Rund um Riedlingen
Storch verendet nach Verkehrsunfall

Die Dürmentinger haben ein besonders inniges Verhältnis zu ihren Störchen und freuten sich, dass ihre Störche gleich nach der Fasnet aus dem Winterquartier nach Dürmentingen zurückgekehrt waren. Umso größer war der Schmerz, als am Montagabend einer der Störche tot am Straßenrand Richtung Burgau aufgefunden wurde. Innerhalb von zehn Minuten gingen auf dem Rathaus 30 Anrufe wegen des Storches ein. Feuerwehrkommandant Roland Schlegel machte sich sofort auf den Weg und fand den Storch verendet vor. Er hatte eine Kopfverletzung und deshalb vermutet der Storchenbeauftragte Rainer Deschle, dass er mit einem Auto kollidiert ist.
Seine Beringung weist ihn als Nachkomme des alten Storchenpaares auf dem Riedlinger Rathausdach aus. 2005, als Riedlingen Stadtjubiläum feierte, bescherten die beiden „Oldies“ den Riedlingern nach langen Jahren der Kinderlosigkeit zwei Jungstörche. Noch einmal Eltern wurden sie im Jahr 2007. Seitdem ist die Kinderstube auf dem Rathausdach verwaist.
Zuerst hat es in Dürmentingen danach ausgesehen, dass die Störche überhaupt nicht in den warmen Süden fliegen wollten. Allerdings wurde es ihnen auf ihrem Kaminschlot wohl Mitte Dezember doch ein bisschen zu zugig und sie machten sich auf den Weg. Wahrscheinlich waren sie in Südfrankreich oder Spanien, vermutet der Storchenbeauftragte, denn gleich nach der Fasnet wurden die beiden wieder in Dürmentingen gesichtet.
Weil den Dürmentingern ihre Störche doch sehr ans Herz gewachsen sind, wollen sie das verendete Tier präparieren lassen und für Anschauungsunterricht in der Schule verwenden. Nun hoffen die Dürmentinger, dass ihre Storchendame einen neuen Partner findet. Mit einer so schönen Eigentumswohnung in luftiger Höhe als Mitgift dürften die Chancen nicht schlecht stehen, dass sich noch ein Bräutigam einfindet, war gestern aus dem Rathaus zu erfahren. Schön wäre es natürlich, wenn dies dann wieder zu Nachwuchs im Dürmentinger Storchennest führen würde.
(Erschienen: 09.03.2010 10:55)

Die Dürmentinger haben ein besonders inniges Verhältnis zu ihren Störchen und freuten sich, dass ihre Störche gleich nach der Fasnet aus dem Winterquartier nach Dürmentingen zurückgekehrt waren. Umso größer war der Schmerz, als am Montagabend einer der Störche tot am Straßenrand Richtung Burgau aufgefunden wurde. Innerhalb von zehn Minuten gingen auf dem Rathaus 30 Anrufe wegen des Storches ein. Feuerwehrkommandant Roland Schlegel machte sich sofort auf den Weg und fand den Storch verendet vor. Er hatte eine Kopfverletzung und deshalb vermutet der Storchenbeauftragte Rainer Deschle, dass er mit einem Auto kollidiert ist.
Seine Beringung weist ihn als Nachkomme des alten Storchenpaares auf dem Riedlinger Rathausdach aus. 2005, als Riedlingen Stadtjubiläum feierte, bescherten die beiden „Oldies“ den Riedlingern nach langen Jahren der Kinderlosigkeit zwei Jungstörche. Noch einmal Eltern wurden sie im Jahr 2007. Seitdem ist die Kinderstube auf dem Rathausdach verwaist.
Zuerst hat es in Dürmentingen danach ausgesehen, dass die Störche überhaupt nicht in den warmen Süden fliegen wollten. Allerdings wurde es ihnen auf ihrem Kaminschlot wohl Mitte Dezember doch ein bisschen zu zugig und sie machten sich auf den Weg. Wahrscheinlich waren sie in Südfrankreich oder Spanien, vermutet der Storchenbeauftragte, denn gleich nach der Fasnet wurden die beiden wieder in Dürmentingen gesichtet.
Weil den Dürmentingern ihre Störche doch sehr ans Herz gewachsen sind, wollen sie das verendete Tier präparieren lassen und für Anschauungsunterricht in der Schule verwenden. Nun hoffen die Dürmentinger, dass ihre Storchendame einen neuen Partner findet. Mit einer so schönen Eigentumswohnung in luftiger Höhe als Mitgift dürften die Chancen nicht schlecht stehen, dass sich noch ein Bräutigam einfindet, war gestern aus dem Rathaus zu erfahren. Schön wäre es natürlich, wenn dies dann wieder zu Nachwuchs im Dürmentinger Storchennest führen würde.
(Erschienen: 09.03.2010 10:55)
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Die Allgäu-Orient-Rallye ist ein Abenteuer für Autofans. Ohne Navi geht es querfeldein von Oberstaufen im Allgäu bis nach Baku, Aserbaidschan vom 28. April bis zum 15. Mai. Unter den 111 Teams ist auch das Team "Kilometermacher" mit Martina Schiller-Rall und Kilian Rall aus Biberach, Uwe Hartwig aus Baustetten, Rainer Kammerer aus Wain, Frank Vögtle aus Hohenfels und Holger Pfefferle aus Sigmaringen. Exklusiv für die SZ berichtet das Team während seiner Reise von seinen Erlebnissen.
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