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Marathon: Schumacher gewinnt Regen-Lauf

Der Süßener kommt mit fast zehn Minuten Vorsprung ins Ziel – Ben Masai siegt im Halbmarathon
Gewann mit fast zehn Minuten Vorsprung den Ulmer Einstein-Marathon: Richard Schumacher vom AST Süßen nach dem Zieleinlauf auf dem Münsterplatz.
Gewann mit fast zehn Minuten Vorsprung den Ulmer Einstein-Marathon: Richard Schumacher vom AST Süßen nach dem Zieleinlauf auf dem Münsterplatz. (Foto: nuz)

Ulm / Am Tag, als der Regen kam – an dem Tag fand der 7. Einstein-Marathon statt. Hatten die Kinder und Jugendlichen am Samstag noch gute Bedingungen, so kam es gestern, wie es die Meteorologen vorausgesagt hatten: kühle Temperaturen, Regen und teilweise kräftiger Wind. Aber die Läufer trotzten den Widrigkeiten, waren gut gelaunt und am Rand der Strecke verfolgten zwar viel weniger Zuschauer als in den vergangenen Jahren das sportliche Geschehen, aber doch etwas mehr, als die Veranstalter angesichts der Witterung erwartet hatten. Schließlich gab es mit Richard Schumacher von AST Süßen, dem Ersten von 2009, einen überlegenen Sieger im Marathonlauf und der für den SSV Ulm 1846 startende Kenianer Ben Masai war im Halbmarathon ebenfalls eine Klasse für sich.

„Guido, flitz wie der Blitz!“, konnte man auf der Tafel einer Frau lesen, während auf einer anderen geschrieben stand: „Los Jürgen, renn so schnell, wie Du kannst!“ Wie Guido und Jürgen gerannt sind, weiß man nicht, aber Richard Schumacher war richtig schnell unterwegs. Als der Sprecher des Marathon-Laufs kundtat, man werde auf den Sieger wohl noch etwa zehn Minuten warten müssen, bogen Sekunden später bereits die vorausfahrenden Fahrzeuge auf den Münsterplatz ein, gefolgt von Schumacher, der mit 2:36,09 Stunden eine wirklich gute Zeit erzielte.

Zweiter wurde mit weitem Abstand David Hinze (CNC-Technik Mack), der 2:45,54 Stunden für die 41,2 Kilometer benötigte. Bei den Frauen sicherte sich Schumachers Vereinskameradin Nicole Schneider in 3:08,16 vor Kathrin Stöcker (3:13,28) den Sieg.

Völlig unangefochten lief im Halbmarathon Ben Masai nach 1:06,18 Stunden ins Ziel. Zweiter wurde mit über sieben Minuten Rückstand Rainer Schniertshauer (Team Ratiopharm/1:13,26). Schnellste Frau war hier Judith Mess (AST Süßen) in 1:24,47. Mit im Feld – der älteste der gestrigen insgesamt 8672 Starter, von denen 8591 ins Ziel kamen, war 77 Jahre alt – waren auch die Nordic Walker, die eine gute Figur abgaben.

(Erschienen: 18.09.2011 21:10)

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