Stadtnachrichten Ochsenhausen
Plan will Ortscharakter fortschreiben
Er unterstrich, dass mit allen Beteiligten die Zusammenarbeit beim Bebauungsplan „Ortsmitte Sinningen“ bislang ganz hervorragend gelaufen sei: „engagiert und konstruktiv, das ist keine Selbstverständlichkeit, und auch offen für jedwede Kritik“.
Mitte des Jahres 2010 war der Aufstellungsbeschluss für den innerörtlichen Bebauungsplan gefasst worden. In einer Veranstaltung am 26. Januar in der Alten Schule in Sinningen wurde die Bürgerschaft über das Vorhaben informiert. Die Resonanz war damals mit etwa 100 Bürgern bei Schnee und FCB-Spiel sehr gut und es hatten sich gleich fünf Bürger zur Mitarbeit im Arbeitskreis bereit erklärt.
Um was es mit den Sinninger Bebauungsplanentwurf letztendlich geht, den die beiden Gremien einstimmig billigten, verdeutlichte Professor Zettler vom memminger Planungsbüro Lars Consult ausgiebig: Auf dem rund zehn Hektar großen Areal versuche man, den Ortskern weitgehend zu erhalten und in den nächsten 25, 30 Jahren homogen und ausgewogen fortzuentwickeln unter Berücksichtigung sozialverträglicher Strukturen. Gerade der demografische Wandel mit dem Verschwinden einst prägender Bauernhöfe rufe nach Neuerungen, im Ortskern, aber auch bei den angrenzenden gebieten. An manchen Stellen soll Ortsprägendes erhalten werden, an Randbereichen gibt es aber auch die Möglichkeit, ein Haus im Toskanastil zu errichten.
In einem Schlüssel, der für alle Grundstücke gültig ist, wird als Steuerungsmoment geregelt, wie viele Wohneinheiten bei einer bestimmten Flächengröße zuzulassen sind. Um den Ortscharakter Sinningens zu wahren, soll auch nicht zu eng gebaut werden, fügte Bürgermeister Jochen Stuber hinzu.
Zwischen dem Zeitraum April 2011 bis Januar 2012 hatten sechs Treffen des Arbeitskreises (Planungsbüro, Sinninger Ortschaftsrat, Bürgermeister, fünf Bürger), zehn Einzelgespräche mit Grundstücksbesitzern, eine Infoveranstaltung für alle betroffenen Grundstücksbesitzer sowie einem Abstimmungstermin mit dem Landratsamt Biberach stattgefunden. Mit der jetzigen Billigung des Planentwurfs einher geht der Ratsbeschluss, baldmöglichst die frühzeitige Bürger- und Behördenbeteiligung in die Wege zu leiten. Beide Parteien haben dann einen Monat Zeit, sich zum Entwurf zu äußern und Bedenken oder weitere Anregungen vorzubringen.
(Erschienen: 10.02.2012 19:05)
Er unterstrich, dass mit allen Beteiligten die Zusammenarbeit beim Bebauungsplan „Ortsmitte Sinningen“ bislang ganz hervorragend gelaufen sei: „engagiert und konstruktiv, das ist keine Selbstverständlichkeit, und auch offen für jedwede Kritik“.
Mitte des Jahres 2010 war der Aufstellungsbeschluss für den innerörtlichen Bebauungsplan gefasst worden. In einer Veranstaltung am 26. Januar in der Alten Schule in Sinningen wurde die Bürgerschaft über das Vorhaben informiert. Die Resonanz war damals mit etwa 100 Bürgern bei Schnee und FCB-Spiel sehr gut und es hatten sich gleich fünf Bürger zur Mitarbeit im Arbeitskreis bereit erklärt.
Um was es mit den Sinninger Bebauungsplanentwurf letztendlich geht, den die beiden Gremien einstimmig billigten, verdeutlichte Professor Zettler vom memminger Planungsbüro Lars Consult ausgiebig: Auf dem rund zehn Hektar großen Areal versuche man, den Ortskern weitgehend zu erhalten und in den nächsten 25, 30 Jahren homogen und ausgewogen fortzuentwickeln unter Berücksichtigung sozialverträglicher Strukturen. Gerade der demografische Wandel mit dem Verschwinden einst prägender Bauernhöfe rufe nach Neuerungen, im Ortskern, aber auch bei den angrenzenden gebieten. An manchen Stellen soll Ortsprägendes erhalten werden, an Randbereichen gibt es aber auch die Möglichkeit, ein Haus im Toskanastil zu errichten.
In einem Schlüssel, der für alle Grundstücke gültig ist, wird als Steuerungsmoment geregelt, wie viele Wohneinheiten bei einer bestimmten Flächengröße zuzulassen sind. Um den Ortscharakter Sinningens zu wahren, soll auch nicht zu eng gebaut werden, fügte Bürgermeister Jochen Stuber hinzu.
Zwischen dem Zeitraum April 2011 bis Januar 2012 hatten sechs Treffen des Arbeitskreises (Planungsbüro, Sinninger Ortschaftsrat, Bürgermeister, fünf Bürger), zehn Einzelgespräche mit Grundstücksbesitzern, eine Infoveranstaltung für alle betroffenen Grundstücksbesitzer sowie einem Abstimmungstermin mit dem Landratsamt Biberach stattgefunden. Mit der jetzigen Billigung des Planentwurfs einher geht der Ratsbeschluss, baldmöglichst die frühzeitige Bürger- und Behördenbeteiligung in die Wege zu leiten. Beide Parteien haben dann einen Monat Zeit, sich zum Entwurf zu äußern und Bedenken oder weitere Anregungen vorzubringen.
(Erschienen: 10.02.2012 19:05)






























