Stadtnachrichten Schelklingen
Investor stellt Pläne für Netto-Markt vor
Problem sei allerdings die Ab- und Zufahrt von der Bundesstraße, so Schretzmair. Das Straßenbauamt habe eine Zufahrt zugesagt, aber keine Abfahrt. „Wir wünschen uns eine beidseitige Zufahrt von der Ulmer Straße“, betonte Schretzmair und gab zu, dass die Idee zur Tankstelle entstanden sei, um überhaupt eine Zufahrt zur Bundesstraße zu bekommen.
Bürgermeister Michael Knapp sagte, die Stadt begrüße es generell, neue Betriebe anzusiedeln, allerdings gebe es in Schelklingen bereits zwei Lebensmittelmärkte. Interessant wäre das Vorhaben, wenn alle drei Märkte überlebensfähig wären. „Da sehe ich einige Fragezeichen“, sagte Knapp und verwies auf die Nähe zu Blaubeuren, wo es ebenfalls mehrere Supermärkte gibt. „Wir haben auf einem Streifen von sieben Kilometern bereits ein gutes Nahversorgungsangebot“, so Knapp. Die Tankstellendichte sei ebenfalls hoch, es gebe eine in Schelklingen, eine in Allmendingen und vier in Blaubeuren. Auch bei der Zufahrt war Knapp skeptisch. Bis zur Bahnhofsstraße gebe es bereits drei Zufahrten – zum Baugebiet Schelklingen Ost, zu Spohn und Burkhardt und die Einfahrt in die Stadt. “ Wer zahlt die weitere?“, fragte Knapp. Auch die Stadträte zeigten sich skeptisch.
Bei der Sitzung des Technischen Ausschusses waren auch Vertreter der bestehenden Supermärkte Rewe und Penny sowie der Betreiber der Aral-Tankstelle anwesend. „Schelklingen ist zu klein für einen dritten Markt. Die Kaufkraft reicht nicht aus“, sagte Rainer Neugebauer, zuständig für die Rewe-Märkte im Südwesten. Auch Hansjörg Rau, Inhaber der Aral-Tankstelle, fürchtet um seine Existenz, wenn eine zweite kommt.
„Die Sache ist noch nicht spruchreif“, fasste Bürgermeister Knapp zusammen. „Es ging mir darum, Sie zu informieren“, sagte er zu den Stadträten.
(Erschienen: 01.02.2012 21:50)
Problem sei allerdings die Ab- und Zufahrt von der Bundesstraße, so Schretzmair. Das Straßenbauamt habe eine Zufahrt zugesagt, aber keine Abfahrt. „Wir wünschen uns eine beidseitige Zufahrt von der Ulmer Straße“, betonte Schretzmair und gab zu, dass die Idee zur Tankstelle entstanden sei, um überhaupt eine Zufahrt zur Bundesstraße zu bekommen.
Bürgermeister Michael Knapp sagte, die Stadt begrüße es generell, neue Betriebe anzusiedeln, allerdings gebe es in Schelklingen bereits zwei Lebensmittelmärkte. Interessant wäre das Vorhaben, wenn alle drei Märkte überlebensfähig wären. „Da sehe ich einige Fragezeichen“, sagte Knapp und verwies auf die Nähe zu Blaubeuren, wo es ebenfalls mehrere Supermärkte gibt. „Wir haben auf einem Streifen von sieben Kilometern bereits ein gutes Nahversorgungsangebot“, so Knapp. Die Tankstellendichte sei ebenfalls hoch, es gebe eine in Schelklingen, eine in Allmendingen und vier in Blaubeuren. Auch bei der Zufahrt war Knapp skeptisch. Bis zur Bahnhofsstraße gebe es bereits drei Zufahrten – zum Baugebiet Schelklingen Ost, zu Spohn und Burkhardt und die Einfahrt in die Stadt. “ Wer zahlt die weitere?“, fragte Knapp. Auch die Stadträte zeigten sich skeptisch.
Bei der Sitzung des Technischen Ausschusses waren auch Vertreter der bestehenden Supermärkte Rewe und Penny sowie der Betreiber der Aral-Tankstelle anwesend. „Schelklingen ist zu klein für einen dritten Markt. Die Kaufkraft reicht nicht aus“, sagte Rainer Neugebauer, zuständig für die Rewe-Märkte im Südwesten. Auch Hansjörg Rau, Inhaber der Aral-Tankstelle, fürchtet um seine Existenz, wenn eine zweite kommt.
„Die Sache ist noch nicht spruchreif“, fasste Bürgermeister Knapp zusammen. „Es ging mir darum, Sie zu informieren“, sagte er zu den Stadträten.
(Erschienen: 01.02.2012 21:50)































