Stadtnachrichten Munderkingen
Azubi Betz fährt zum Bundesentscheid
Von unserem Redakteur Johannes Rauneker
Schrauben, tüfteln, Preis gewinnen: Für Philipp Betz (24), Jung-Elektroniker bei der Firma Elektro-Fuchs in der Munderkinger Kirchgasse, hat sich ein kleiner Traum erfüllt. In Waldshut-Tiengen setzte sich der Kirchener vor kurzem beim Landesentscheid der Jung-Elektroniker mit Fachbereich Energie- und Gebäudetechnik gegen die Konkurrenz durch. Er darf sich nun „Bester Jung-Elektro-Monteur“ des Landes nennen.
Dass sein früherer Azubi – die Elektroniker-Ausbildung schloss Philipp Betz im Sommer mit der Note 1,3 ab – ein solches Zeichen beim Landesentscheid setzen würde, hatte Meister Harald Fuchs schon geahnt. „Ich bin natürlich sehr stolz. Aber von Anfang an war klar, dass Philipp ein sehr guter Elektriker wird“, sagt Harald Fuchs, der selbst in Waldshut-Tiengen vor Ort war. „Philipp ist mit Leidenschaft dabei.“
Zugelassen zum Landesentscheid wurde Philipp Betz, weil er bei den Abschlussprüfungen der Handwerkskammer Ulm im Sommer nicht nur als Prüfungsbester abschloss, sondern beim anschließenden Kammerwettbewerb noch einmal die Konkurrenz hinter sich ließ. Philipp Betz ist der erste Landessieger, den der traditionelle Munderkinger Familienbetrieb – Harald Fuchs‘ Urgroßvater gründete Elektro-Fuchs im Jahr 1919 am Obertorplatz – hervorbrachte. Immerhin: Harald Fuchs seinerzeit war mit 23 Jahren der jüngste Meister, als er vor zehn Jahren bei der Handwerkskammer seinen Meister-Abschluss machte.
Philipp Betz, der nun bei Elektro-Fuchs Geselle ist, gibt sich bescheiden. „Es kommt immer auf die Tagesform an. Und die hat bei mir halt gepasst“, sagt Betz, der schon immer ein Faible für Elektrik, und das Herumbasteln daran, hatte. Auch privat legt der Jung-Elektroniker Betz Wert auf Fingerfertigkeit: Zum Ausgleich spielt er Schlagzeug bei seinem Heimat-Musikverein in Kirchen.
Die Aufgabe beim Landesentscheid, den Philipp Betz einfacher in Erinnerung hat als noch die Kammerprüfung („Die Landesprüfer waren ganz locker“) bestand darin, eine so genannte Kleinsteuerung zu montieren und zu programmieren. „Wir hatten fünfeinhalb Stunden Zeit“, sagt Betz. Clou der Steuerung: Sie musste eine integrierte Klingelvorrichtung besitzen und eine Systematik, dass nach dem Klingeln eine Türe geöffnet werden kann. „So wie in einer Arztpraxis“, sagt Betz, dessen Konstruktion den Prüfern am besten gefiel.Bundesentscheid in Oldenburg
Nach der Prüfung ist für Philipp Betz jedoch vor der Prüfung: Als Landesbester Jung-Elektroniker wird er deshalb beim Bundesentscheid in Oldenburg im November teilnehmen. Auch Harald Fuchs will seinen Gesellen wieder vor Ort unterstützen. „Da geht's dann nochmal ums Ganze“, sagt Betz, der sich die nächsten Wochen noch einmal in die Materie vertiefen will, um auch den Bundessieg nach Munderkingen zu holen.
(Erschienen: 11.10.2010 20:15)
Von unserem Redakteur Johannes Rauneker
Schrauben, tüfteln, Preis gewinnen: Für Philipp Betz (24), Jung-Elektroniker bei der Firma Elektro-Fuchs in der Munderkinger Kirchgasse, hat sich ein kleiner Traum erfüllt. In Waldshut-Tiengen setzte sich der Kirchener vor kurzem beim Landesentscheid der Jung-Elektroniker mit Fachbereich Energie- und Gebäudetechnik gegen die Konkurrenz durch. Er darf sich nun „Bester Jung-Elektro-Monteur“ des Landes nennen.
Dass sein früherer Azubi – die Elektroniker-Ausbildung schloss Philipp Betz im Sommer mit der Note 1,3 ab – ein solches Zeichen beim Landesentscheid setzen würde, hatte Meister Harald Fuchs schon geahnt. „Ich bin natürlich sehr stolz. Aber von Anfang an war klar, dass Philipp ein sehr guter Elektriker wird“, sagt Harald Fuchs, der selbst in Waldshut-Tiengen vor Ort war. „Philipp ist mit Leidenschaft dabei.“
Zugelassen zum Landesentscheid wurde Philipp Betz, weil er bei den Abschlussprüfungen der Handwerkskammer Ulm im Sommer nicht nur als Prüfungsbester abschloss, sondern beim anschließenden Kammerwettbewerb noch einmal die Konkurrenz hinter sich ließ. Philipp Betz ist der erste Landessieger, den der traditionelle Munderkinger Familienbetrieb – Harald Fuchs‘ Urgroßvater gründete Elektro-Fuchs im Jahr 1919 am Obertorplatz – hervorbrachte. Immerhin: Harald Fuchs seinerzeit war mit 23 Jahren der jüngste Meister, als er vor zehn Jahren bei der Handwerkskammer seinen Meister-Abschluss machte.
Philipp Betz, der nun bei Elektro-Fuchs Geselle ist, gibt sich bescheiden. „Es kommt immer auf die Tagesform an. Und die hat bei mir halt gepasst“, sagt Betz, der schon immer ein Faible für Elektrik, und das Herumbasteln daran, hatte. Auch privat legt der Jung-Elektroniker Betz Wert auf Fingerfertigkeit: Zum Ausgleich spielt er Schlagzeug bei seinem Heimat-Musikverein in Kirchen.
Die Aufgabe beim Landesentscheid, den Philipp Betz einfacher in Erinnerung hat als noch die Kammerprüfung („Die Landesprüfer waren ganz locker“) bestand darin, eine so genannte Kleinsteuerung zu montieren und zu programmieren. „Wir hatten fünfeinhalb Stunden Zeit“, sagt Betz. Clou der Steuerung: Sie musste eine integrierte Klingelvorrichtung besitzen und eine Systematik, dass nach dem Klingeln eine Türe geöffnet werden kann. „So wie in einer Arztpraxis“, sagt Betz, dessen Konstruktion den Prüfern am besten gefiel.Bundesentscheid in Oldenburg
Nach der Prüfung ist für Philipp Betz jedoch vor der Prüfung: Als Landesbester Jung-Elektroniker wird er deshalb beim Bundesentscheid in Oldenburg im November teilnehmen. Auch Harald Fuchs will seinen Gesellen wieder vor Ort unterstützen. „Da geht's dann nochmal ums Ganze“, sagt Betz, der sich die nächsten Wochen noch einmal in die Materie vertiefen will, um auch den Bundessieg nach Munderkingen zu holen.
(Erschienen: 11.10.2010 20:15)

































