Stadtnachrichten Ulm
Ulms „Wilder Mann“ ist wieder da

Unbekannte stellten ihn in der Nacht zum Dienstag vor dem Wirtshaus ab und fügten ein Bekennerschreiben bei, das mit „The Wild Boys“ unterzeichnet war. „Wir fanden ihn unter einer Brücke, völlig hilflos, betrunken und unterkühlt“, heißt es in dem handschriftlich verfassten Brief. „Nachdem wir ihn aufgepäppelt hatten, ist er nun wieder in voller Größe und wilder als eh und je zurück in seinem Reich.“
Jetzt sucht die Polizei nach den unbekannten Strolchen, die den „Wilden Mann“ aus seiner Verankerung gerissen und für welche Zwecke auch immer verschleppt hatten.
„Natürlich bin ich froh, dass er wieder da ist“, sagte gestern Wirt Michael Freudenberg hörbar erleichtert. Schließlich sei der „Wilde Mann“ so etwas wie ein Wahrzeichen des Fischerviertels.
Die mannshohe und 45 Kilogramm schwere Statue aus Polyester sei in einem relativ guten Zustand. Lediglich der Kopf sei leicht beschädigt, „aber nichts Dramatisches“. Freudenberg hatte schon wesentlich Schlimmeres befürchtet.
Ein Stuckateur soll nun die Schäden beheben und den Sockel, auf dem der „Wilde Mann“ in 2,60 Meter Höhe thronte, wieder herrichten. Dann kommt die Figur wieder an ihren angestammten Platz – gut befestigt, versteht sich, damit übermütige Nachtschwärmer möglichst nicht auf dumme Gedanken kommen.
(Erschienen: 31.08.2010 19:25)

Unbekannte stellten ihn in der Nacht zum Dienstag vor dem Wirtshaus ab und fügten ein Bekennerschreiben bei, das mit „The Wild Boys“ unterzeichnet war. „Wir fanden ihn unter einer Brücke, völlig hilflos, betrunken und unterkühlt“, heißt es in dem handschriftlich verfassten Brief. „Nachdem wir ihn aufgepäppelt hatten, ist er nun wieder in voller Größe und wilder als eh und je zurück in seinem Reich.“
Jetzt sucht die Polizei nach den unbekannten Strolchen, die den „Wilden Mann“ aus seiner Verankerung gerissen und für welche Zwecke auch immer verschleppt hatten.
„Natürlich bin ich froh, dass er wieder da ist“, sagte gestern Wirt Michael Freudenberg hörbar erleichtert. Schließlich sei der „Wilde Mann“ so etwas wie ein Wahrzeichen des Fischerviertels.
Die mannshohe und 45 Kilogramm schwere Statue aus Polyester sei in einem relativ guten Zustand. Lediglich der Kopf sei leicht beschädigt, „aber nichts Dramatisches“. Freudenberg hatte schon wesentlich Schlimmeres befürchtet.
Ein Stuckateur soll nun die Schäden beheben und den Sockel, auf dem der „Wilde Mann“ in 2,60 Meter Höhe thronte, wieder herrichten. Dann kommt die Figur wieder an ihren angestammten Platz – gut befestigt, versteht sich, damit übermütige Nachtschwärmer möglichst nicht auf dumme Gedanken kommen.
(Erschienen: 31.08.2010 19:25)
































