Rund um Munderkingen
Französische Zirkusschüler bringen Stettener Kindern Kunststücke bei
Zu den Gästen gehörten der Präsident des Partnerschaftskomitees Joel Braquet und seine Gattin Annik sowie der erst kürzlich zum stellvertretenden Bürgermeister von Montlhéry gewählte Jacques Gauchet mit seiner Frau Sylviane. Die meisten der französischen Gäste weilten zum wiederholten Mal in der Heuberggemeinde, wobei der Fasnetsbesuch schon fast zur Tradition geworden ist. Die dreijährige Luna Froissart beispielsweise war bereits in jedem Jahr ihres jungen Lebens in Stetten. Sie hat den schwäbisch-alemannischen Fasnetsvirus anscheinend schon verinnerlicht, denn sobald sie den Scheiffelemarsch hörte, fing sie voller Begeisterung zu tanzen an.
Die Städtefreundschaft wird aber auf vielerlei Weise gepflegt, wie Erwin Graf erzählte. So sind im Laufe der Zeit Verbindungen und Freundschaften sowohl auf Vereinsebene als auch privat gewachsen: „Das Ziel meiner Arbeit ist, die Beziehungen zwischen unseren Gemeinden tiefer zu verankern.“ Er wolle nicht nur einmal jährlich eine große Delegation im Rathaus begrüßen, sondern viele kleine Begegnungen in der Bevölkerung anschieben und damit eine Grundlage für echte Freundschaften zu schaffen. Der wirkliche Austausch solle in der Bevölkerung entstehen, dort Wurzeln schlagen und zum Wachstum anregen.
Dass diese Saat bereits aufgegangen sei, belegte Graf mit der Verbindung des Frohnstettener Radfahrvereins mit dessen Gegenstück in Montlhéry. Der dortige Radverein begeht in diesem Jahr ebenfalls sein 30-jähriges Bestehen und hat deshalb den Frohnstettener Verein zu seinem Fest eingeladen. In diesem Jahr hat der Ausschuss den Kontakt zu den Bogenschützen des Schützenvereins Glashütte hergestellt, denn die Bogenschützen aus der französischen Partnerstadt hätten Interesse daran, die Glashütter Sportkameraden kennenzulernen. Eine weitere – vom Partnerschaftsausschuss eingefädelte – Aktion in den Sommerferien kam bei den Stettenern gut an. So hat die Zirkusschule aus Montlhéry den Stettener Kindern ein außergewöhnliches Angebot im Ferienprogramm gemacht. Angeleitet durch echte Artistentrainer durften die Kinder eine Woche lang Zirkuskunststücke lernen. Für Mai dieses Jahres hat Ausschussmitglied Jürgen Sieber eine Bürgerfahrt nach Montlhéry geplant, die mit dem Programm zeitnah im Amtsblatt veröffentlicht werden soll. Die Franzosen haben auch die Stettener jetzt wieder zur Teilnahme an ihrem Tomatenfest im Herbst eingeladen. Außerdem sagten sie zu, beim großen Stettener Mittelalterfest mit dabei zu sein.
(Erschienen: 22.02.2012 18:45)
Zu den Gästen gehörten der Präsident des Partnerschaftskomitees Joel Braquet und seine Gattin Annik sowie der erst kürzlich zum stellvertretenden Bürgermeister von Montlhéry gewählte Jacques Gauchet mit seiner Frau Sylviane. Die meisten der französischen Gäste weilten zum wiederholten Mal in der Heuberggemeinde, wobei der Fasnetsbesuch schon fast zur Tradition geworden ist. Die dreijährige Luna Froissart beispielsweise war bereits in jedem Jahr ihres jungen Lebens in Stetten. Sie hat den schwäbisch-alemannischen Fasnetsvirus anscheinend schon verinnerlicht, denn sobald sie den Scheiffelemarsch hörte, fing sie voller Begeisterung zu tanzen an.
Die Städtefreundschaft wird aber auf vielerlei Weise gepflegt, wie Erwin Graf erzählte. So sind im Laufe der Zeit Verbindungen und Freundschaften sowohl auf Vereinsebene als auch privat gewachsen: „Das Ziel meiner Arbeit ist, die Beziehungen zwischen unseren Gemeinden tiefer zu verankern.“ Er wolle nicht nur einmal jährlich eine große Delegation im Rathaus begrüßen, sondern viele kleine Begegnungen in der Bevölkerung anschieben und damit eine Grundlage für echte Freundschaften zu schaffen. Der wirkliche Austausch solle in der Bevölkerung entstehen, dort Wurzeln schlagen und zum Wachstum anregen.
Dass diese Saat bereits aufgegangen sei, belegte Graf mit der Verbindung des Frohnstettener Radfahrvereins mit dessen Gegenstück in Montlhéry. Der dortige Radverein begeht in diesem Jahr ebenfalls sein 30-jähriges Bestehen und hat deshalb den Frohnstettener Verein zu seinem Fest eingeladen. In diesem Jahr hat der Ausschuss den Kontakt zu den Bogenschützen des Schützenvereins Glashütte hergestellt, denn die Bogenschützen aus der französischen Partnerstadt hätten Interesse daran, die Glashütter Sportkameraden kennenzulernen. Eine weitere – vom Partnerschaftsausschuss eingefädelte – Aktion in den Sommerferien kam bei den Stettenern gut an. So hat die Zirkusschule aus Montlhéry den Stettener Kindern ein außergewöhnliches Angebot im Ferienprogramm gemacht. Angeleitet durch echte Artistentrainer durften die Kinder eine Woche lang Zirkuskunststücke lernen. Für Mai dieses Jahres hat Ausschussmitglied Jürgen Sieber eine Bürgerfahrt nach Montlhéry geplant, die mit dem Programm zeitnah im Amtsblatt veröffentlicht werden soll. Die Franzosen haben auch die Stettener jetzt wieder zur Teilnahme an ihrem Tomatenfest im Herbst eingeladen. Außerdem sagten sie zu, beim großen Stettener Mittelalterfest mit dabei zu sein.
(Erschienen: 22.02.2012 18:45)































