Stadtnachrichten Ulm
Sieger braucht achteinhalb Stunden
Der für den TSV Kusterdingen startende Tübinger Ralf Steißlinger war als Sieger deutlich früher nach 8:32:29 Stunden im Ziel. Gemeinsam mit allen anderen Teilnehmern war er am Freitag um 23 Uhr gestartet. Mit einem gigantischen Feuerwerk und der lautstarken Unterstützung der 4000 Zuschauer wurden die Läufer auf die Strecke gelassen und bei angenehmen äußeren Bedingungen in der Nacht konnten sich die Favoriten schnell absetzen.
Alles klar bei Kilometer 90
Titelverteidiger Thomas Micksch (Kempten) aus der deutschen Ultra-Nationalmannschaft musste allerdings mit einer Muskelzerrung früh aufgeben. Somit ging Steißlinger in Führung, wobei er davon lange Zeit gar nichts wusste: „Erst bei Kilometer 90 habe ich von den Streckenposten erfahren, dass ich an der Spitze liege. Das hat mir natürlich noch einen riesigen Motivationsschub für die letzten Kilometer gegeben.“
Der 44-jährige Tübinger hat sich allmählich an die ganz langen Strecken heran gearbeitet. „Ich habe mit Läufen über zehn Kilometer angefangen. Später kamen der Marathon und schließlich die Ultraläufe hinzu. Ich suche immer eine neue Herausforderung.“
Gegen die Uhr und sich selbst
Der ambitionierte Freizeitsportler legte in der Vorbereitung auf die Ulmer Laufnacht rund 140 Kilometer pro Woche zurück. Florian Böhme aus Göppingen, Sieger über die 50 Kilometer, sieht im Laufen über lange Strecken vor allem die Möglichkeit, die eigenen körperlichen Grenzen auszuloten: „In der Regel läuft man gar nicht gegen die anderen Teilnehmer, sondern vor allem gegen die Uhr und sich selbst.“
Teilnehmer aus dem Ausland
Veranstaltet wurde die zweite Ulmer Laufnacht vom Organisationsteam des Einstein-Marathons. „Wir sind deutschlandweit der einzige Cross-Lauf über 100 Kilometer“, verdeutlicht Organisator Markus Ebner den Stellenwert der Ulmer Laufnacht. Dass die Veranstaltung mittlerweile sogar europaweit Beachtung gefunden hat, beweisen die 15 ausländischen Teilnehmer in diesem Jahr, die aus Frankreich, Holland, der Schweiz, Österreich und Italien nach Blaustein gekommen waren.
(Erschienen: 04.07.2010 21:50)
Der für den TSV Kusterdingen startende Tübinger Ralf Steißlinger war als Sieger deutlich früher nach 8:32:29 Stunden im Ziel. Gemeinsam mit allen anderen Teilnehmern war er am Freitag um 23 Uhr gestartet. Mit einem gigantischen Feuerwerk und der lautstarken Unterstützung der 4000 Zuschauer wurden die Läufer auf die Strecke gelassen und bei angenehmen äußeren Bedingungen in der Nacht konnten sich die Favoriten schnell absetzen.
Alles klar bei Kilometer 90
Titelverteidiger Thomas Micksch (Kempten) aus der deutschen Ultra-Nationalmannschaft musste allerdings mit einer Muskelzerrung früh aufgeben. Somit ging Steißlinger in Führung, wobei er davon lange Zeit gar nichts wusste: „Erst bei Kilometer 90 habe ich von den Streckenposten erfahren, dass ich an der Spitze liege. Das hat mir natürlich noch einen riesigen Motivationsschub für die letzten Kilometer gegeben.“
Der 44-jährige Tübinger hat sich allmählich an die ganz langen Strecken heran gearbeitet. „Ich habe mit Läufen über zehn Kilometer angefangen. Später kamen der Marathon und schließlich die Ultraläufe hinzu. Ich suche immer eine neue Herausforderung.“
Gegen die Uhr und sich selbst
Der ambitionierte Freizeitsportler legte in der Vorbereitung auf die Ulmer Laufnacht rund 140 Kilometer pro Woche zurück. Florian Böhme aus Göppingen, Sieger über die 50 Kilometer, sieht im Laufen über lange Strecken vor allem die Möglichkeit, die eigenen körperlichen Grenzen auszuloten: „In der Regel läuft man gar nicht gegen die anderen Teilnehmer, sondern vor allem gegen die Uhr und sich selbst.“
Teilnehmer aus dem Ausland
Veranstaltet wurde die zweite Ulmer Laufnacht vom Organisationsteam des Einstein-Marathons. „Wir sind deutschlandweit der einzige Cross-Lauf über 100 Kilometer“, verdeutlicht Organisator Markus Ebner den Stellenwert der Ulmer Laufnacht. Dass die Veranstaltung mittlerweile sogar europaweit Beachtung gefunden hat, beweisen die 15 ausländischen Teilnehmer in diesem Jahr, die aus Frankreich, Holland, der Schweiz, Österreich und Italien nach Blaustein gekommen waren.
(Erschienen: 04.07.2010 21:50)


































