Stadtnachrichten Laupheim
"La Palma ist für uns ein guter Ort"
Rund 17F500 Einwohner zählt Santa Cruz. Die Stadt am Meer hat eine idyllische Altstadt. Mittendrin betreibt Christina Baur-Wirbser mit ihrem Mann Toni einen Laden für Kunsthandwerk. Sie verkauft bunte Seidenschals, gestrickte Dreieckstücher und selbst gemachten Schmuck aus schwarzem Lavagestein, roten Schaumkorallen, Türkisen und Sterlingsilber. Mit dem Leben auf La Pal-ma ist sie rundum zufrieden. "Wir können von dem Laden gut leben", sagt Christina Baur-Wirbser. Auch mit den "Palmeros" kommt die Familie "gut klar". "Die Kinder sowieso", sagt Christina Baur-Wirbser. Die jüngere Tochter Anna Lusia, acht Jahre alt, ist auf La Palma geboren, Lukas, 10, in Spanien. Inzwischen ist auch noch Christina Baur-Wirbsers Schwester Claudia Baklessis mit ihrer neunjährigen Tochter nach La Palma gezogen und hilft im Geschäft.
Die Sehnsucht nach Laupheim hält sich bei den beiden Schwestern in Grenzen. "Laupheim, das ist vor allem die Familie", sagt die 50-Jährige. Sie hatte zunächst mit ihrem Mann in Singen ein Wollgeschäft eröffnet. Als das nicht mehr gut lief, zog es das Ehepaar in den Süden. In Andalusien vermieteten sie drei Jahre Ferienwohnungen. Dann fiel die Wahl auf La Palma. Die grüne Insel, die vor allem Wanderer anzieht.
Der jährliche Besuch der Familie in Laupheim war bisher obligatorisch. Lebten dort doch die Eltern. Vater Josef Baur hatte bei der Laupheimer Druckerei Ahnen eine Lehre als Schriftsetzer absolviert. "Er hat immer erzählt, dass er die erste Ausgabe der Schwäbischen Zeitung gesetzt hat", erinnert sich Christina Baur-Wirbser. "Die Zeitung und alles drumrum, das gehörte mit zu unserer Kindheit."
Inzwischen ist der Vater gestorben, und auch die zwei Brüder wohnen nicht mehr in Laupheim. Die Besuche werden nun wohl zwangsläufig weniger werden. Was die 50-Jährige in ihrer Heimatstadt in besonders guter Erinnerung hat? "Das ist der Schlosspark", sagt sie. Als Anwohnerin am Synagogenweg hatte sie den täglich vor Augen. Auch die Kinder waren immer begeistert von ihren jährlichen Laupheim-Besuchen. "Deutschland ist für die zwei gleich Laupheim."
"Großes Hallo" mit Schwaben
Während Anna Luisa und Lukas untereinander oft Spanisch reden, ist Christina Baur-Wirbsers Schwäbisch noch bestens in Schuss. Das Publikum in ihrem Geschäft in Santa Cruz ist international. Viele Schwaben verirren sich aber auch dahin. "Das ist immer ein großes Hallo, wenn jemand aus Laupheim oder Umgebung kommt", sagt die 50-Jährige. Sogar eine ehemalige Schulkameradin aus dem Carl-Laemmle-Gymnasium stand eines Tages zufällig in ihrem Geschäft. Eine Rückkehr nach Deutschland ist derzeit jedoch nicht geplant: "La Palma, das ist für uns einfach ein guter Platz zum Leben."
(Erschienen: 10.03.2009 00:06)
Rund 17F500 Einwohner zählt Santa Cruz. Die Stadt am Meer hat eine idyllische Altstadt. Mittendrin betreibt Christina Baur-Wirbser mit ihrem Mann Toni einen Laden für Kunsthandwerk. Sie verkauft bunte Seidenschals, gestrickte Dreieckstücher und selbst gemachten Schmuck aus schwarzem Lavagestein, roten Schaumkorallen, Türkisen und Sterlingsilber. Mit dem Leben auf La Pal-ma ist sie rundum zufrieden. "Wir können von dem Laden gut leben", sagt Christina Baur-Wirbser. Auch mit den "Palmeros" kommt die Familie "gut klar". "Die Kinder sowieso", sagt Christina Baur-Wirbser. Die jüngere Tochter Anna Lusia, acht Jahre alt, ist auf La Palma geboren, Lukas, 10, in Spanien. Inzwischen ist auch noch Christina Baur-Wirbsers Schwester Claudia Baklessis mit ihrer neunjährigen Tochter nach La Palma gezogen und hilft im Geschäft.
Die Sehnsucht nach Laupheim hält sich bei den beiden Schwestern in Grenzen. "Laupheim, das ist vor allem die Familie", sagt die 50-Jährige. Sie hatte zunächst mit ihrem Mann in Singen ein Wollgeschäft eröffnet. Als das nicht mehr gut lief, zog es das Ehepaar in den Süden. In Andalusien vermieteten sie drei Jahre Ferienwohnungen. Dann fiel die Wahl auf La Palma. Die grüne Insel, die vor allem Wanderer anzieht.
Der jährliche Besuch der Familie in Laupheim war bisher obligatorisch. Lebten dort doch die Eltern. Vater Josef Baur hatte bei der Laupheimer Druckerei Ahnen eine Lehre als Schriftsetzer absolviert. "Er hat immer erzählt, dass er die erste Ausgabe der Schwäbischen Zeitung gesetzt hat", erinnert sich Christina Baur-Wirbser. "Die Zeitung und alles drumrum, das gehörte mit zu unserer Kindheit."
Inzwischen ist der Vater gestorben, und auch die zwei Brüder wohnen nicht mehr in Laupheim. Die Besuche werden nun wohl zwangsläufig weniger werden. Was die 50-Jährige in ihrer Heimatstadt in besonders guter Erinnerung hat? "Das ist der Schlosspark", sagt sie. Als Anwohnerin am Synagogenweg hatte sie den täglich vor Augen. Auch die Kinder waren immer begeistert von ihren jährlichen Laupheim-Besuchen. "Deutschland ist für die zwei gleich Laupheim."
"Großes Hallo" mit Schwaben
Während Anna Luisa und Lukas untereinander oft Spanisch reden, ist Christina Baur-Wirbsers Schwäbisch noch bestens in Schuss. Das Publikum in ihrem Geschäft in Santa Cruz ist international. Viele Schwaben verirren sich aber auch dahin. "Das ist immer ein großes Hallo, wenn jemand aus Laupheim oder Umgebung kommt", sagt die 50-Jährige. Sogar eine ehemalige Schulkameradin aus dem Carl-Laemmle-Gymnasium stand eines Tages zufällig in ihrem Geschäft. Eine Rückkehr nach Deutschland ist derzeit jedoch nicht geplant: "La Palma, das ist für uns einfach ein guter Platz zum Leben."
(Erschienen: 10.03.2009 00:06)
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Die Allgäu-Orient-Rallye ist ein Abenteuer für Autofans. Ohne Navi geht es querfeldein von Oberstaufen im Allgäu bis nach Baku, Aserbaidschan vom 28. April bis zum 15. Mai. Unter den 111 Teams ist auch das Team "Kilometermacher" mit Martina Schiller-Rall und Kilian Rall aus Biberach, Uwe Hartwig aus Baustetten, Rainer Kammerer aus Wain, Frank Vögtle aus Hohenfels und Holger Pfefferle aus Sigmaringen. Exklusiv für die SZ berichtet das Team während seiner Reise von seinen Erlebnissen.
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