Stadtnachrichten Riedlingen
Storchenoma lebt jetzt im Seniorenwohnheim

„Ich bin froh, dass der Fuchs sie nicht geholt hat“, sagt der Nabu-Vorsitzende Joachim Kieferle erleichtert, „denn sie ist eben doch schon sehr klapprig.“ Von ihrem Männchen sitzengelassen und obendrein aus ihrem Nest auf dem Riedlinger Rathausdach vertrieben, war die 36-Jährige zusätzlich verstört und machte zuletzt einen ziemlich bedröppelten Eindruck.
Das war auch am Sonntag wieder der Fall, als die zuletzt verschollene Storchenoma sich in den engen Riedlinger Altstadtgassen in eine Sackgasse manövrierte. Von einem Anwohner alarmiert, fand Kieferle sie beim vergeblichen Versuch, zum Flug abzuheben: „Ich dachte gleich, dass sie an dieser engen Stelle nicht wegkommt.“
So war es, und so konnte das Tier bald am Marktplatz eingefangen werden. Die Störchin verbrachte die Nacht wieder bei Egon und Franziska Müller in Herbertingen, die die Oma bereits nach deren Zwischenlandung auf der katholischen Sozialstation vor zwei Wochen aufgepäppelt hatten. So richtig fit wurde die Strochenoma aber nicht mehr und behielt nicht bei sich, was sie zu sich nahm.
Deshalb die Entscheidung in Absprache mit der Storchenbeauftragten Ute Reinhard: Es ist Zeit für ein altengerechtes Domizil. In der Population am Affenberg bei Salem „hat sie es in einer große Voliere gut“, stellt Kieferle befriedigt fest: „Die Storchenoma verbringt jetzt sozusagen ihren dritten Lebensabschnitt im Seniorenwohnheim.“
Gut möglich, dass sie die geräumige Voliere dort verlassen darf, wenn sie wieder zu Kräften gekommen sein wird. Ob es sie dann wieder gen Heimat nach Riedlingen zieht? Man mag ihr fast wünschen, dass nicht. Damit sie nicht doch noch der Fuchs holt. Wenngleich das, wie Kieferle sagt, „der natürliche Weg wäre“.
(Erschienen: 21.04.2010 12:45)

„Ich bin froh, dass der Fuchs sie nicht geholt hat“, sagt der Nabu-Vorsitzende Joachim Kieferle erleichtert, „denn sie ist eben doch schon sehr klapprig.“ Von ihrem Männchen sitzengelassen und obendrein aus ihrem Nest auf dem Riedlinger Rathausdach vertrieben, war die 36-Jährige zusätzlich verstört und machte zuletzt einen ziemlich bedröppelten Eindruck.
Das war auch am Sonntag wieder der Fall, als die zuletzt verschollene Storchenoma sich in den engen Riedlinger Altstadtgassen in eine Sackgasse manövrierte. Von einem Anwohner alarmiert, fand Kieferle sie beim vergeblichen Versuch, zum Flug abzuheben: „Ich dachte gleich, dass sie an dieser engen Stelle nicht wegkommt.“
So war es, und so konnte das Tier bald am Marktplatz eingefangen werden. Die Störchin verbrachte die Nacht wieder bei Egon und Franziska Müller in Herbertingen, die die Oma bereits nach deren Zwischenlandung auf der katholischen Sozialstation vor zwei Wochen aufgepäppelt hatten. So richtig fit wurde die Strochenoma aber nicht mehr und behielt nicht bei sich, was sie zu sich nahm.
Deshalb die Entscheidung in Absprache mit der Storchenbeauftragten Ute Reinhard: Es ist Zeit für ein altengerechtes Domizil. In der Population am Affenberg bei Salem „hat sie es in einer große Voliere gut“, stellt Kieferle befriedigt fest: „Die Storchenoma verbringt jetzt sozusagen ihren dritten Lebensabschnitt im Seniorenwohnheim.“
Gut möglich, dass sie die geräumige Voliere dort verlassen darf, wenn sie wieder zu Kräften gekommen sein wird. Ob es sie dann wieder gen Heimat nach Riedlingen zieht? Man mag ihr fast wünschen, dass nicht. Damit sie nicht doch noch der Fuchs holt. Wenngleich das, wie Kieferle sagt, „der natürliche Weg wäre“.
(Erschienen: 21.04.2010 12:45)
Themendossiers
Die Allgäu-Orient-Rallye ist ein Abenteuer für Autofans. Ohne Navi geht es querfeldein von Oberstaufen im Allgäu bis nach Baku, Aserbaidschan vom 28. April bis zum 15. Mai. Unter den 111 Teams ist auch das Team "Kilometermacher" mit Martina Schiller-Rall und Kilian Rall aus Biberach, Uwe Hartwig aus Baustetten, Rainer Kammerer aus Wain, Frank Vögtle aus Hohenfels und Holger Pfefferle aus Sigmaringen. Exklusiv für die SZ berichtet das Team während seiner Reise von seinen Erlebnissen.
mehr































