Stadtnachrichten Laupheim
Musiker spielen für Menschen in Haiti
Von unserem Redakteur Roland Ray
Michael Porter hat die schrecklichen Bilder gesehen: zertrümmerte Häuser, verzweifelte Menschen, Tote und Verletzte. Bilder, die den Leiter der Schlagzeugschule Rhythmpoint tief bewegen. „Mir ist schnell klar geworden, dass das Erdbeben in Haiti ähnlich schlimm war wie vor einigen Jahren der Tsunami in Asien“, sagt Porter. Er überlegte, wie man von Laupheim aus helfen könnte, wenigstens ein bisschen.
Das Ergebnis kann sich hören lassen: Gemeinsam veranstalten Rhythmpoint und die städtische Musikschule am kommenden Sonntag im Gregorianum eine Benefizkonzert für Haiti. Die Matinee beginnt um 11 Uhr und wird etwa 70 Minuten dauern.
Es wirken mit aktuelle Preisträger beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“, die sich für den Landesentscheid qualifiziert haben. Die Matinee gibt ihnen Gelegenheit, nochmals Teile ihres Wettbewerbsprogramms vor Publikum aufzuführen.
Dazu kommen einige Schmankerl, etwa ein gemeinsamer Auftritt von Petr Hemmer, dem Stehgeiger des Salonorchesters, und Vanessa Porter (17) am Vibraphon -- eine ebenso ungewöhnliche wie reizvolle Kombination. Auch die junge Sängerin Amelie-Jane Daiber, begleitet von Ulli Hagel am Klavier, möchten die Veranstalter am Sonntag dem Publikum präsentieren.
Der Eintritt ist frei, dafür bitten die Künstler um Spenden für die Menschen in Haiti. Das Geld wird über Helmut Kwasny und die Hilfsorganisationen Deutsche Missionsgemeinschaft und Hilfe für Brüder International direkt zu deutschen Missionaren gelangen, die seit vielen Jahren in der Stadt Les Cayes im Südwesten der Insel arbeiten. Der Laupheimer Kwasny war zwei Mal als freiwilliger Missionshelfer dort; er kennt die Empfänger der Spenden persönlich und verbürgt sich für sie.
Die Stadt Les Cayes ist beim Erdbeben relativ heil geblieben; jetzt strömen Tausende Flüchtlinge aus Port-au-Prince in die Region und die Hilfsorganisationen haben alle Hände voll zu tun, sie unterzubringen und mit dem Nötigsten zu versorgen.
Helmut Kwasny steht in Verbindung mit Les Cayes, er wird am Sonntag bei der Matinee kurz über die Lage vor Ort berichten.
(Erschienen: 02.02.2010 00:30)
Von unserem Redakteur Roland Ray
Michael Porter hat die schrecklichen Bilder gesehen: zertrümmerte Häuser, verzweifelte Menschen, Tote und Verletzte. Bilder, die den Leiter der Schlagzeugschule Rhythmpoint tief bewegen. „Mir ist schnell klar geworden, dass das Erdbeben in Haiti ähnlich schlimm war wie vor einigen Jahren der Tsunami in Asien“, sagt Porter. Er überlegte, wie man von Laupheim aus helfen könnte, wenigstens ein bisschen.
Das Ergebnis kann sich hören lassen: Gemeinsam veranstalten Rhythmpoint und die städtische Musikschule am kommenden Sonntag im Gregorianum eine Benefizkonzert für Haiti. Die Matinee beginnt um 11 Uhr und wird etwa 70 Minuten dauern.
Es wirken mit aktuelle Preisträger beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“, die sich für den Landesentscheid qualifiziert haben. Die Matinee gibt ihnen Gelegenheit, nochmals Teile ihres Wettbewerbsprogramms vor Publikum aufzuführen.
Dazu kommen einige Schmankerl, etwa ein gemeinsamer Auftritt von Petr Hemmer, dem Stehgeiger des Salonorchesters, und Vanessa Porter (17) am Vibraphon -- eine ebenso ungewöhnliche wie reizvolle Kombination. Auch die junge Sängerin Amelie-Jane Daiber, begleitet von Ulli Hagel am Klavier, möchten die Veranstalter am Sonntag dem Publikum präsentieren.
Der Eintritt ist frei, dafür bitten die Künstler um Spenden für die Menschen in Haiti. Das Geld wird über Helmut Kwasny und die Hilfsorganisationen Deutsche Missionsgemeinschaft und Hilfe für Brüder International direkt zu deutschen Missionaren gelangen, die seit vielen Jahren in der Stadt Les Cayes im Südwesten der Insel arbeiten. Der Laupheimer Kwasny war zwei Mal als freiwilliger Missionshelfer dort; er kennt die Empfänger der Spenden persönlich und verbürgt sich für sie.
Die Stadt Les Cayes ist beim Erdbeben relativ heil geblieben; jetzt strömen Tausende Flüchtlinge aus Port-au-Prince in die Region und die Hilfsorganisationen haben alle Hände voll zu tun, sie unterzubringen und mit dem Nötigsten zu versorgen.
Helmut Kwasny steht in Verbindung mit Les Cayes, er wird am Sonntag bei der Matinee kurz über die Lage vor Ort berichten.
(Erschienen: 02.02.2010 00:30)
Projekt zur Armut

Martina Fiedler aus Obersulmetingen berichtet

































