Stadtnachrichten Laupheim
Tote Laupheimer Rentnerin: Mordprozess beginnt im März
Auslöser für das Gewaltverbrechen war offenbar eine verbale Auseinandersetzung zwischen der Rentnerin und ihrem Mieter, der im Dachgeschoss wohnte. Dabei sei es um Mietschulden von rund 2000 Euro gegangen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 42-Jährige die Frau im weiteren Verlauf des Streits mit einer Glasflasche und einem Holzscheit attackierte. Als sie zu Boden fiel, habe er sie erwürgt. Der Angeklagte machte einen „Filmriss“ geltend; er könne sich nicht erinnern. Als er am Abend des 5. Oktober festgenommen wurde, war er erheblich alkoholisiert.
Der Prozess vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts ist zunächst auf fünf Verhandlungstage angesetzt. Mehr als 30 Zeugen wurden benannt. Es gehe darum, das Verhältnis zwischen dem mutmaßlichen Täter und seinem Opfer, das persönliche Umfeld und die Motivlage auszuleuchten, sagt der Sprecher der Staatsanwaltschaft Ravensburg, Karl-Josef Diehl. Auch Polizisten, die am Tatort waren, und Mitarbeiter der Spurensicherung seien geladen.
Die Staatsanwaltschaft gab ein Gutachten zur Schuldfähigkeit des Angeklagten in Auftrag. Sie begründet den Mordvorwurf damit, dass der Beschuldigte heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen gehandelt habe.
Außer dem psychiatrischen Gutachter trägt in der Verhandlung auch ein Rechtsmediziner vor. Er erläutert das Obduktionsergebnis.
Der Angeklagte sitzt in U-Haft. Prozessauftakt sollte ursprünglich am 8. Februar sein; wegen einer vordringlicheren Strafsache, so das Gericht, wurde der Termin nun in den März verschoben.
(Erschienen: 04.02.2012 00:05)
Auslöser für das Gewaltverbrechen war offenbar eine verbale Auseinandersetzung zwischen der Rentnerin und ihrem Mieter, der im Dachgeschoss wohnte. Dabei sei es um Mietschulden von rund 2000 Euro gegangen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 42-Jährige die Frau im weiteren Verlauf des Streits mit einer Glasflasche und einem Holzscheit attackierte. Als sie zu Boden fiel, habe er sie erwürgt. Der Angeklagte machte einen „Filmriss“ geltend; er könne sich nicht erinnern. Als er am Abend des 5. Oktober festgenommen wurde, war er erheblich alkoholisiert.
Der Prozess vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts ist zunächst auf fünf Verhandlungstage angesetzt. Mehr als 30 Zeugen wurden benannt. Es gehe darum, das Verhältnis zwischen dem mutmaßlichen Täter und seinem Opfer, das persönliche Umfeld und die Motivlage auszuleuchten, sagt der Sprecher der Staatsanwaltschaft Ravensburg, Karl-Josef Diehl. Auch Polizisten, die am Tatort waren, und Mitarbeiter der Spurensicherung seien geladen.
Die Staatsanwaltschaft gab ein Gutachten zur Schuldfähigkeit des Angeklagten in Auftrag. Sie begründet den Mordvorwurf damit, dass der Beschuldigte heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen gehandelt habe.
Außer dem psychiatrischen Gutachter trägt in der Verhandlung auch ein Rechtsmediziner vor. Er erläutert das Obduktionsergebnis.
Der Angeklagte sitzt in U-Haft. Prozessauftakt sollte ursprünglich am 8. Februar sein; wegen einer vordringlicheren Strafsache, so das Gericht, wurde der Termin nun in den März verschoben.
(Erschienen: 04.02.2012 00:05)
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Die Allgäu-Orient-Rallye ist ein Abenteuer für Autofans. Ohne Navi geht es querfeldein von Oberstaufen im Allgäu bis nach Baku, Aserbaidschan vom 28. April bis zum 15. Mai. Unter den 111 Teams ist auch das Team "Kilometermacher" mit Martina Schiller-Rall und Kilian Rall aus Biberach, Uwe Hartwig aus Baustetten, Rainer Kammerer aus Wain, Frank Vögtle aus Hohenfels und Holger Pfefferle aus Sigmaringen. Exklusiv für die SZ berichtet das Team während seiner Reise von seinen Erlebnissen.
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