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Stadtnachrichten Laupheim

Vielfalt: Acht Fotoclubs stellen aus

Bei der Bezirksfotoschau in Laupheim ermittelt Jury die Preisträger
Bei der Preisverleihung: (von links) 
Roland Rafensteiner (2. Platz, Laupheimer Fotokreis), Susanne Walter (1. Platz, Fotofreunde Herbrechtingen), Ralf Flinspach (Bezirksleiter Alb-Donau des Deutschen Verbands für Fotografie), Otto Marx (Vorsitzender des Laupheimer Fotokreises), Helmut Bleichrodt (3. Platz, Fotoclub Ulm).
Bei der Preisverleihung: (von links) Roland Rafensteiner (2. Platz, Laupheimer Fotokreis), Susanne Walter (1. Platz, Fotofreunde Herbrechtingen), Ralf Flinspach (Bezirksleiter Alb-Donau des Deutschen Verbands für Fotografie), Otto Marx (Vorsitzender des (Foto: Niederer)

Von Sonja Niederer

LAUPHEIM Bereits zum fünften Mal ist der Laupheimer Fotokreis Veranstalter der Bezirksfotoschau. Als edler Rahmen für die Ausstellung dient das Museum zur Geschichte von Christen und Juden. Bei der Vernissage am Samstag zitierte Gerold Rechle, Erster Beigeordneter der Stadt Laupheim, einen Satz von Almut Adler, einer ehemaligen Münchner Fotokreisleiterin: „Fotografieren ist wie Schreiben mit Licht, wie Musizieren mit Farbtönen, wie Malen mit Zeit und wie Sehen mit Liebe.“

Eine überzeugende Idee sei es, so Rechle, die Gesamtkollektion eines Fotoclubs einem Thema zu widmen und gebündelt auszustellen. Die Stadt Laupheim könne sich glücklich schätzen, dass sich Einzelne und Vereine so niveauvoll für Kunst, Kultur und Bildung einsetzen. „Lassen Sie sich von den Fotografien inspirieren“, wünschte er den Gästen.

Der Museumsleiter Dr. Michael Niemetz blickte zurück in die Zeit, als Malerei noch als einzige Möglichkeit diente, etwas für die Nachwelt festzuhalten. Der technische Wandel habe vieles möglich gemacht. Längst habe sich die Fotografie als Kunst etabliert. „Gehen Sie mit offenen Sinnen durch die Ausstellung“, empfahl Niemetz.

Acht Fotoclubs aus dem DVF-Bezirk Alb-Donau beteiligen sich mit je zwölf Bildern an den Fotowochen. Die Clubs waren frei in der Auswahl der Themen und in der Form, in der sie ihre Bilder präsentieren möchten, erläuterte Otto Marx, Vorsitzender des Laupheimer Fotokreises. So hat der Fotoclub Albershausen das Thema „Von ällem ebbes“ gewählt, der Club aus Blaustein „Stillleben“, der Fotoclub Ehingen „Liége-Guillemins“ und der Fotoclub Eislingen „Wasser“. „Natur abstrakt“ heißt es bei den Fotofreunden Herbrechtingen, „Landschaften“ präsentieren die Laupheimer Gastgeber. Der Thematik „Erneuerbare Energien“ hat sich der Fotoclub Ulm gewidmet, um „Bewegung“ geht es bei den Exponaten des Fotoclubs Zoom’84 aus Leinzell.

Eine neutrale Jury hat die ausgestellten Clubkollektionen am Eröffnungstag bewertet und die Preisträger ermittelt. Den ersten Platz erhielten die Fotofreunde Herbrechtingen zuerkannt. Zweiter wurde der Laupheimer Fotokreis und Dritter der Fotoclub aus Ulm.

Auch die Besucher der Fotoschau dürfen sich als Preisrichter betätigen. Sie können jeweils ihre drei Lieblingsbilder auswählen und an einem Preisausschreiben teilnehmen.

Für musikalische Unterhaltung sorgte bei der Ausstellungseröffnung eine Laupheimer Dixieformation mit Joe Baur (Saxophon), Arnfried Oehme (Posaune), Uli Barthold (Banjo), Thomas Hermann (Bass) und Peter Amendinger (Akkordeon).

Die Fotoschau „8 x 12“ ist bis 8. Januar im Museum (Schloss Großlaupheim) zu sehen. Die Öffnungszeiten: Samstag, Sonntag und feiertags von 13 bis 17 Uhr. Dazu gibt es ein Rahmenprogramm mit Workshops, Filmvorführungen und Vorträgen. Einzelheiten dazu unter www.laupheimer-fotokreis.de.

(Erschienen: 16.10.2011 18:50)

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