator des Volksbegehrens, ist das bisherige schlechte Abschneiden der Donaustadt bekannt. Er sucht die Ursache im mangelnden Interesse der Unterstützer wie SPD und Grüne. Das beklagte er gegenüber der SZ. Er hätte sich mehr Informationsplakate in Neu-Ulm gewünscht. Auch bei den Zugriffen auf die Internet-Seite www.nichtraucherschutz-bayern.de sei Neu-Ulm am letzter Stelle.
Seit etwas mehr als einer Woche können sich Bürger in den Rathäusern auf der bayerischen Seite der Region eintragen. Ulrich Hoffmann, der Sprecher des Unterstützerkreises ist mit dem Interesse im Landkreis Neu-Ulm "nicht wirklich zufrieden". Gerade im nördlichen Teil seien bislang noch wenig Menschen in die Rathäuser gegangen. Während Neu-Ulm mit 555 Eintragungen (Stand Donnerstag), die etwa 1,48 Prozent der Stimmberechtigten entsprechen, in Schwaben auf dem letzten Platz rangiert und nach Kenntnis von Hoffmann auch bayernweit zusammen mit Dillingen ganz hinten liegt, sieht es im südlichen Landkreis besser aus, besonders in Illertissen. Die Vöhlinstadt ist Spitzenreiter. Dort haben sich bis Donnerstag 640 Bürger (5,3 Prozent) eingetragen.
Hoffmann will "dran bleiben", bei der Plakatierung nachlegen und weiterhin Rathauslotsen einsetzen. "Viele denken wohl: Da sind so viele dabei und unterschreiben, da kommt es auf mich nicht an." In Bayern fehlen noch 450 000 Bürger, rund eine halbe Million Unterschriften wurden bereits geleistet. Das Volksbegehren dauert noch bis einschließlich kommenden Mittwoch, 2. Dezember.
Fritz Krapalies ist gegen das Volksbegehren. Der Neu-Ulmer hat bis vor einem Jahr ein Tabakgeschäft in Neu-Ulm geführt - 50 Jahre lang. Er hält das hin und her beim Thema Rauchen "für den größten Blödsinn, den es gibt". In einer kleinen Eckkneipe, in der viele nur Bier und Zigarette genießen wollen, sei ein Rauchverbot einfach nicht durchführbar.
(Erschienen: 28.11.2009 00:14)
































