Rund um Munderkingen
Obermarchtaler Studienkolleg liegt bei den Schülern im Trend
„Wir freuen uns jedes Jahr über das große Interesse, können aber jährlich nur 30 Schüler aufnehmen“, sagte Rektorin Christine Götz. Ausführlich erklärte die Schulleiterin, dass ab der Eingangsklasse vernetzter, fächerübergreifender Unterricht stattfinde. „Im ersten Jahr befassen sich die Fächer Deutsch, Geschichte, Musik und Philosophie übergreifend mit dem Thema 'Der Mensch in der Geschichte'“, so Götz. „Außerdem unterstützen unsere Fachlehrer die Schüler bis zum Abitur in zwei zusätzlichen Wochenstunden im Rahmen der Studienbegleitung“. Sozialpraktika, Arbeitsgemeinschaften, Interkulturelle Tage und die so genannte Juniorfirma nannte die Rektorin als ergänzende Lernprogramme des Studienkollegs. Weil jährlich nur 30 Schüler angenommen werden können, muss unter den Bewerbern ausgewählt werden. „Auswahlkriterien sind die Noten und ein persönliches Gespräch. Der Notendurchschnitt muss besser als 3,0 sein. Im Gespräch zählt vor allem der persönliche Eindruck den die Schüler hinterlassen“, erläuterte die Schulleiterin. Experimente aufgebaut
„Wir sind eine tolle, familiäre Gemeinschaft, in der Lernen Spaß macht“, sagte Schülerin Laura Allgäuer. „Wer mal was nicht auf Anhieb kapiert, bekommt immer gute Unterstützung“, ergänzte Sebastian Schwemmle und Jacqueline Butscher lobte die Fächervernetzung: „Da kriegt man echt einen umfassende Überblick über ein bestimmtes Thema“. Um den Interessierten und ihren Eltern einen Einblick in den Schulalltag zu gewähren, waren in Klassen- und Fachräumen Schülerarbeiten ausgestellt und Experimente aufgebaut. Groß war das Interesse an den „Playmobil-Szenen“ aus dem Englischunterricht. Lehrerin Britta Frede-Wenger hatte mit Schülern Ausschnitte aus elf abiturrelevanten, englischen Kurzgeschichten nachgebaut. „Die Figuren stammen teils aus den eigenen Kindertagen unserer Schüler oder wurden aus den Spielkisten der Geschwister ausgeliehen“, so die Lehrerin.
Das Studienkolleg wurde 2001 mit dem Ziel gegründet, 90 Schüler in den Klassen 11 bis 13 zu unterrichten. Grundlage des Unterrichts ist der so genannte „Marchtaler Plan“, der in Obermarchtal für alle katholischen Schulen entwickelt wurde.
(Erschienen: 03.02.2012 21:35)
„Wir freuen uns jedes Jahr über das große Interesse, können aber jährlich nur 30 Schüler aufnehmen“, sagte Rektorin Christine Götz. Ausführlich erklärte die Schulleiterin, dass ab der Eingangsklasse vernetzter, fächerübergreifender Unterricht stattfinde. „Im ersten Jahr befassen sich die Fächer Deutsch, Geschichte, Musik und Philosophie übergreifend mit dem Thema 'Der Mensch in der Geschichte'“, so Götz. „Außerdem unterstützen unsere Fachlehrer die Schüler bis zum Abitur in zwei zusätzlichen Wochenstunden im Rahmen der Studienbegleitung“. Sozialpraktika, Arbeitsgemeinschaften, Interkulturelle Tage und die so genannte Juniorfirma nannte die Rektorin als ergänzende Lernprogramme des Studienkollegs. Weil jährlich nur 30 Schüler angenommen werden können, muss unter den Bewerbern ausgewählt werden. „Auswahlkriterien sind die Noten und ein persönliches Gespräch. Der Notendurchschnitt muss besser als 3,0 sein. Im Gespräch zählt vor allem der persönliche Eindruck den die Schüler hinterlassen“, erläuterte die Schulleiterin. Experimente aufgebaut
„Wir sind eine tolle, familiäre Gemeinschaft, in der Lernen Spaß macht“, sagte Schülerin Laura Allgäuer. „Wer mal was nicht auf Anhieb kapiert, bekommt immer gute Unterstützung“, ergänzte Sebastian Schwemmle und Jacqueline Butscher lobte die Fächervernetzung: „Da kriegt man echt einen umfassende Überblick über ein bestimmtes Thema“. Um den Interessierten und ihren Eltern einen Einblick in den Schulalltag zu gewähren, waren in Klassen- und Fachräumen Schülerarbeiten ausgestellt und Experimente aufgebaut. Groß war das Interesse an den „Playmobil-Szenen“ aus dem Englischunterricht. Lehrerin Britta Frede-Wenger hatte mit Schülern Ausschnitte aus elf abiturrelevanten, englischen Kurzgeschichten nachgebaut. „Die Figuren stammen teils aus den eigenen Kindertagen unserer Schüler oder wurden aus den Spielkisten der Geschwister ausgeliehen“, so die Lehrerin.
Das Studienkolleg wurde 2001 mit dem Ziel gegründet, 90 Schüler in den Klassen 11 bis 13 zu unterrichten. Grundlage des Unterrichts ist der so genannte „Marchtaler Plan“, der in Obermarchtal für alle katholischen Schulen entwickelt wurde.
(Erschienen: 03.02.2012 21:35)































