Stadtnachrichten Laupheim
Miller segelt wieder mit Kurs Olympia
Der Startschuss ist gefallen, endlich kann Matthias Miller sich wieder voll aufs Segeln konzentrieren: "Ich muss mich erst noch daran gewöhnen. kein Student mehr zu sein, aber es fühlt sich richtig gut an." Jetzt kann der 27-Jährige aus Untersulmetingen endlich wieder mit freiem Kopf segeln - und zwar in Brasilien.
Vergangene Woche haben sich Miller und sein neuer Segelpartner im "Star"-Boot, Benedikt Wenk, auf den Weg an die Copacabana gemacht. Die Beiden segeln seit etwa einem Jahr zusammen und wollen im Januar 2010 an den Segelweltmeisterschaften in Brasilien teilnehmen. Dafür müssen sie jetzt schon das Revier kennen lernen. "In Rio gibt es ganz schwierige Buchten und die unterschiedlichsten Strömungen", erzählt Matthias Miller. "Es ist wichtig, dass wir vor Ort trainieren."
Schon jetzt gilt das gesamte Training den Olympischen Spielen 2012 in England. "In Peking 2008 hat es ja leider nicht geklappt, jetzt heißt unser großes Ziel London", sagt der Laupheimer Segler. "Ich möchte einmal an der Olympiade teilnehmen."
"Enorme Entbehrung"
Wie es dann weiter geht, weiß Matthias Miller noch nicht. Er spielt mit dem Gedanken aufzuhören und in die schwäbische Heimat zurück zu kehren. "Der Segelsport ist eine enorme Entbehrung", so Miller. "Freundschaften können nur schwer gepflegt werden."
Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. So lange kann Matthias Miller noch in eine andere Welt eintauchen und als leidenschaftlicher Segler alles vergessen, was an Land passiert.
(Erschienen: 21.11.2009 00:14)
Der Startschuss ist gefallen, endlich kann Matthias Miller sich wieder voll aufs Segeln konzentrieren: "Ich muss mich erst noch daran gewöhnen. kein Student mehr zu sein, aber es fühlt sich richtig gut an." Jetzt kann der 27-Jährige aus Untersulmetingen endlich wieder mit freiem Kopf segeln - und zwar in Brasilien.
Vergangene Woche haben sich Miller und sein neuer Segelpartner im "Star"-Boot, Benedikt Wenk, auf den Weg an die Copacabana gemacht. Die Beiden segeln seit etwa einem Jahr zusammen und wollen im Januar 2010 an den Segelweltmeisterschaften in Brasilien teilnehmen. Dafür müssen sie jetzt schon das Revier kennen lernen. "In Rio gibt es ganz schwierige Buchten und die unterschiedlichsten Strömungen", erzählt Matthias Miller. "Es ist wichtig, dass wir vor Ort trainieren."
Schon jetzt gilt das gesamte Training den Olympischen Spielen 2012 in England. "In Peking 2008 hat es ja leider nicht geklappt, jetzt heißt unser großes Ziel London", sagt der Laupheimer Segler. "Ich möchte einmal an der Olympiade teilnehmen."
"Enorme Entbehrung"
Wie es dann weiter geht, weiß Matthias Miller noch nicht. Er spielt mit dem Gedanken aufzuhören und in die schwäbische Heimat zurück zu kehren. "Der Segelsport ist eine enorme Entbehrung", so Miller. "Freundschaften können nur schwer gepflegt werden."
Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. So lange kann Matthias Miller noch in eine andere Welt eintauchen und als leidenschaftlicher Segler alles vergessen, was an Land passiert.
(Erschienen: 21.11.2009 00:14)
Themendossiers
Die Allgäu-Orient-Rallye ist ein Abenteuer für Autofans. Ohne Navi geht es querfeldein von Oberstaufen im Allgäu bis nach Baku, Aserbaidschan vom 28. April bis zum 15. Mai. Unter den 111 Teams ist auch das Team "Kilometermacher" mit Martina Schiller-Rall und Kilian Rall aus Biberach, Uwe Hartwig aus Baustetten, Rainer Kammerer aus Wain, Frank Vögtle aus Hohenfels und Holger Pfefferle aus Sigmaringen. Exklusiv für die SZ berichtet das Team während seiner Reise von seinen Erlebnissen.
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