Stadtnachrichten Ulm
Trägerin des Alternativen Nobelpreises besucht Ulm
Dass sie auch an die Donau kommt, ist unter anderem den guten Kontakten von Slow Food Ulm und dem Bündnis für eine gentechnikfreie Region zu verdanken. Schirmherr ist die Organisation "Brot für die Welt".
Überschrieben ist der Abend in der Pauluskirche am Montag, 2. November, mit: "Vielfalt und Regionalität - Wege aus dem Klimachaos". Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Das wurde möglich durch die Unterstützung mehrerer regionaler Firmen und privater Spender. Die Veranstalter rechnen mit über 1000 Besuchern.
Shiva wird in Ulm ihr neues Buch "Leben ohne Erdöl" vorstellen, das zur Buchmesse im Rotpunktverlag erschienen ist. Darin will sie aufzeigen, wie mit einer konsequenten "Wirtschaft von unten", bei Verzicht auf fossile Energie, Wege aus der Klimakatastrophe beschritten werden können. Grundlage ist ihrer Ansicht nach biologische Vielfalt, und diese sieht sie, ebenso wie ihre Unterstützer, durch den weltweiten Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen gefährdet. Über ihre Organisation "Navdanya" werden in 45 dörflichen Saatgutbanken mit 300000 Kleinbauern als Mitglieder verschiedene Samen bewahrt, vervielfältigt und verteilt. Eine Delegation des Ulmer Weltladens machte sich vor vier Jahren selbst vor Ort ein Bild von dem Projekt und verkauft unter anderem genfreien Reis, der dort angebaut wird.
Das Ulmer Bündnis für eine gentechnikfreie Region wird mittlerweile von mehr als 30 Partnern getragen, darunter viele Kirchengemeinden. Innerhalb eines Jahres sammelten die Mitglieder 17000 Unterstützer-Unterschriften. Das Bündnis macht sich wie Vandana Shiva für eine vielfältige, regionale Landwirtschaft stark und kämpft gegen eine Abhängigkeit der Bauern von Großkonzernen, etwa durch verändertes Saatgut oder Patente auf Tiere und Pflanzen.
(Erschienen: 27.10.2009 00:13)
Dass sie auch an die Donau kommt, ist unter anderem den guten Kontakten von Slow Food Ulm und dem Bündnis für eine gentechnikfreie Region zu verdanken. Schirmherr ist die Organisation "Brot für die Welt".
Überschrieben ist der Abend in der Pauluskirche am Montag, 2. November, mit: "Vielfalt und Regionalität - Wege aus dem Klimachaos". Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Das wurde möglich durch die Unterstützung mehrerer regionaler Firmen und privater Spender. Die Veranstalter rechnen mit über 1000 Besuchern.
Shiva wird in Ulm ihr neues Buch "Leben ohne Erdöl" vorstellen, das zur Buchmesse im Rotpunktverlag erschienen ist. Darin will sie aufzeigen, wie mit einer konsequenten "Wirtschaft von unten", bei Verzicht auf fossile Energie, Wege aus der Klimakatastrophe beschritten werden können. Grundlage ist ihrer Ansicht nach biologische Vielfalt, und diese sieht sie, ebenso wie ihre Unterstützer, durch den weltweiten Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen gefährdet. Über ihre Organisation "Navdanya" werden in 45 dörflichen Saatgutbanken mit 300000 Kleinbauern als Mitglieder verschiedene Samen bewahrt, vervielfältigt und verteilt. Eine Delegation des Ulmer Weltladens machte sich vor vier Jahren selbst vor Ort ein Bild von dem Projekt und verkauft unter anderem genfreien Reis, der dort angebaut wird.
Das Ulmer Bündnis für eine gentechnikfreie Region wird mittlerweile von mehr als 30 Partnern getragen, darunter viele Kirchengemeinden. Innerhalb eines Jahres sammelten die Mitglieder 17000 Unterstützer-Unterschriften. Das Bündnis macht sich wie Vandana Shiva für eine vielfältige, regionale Landwirtschaft stark und kämpft gegen eine Abhängigkeit der Bauern von Großkonzernen, etwa durch verändertes Saatgut oder Patente auf Tiere und Pflanzen.
(Erschienen: 27.10.2009 00:13)


































