Stadtnachrichten Munderkingen
„Schnoeller-Boeller“ schnellen seit zehn Jahren
Den Urknall, also die zündende Idee zur Gründung der „Schnoeller-Boeller“, hatte damals Andreas „Longe“ Locher. „Mich hat das Schnalzen mit Fuhrmannsgeiseln oder sogenannten Rottweiler Peitschen und das Schnellen mit Karbatschen schon immer begeistert“, erinnert er sich. Als Locher erfahren hat, dass bereits 1821 in Munderkingen geschnellt wurde, stand sein Entschluss fest eine Schnellergruppe zu gründen und ihr den Namen „Schnoeller-Boeller“ zu geben.
„Wegen der Internet-Schreibweise bestehen wir bis heute auf o und e im Namen“, sagt er lachend. Weil das Schnellen in Munderkingen im Februar 1821 verboten wurde, schloss Locher, dass es sich um eine Fasnettradition handle und trat mit seinem Schnoeller-Boellern erstmals am Glombigen Doschdig 2002 auf. „Seither schnellen wir jedes Jahr am Glombigen und am Fasnetsonntag“, so Locher. Heute besteht die Gruppe aus zehn Mitgliedern. Mit Trommmeister Gerhard Steiner haben die Schnoeller-Boeller vor drei Jahren Zuwachs bekommen.
„Karbatschen gehören eng zur Fasnet und haben mich schon immer begeistert. Bei den Schnoeller-Boellern konnte ich den Umgang mit den langen Knallseilen ausgezeichnet lernen“, so Steiner. Wöchentlich mittwochs und samstags treffen sich die Schneller mit ihren Trainern Longe Locher und Manfred Wilhelm auf dem Parkplatz des Lackierzentrums Engst, um das Knallen und Karbatschenschnellen zu üben.
Und wie denkt die Trommgesellenzunft über die Schnoeller-Boeller? „Wir begrüßen und mögen das Schnellen und freuen uns, dass die Schnoeller-Boeller inzwischen zu einem festen Bestandteil der Munderkinger Fasnet geworden sind“, sagt Tromm-Meister Steiner.
Am Glombigen Doschdig werden die Schnoeller-Boeller ab 17 Uhr mit der Schnellergilde aus Pfullendorf am Marktbrunnen schnellen. Am Fasnetsonntag sind sie ab 9 Uhr bis zum Beginn der Narrenmesse in der Pfarrkirche an allen drei Munderkinger Brunnen im Einsatz.
(Erschienen: 03.02.2012 21:30)
Den Urknall, also die zündende Idee zur Gründung der „Schnoeller-Boeller“, hatte damals Andreas „Longe“ Locher. „Mich hat das Schnalzen mit Fuhrmannsgeiseln oder sogenannten Rottweiler Peitschen und das Schnellen mit Karbatschen schon immer begeistert“, erinnert er sich. Als Locher erfahren hat, dass bereits 1821 in Munderkingen geschnellt wurde, stand sein Entschluss fest eine Schnellergruppe zu gründen und ihr den Namen „Schnoeller-Boeller“ zu geben.
„Wegen der Internet-Schreibweise bestehen wir bis heute auf o und e im Namen“, sagt er lachend. Weil das Schnellen in Munderkingen im Februar 1821 verboten wurde, schloss Locher, dass es sich um eine Fasnettradition handle und trat mit seinem Schnoeller-Boellern erstmals am Glombigen Doschdig 2002 auf. „Seither schnellen wir jedes Jahr am Glombigen und am Fasnetsonntag“, so Locher. Heute besteht die Gruppe aus zehn Mitgliedern. Mit Trommmeister Gerhard Steiner haben die Schnoeller-Boeller vor drei Jahren Zuwachs bekommen.
„Karbatschen gehören eng zur Fasnet und haben mich schon immer begeistert. Bei den Schnoeller-Boellern konnte ich den Umgang mit den langen Knallseilen ausgezeichnet lernen“, so Steiner. Wöchentlich mittwochs und samstags treffen sich die Schneller mit ihren Trainern Longe Locher und Manfred Wilhelm auf dem Parkplatz des Lackierzentrums Engst, um das Knallen und Karbatschenschnellen zu üben.
Und wie denkt die Trommgesellenzunft über die Schnoeller-Boeller? „Wir begrüßen und mögen das Schnellen und freuen uns, dass die Schnoeller-Boeller inzwischen zu einem festen Bestandteil der Munderkinger Fasnet geworden sind“, sagt Tromm-Meister Steiner.
Am Glombigen Doschdig werden die Schnoeller-Boeller ab 17 Uhr mit der Schnellergilde aus Pfullendorf am Marktbrunnen schnellen. Am Fasnetsonntag sind sie ab 9 Uhr bis zum Beginn der Narrenmesse in der Pfarrkirche an allen drei Munderkinger Brunnen im Einsatz.
(Erschienen: 03.02.2012 21:30)































