Rund um Munderkingen
Zwei Männer tauen vereisten Dieseltank mit Gasbrenner auf - und fangen Feuer
„So etwas erlebt man nicht alle Tage.“ Dietmar Walter, Betriebsleiter der Firma Dalheimer in Rottenacker kann es zur Mittagszeit immer noch nicht richtig fassen, was sich am Montagmorgen gegen 7.15 Uhr an der Straße vor der Firma ereignet hat: Plötzlich standen da zwei Menschen in Flammen, außerdem brannte ein Lastwagen.
Verpuffung im Tank
Die Polizei schildert den Unfallhergang folgendermaßen: Zwei Männer – 33 und 25 Jahre alt–, Mitarbeiter einer Neu-Ulmer Spedition, hatten ihren Lastwagen an der Max-Eyth-Straße in Rottenacker geparkt. In der Früh sprang wahrscheinlich das Fahrzeug nicht an. Der Polizeiposten Munderkingen geht jedenfalls davon aus, dass die beiden Lastwagenfahrer versucht haben, den Diesel-Tank ihrer Sattelzugmaschine mit einem Gasbrenner zu erwärmen. Was gründlich schiefging. Es kam zu einer Verpuffung im Tank, die Jacken der beiden Männer fingen Feuer.
Mitarbeiter leisten Erste Hilfe
„Ein Mitarbeiter von uns hat die beiden brennenden Männer gesehen“, berichtet Dietmar Walter von der Firma Dalheimer. Laut Polizei konnte der ältere der beiden Lastwagenfahrer zuerst die Flammen an sich selbst und dann an dem Jüngeren ersticken. Die Mitarbeiter der Firma Dalheimer holten die beiden schwer Verletzten dann in die Werkshalle. „Wir haben zwei Ersthelfer im Betrieb, die auch bei der Feuerwehr sind, und die haben dann die Erstversorgung übernommen“, berichtet Dietmar Walter. Beide Verletzten seien ansprechbar gewesen, hätten aber starke Verbrennungen – auch im Gesicht – gehabt.
Der Mitarbeiter, dem die brennenden Männer zuerst aufgefallen waren, hatte sich sofort einen Brandlöscher der Firma geschnappt und damit den Lastwagen-Tank gelöscht. „Als wir ankamen, hat nichts mehr gebrannt“, berichtet Rottenackers Feuerwehr-Kommandant Gerd Grötzinger. Die Wehr war mit 15 Leuten vor Ort. Die Kameraden sperrten die Straße ab und kümmerten sich um die Aufräumarbeiten.
Zwei Rettungshubschrauber mussten im Rottenacker Gewerbegebiet landen. Sie brachten die beiden Schwerverletzten in eine Spezialklinik für Verbrennungen. Dank des schnellen Eingreifens des Dalheimer-Mitarbeiters hält sich der Schaden an der Zugmaschine in Grenzen. Eine genaue Höhe kann die Polizei allerdings nicht angeben. Die weiteren Ermittlungen des Polizeipostens sollen jetzt darüber Aufschluss geben, wie sich der Unfall genau ereignet hat.
(Erschienen: 06.02.2012 12:35)
„So etwas erlebt man nicht alle Tage.“ Dietmar Walter, Betriebsleiter der Firma Dalheimer in Rottenacker kann es zur Mittagszeit immer noch nicht richtig fassen, was sich am Montagmorgen gegen 7.15 Uhr an der Straße vor der Firma ereignet hat: Plötzlich standen da zwei Menschen in Flammen, außerdem brannte ein Lastwagen.
Verpuffung im Tank
Die Polizei schildert den Unfallhergang folgendermaßen: Zwei Männer – 33 und 25 Jahre alt–, Mitarbeiter einer Neu-Ulmer Spedition, hatten ihren Lastwagen an der Max-Eyth-Straße in Rottenacker geparkt. In der Früh sprang wahrscheinlich das Fahrzeug nicht an. Der Polizeiposten Munderkingen geht jedenfalls davon aus, dass die beiden Lastwagenfahrer versucht haben, den Diesel-Tank ihrer Sattelzugmaschine mit einem Gasbrenner zu erwärmen. Was gründlich schiefging. Es kam zu einer Verpuffung im Tank, die Jacken der beiden Männer fingen Feuer.
Mitarbeiter leisten Erste Hilfe
„Ein Mitarbeiter von uns hat die beiden brennenden Männer gesehen“, berichtet Dietmar Walter von der Firma Dalheimer. Laut Polizei konnte der ältere der beiden Lastwagenfahrer zuerst die Flammen an sich selbst und dann an dem Jüngeren ersticken. Die Mitarbeiter der Firma Dalheimer holten die beiden schwer Verletzten dann in die Werkshalle. „Wir haben zwei Ersthelfer im Betrieb, die auch bei der Feuerwehr sind, und die haben dann die Erstversorgung übernommen“, berichtet Dietmar Walter. Beide Verletzten seien ansprechbar gewesen, hätten aber starke Verbrennungen – auch im Gesicht – gehabt.
Der Mitarbeiter, dem die brennenden Männer zuerst aufgefallen waren, hatte sich sofort einen Brandlöscher der Firma geschnappt und damit den Lastwagen-Tank gelöscht. „Als wir ankamen, hat nichts mehr gebrannt“, berichtet Rottenackers Feuerwehr-Kommandant Gerd Grötzinger. Die Wehr war mit 15 Leuten vor Ort. Die Kameraden sperrten die Straße ab und kümmerten sich um die Aufräumarbeiten.
Zwei Rettungshubschrauber mussten im Rottenacker Gewerbegebiet landen. Sie brachten die beiden Schwerverletzten in eine Spezialklinik für Verbrennungen. Dank des schnellen Eingreifens des Dalheimer-Mitarbeiters hält sich der Schaden an der Zugmaschine in Grenzen. Eine genaue Höhe kann die Polizei allerdings nicht angeben. Die weiteren Ermittlungen des Polizeipostens sollen jetzt darüber Aufschluss geben, wie sich der Unfall genau ereignet hat.
(Erschienen: 06.02.2012 12:35)































