Stadtnachrichten Laupheim
Schwein fällt auf die B 30 – die Feuerwehr hütet es

Wenige Minuten zuvor ist das Borstenvieh noch Passagier gewesen, eingepfercht in einen Transporter mit Anhänger, der 65 Muttersauen geladen hat und Richtung Ulm rollt. Zwischen Achstetten und Donaustetten tut es plötzlich einen Schlag. Eine Ladeluke am Sattelzug geht auf, und das arme Schwein stürzt auf die Schnellstraße.
Mehrere Autofahrer sehen sich zu wilden Manövern gezwungen. Die Polizei schildert das Geschehen so: Ein 61-Jähriger, mit seinem Geländewagen hinter dem Lastzug unterwegs, weicht nach rechts aus und bremst, ebenso eine nachfolgende Audi-Fahrerin. Dann kommt ein 38-Jähriger in einem Opel. Er kann nicht mehr rechtzeitig stoppen, prallt gegen die beiden Autos vor ihm. Die 44-jährige Frau am Steuer des Audi und ein sechsjähriger Junge tragen leichte Verletzungen davon. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 25 000 Euro.
ASB und DRK eilen an die Unfallstelle, auch ein Rettungshubschrauber wird alarmiert. Die Laupheimer Feuerwehr, für den Streckenabschnitt bis zur Ausfahrt Donaustetten zuständig, rückt mit 23 Mann aus, unterstützt die Bergungs- und Aufräumarbeiten – und hütet das verunglückte Schwein. Mit Leitern bauen die Männer ein provisorisches Zaungeviert. Ein Tierarzt erlöst das übel zugerichtete Tier schließlich von seinen Leiden und schläfert es ein.
Die B 30 in Richtung Ulm ist vorübergehend voll, dann halbseitig gesperrt. Gegen 9.50 Uhr gibt die Polizei beide Spuren wieder frei.
Gegen den 52 Jahre alten Fahrer des Sattelzugs und den Opelfahrer wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Der Lastwagenfahrer muss sich nach Polizeiangaben nicht nur wegen der unzureichend verriegelten Ladeluke verantworten, sondern auch dafür, dass er in allen Boxen zu viele Schweine an Bord hatte.
(Erschienen: 01.02.2012 17:15)

Wenige Minuten zuvor ist das Borstenvieh noch Passagier gewesen, eingepfercht in einen Transporter mit Anhänger, der 65 Muttersauen geladen hat und Richtung Ulm rollt. Zwischen Achstetten und Donaustetten tut es plötzlich einen Schlag. Eine Ladeluke am Sattelzug geht auf, und das arme Schwein stürzt auf die Schnellstraße.
Mehrere Autofahrer sehen sich zu wilden Manövern gezwungen. Die Polizei schildert das Geschehen so: Ein 61-Jähriger, mit seinem Geländewagen hinter dem Lastzug unterwegs, weicht nach rechts aus und bremst, ebenso eine nachfolgende Audi-Fahrerin. Dann kommt ein 38-Jähriger in einem Opel. Er kann nicht mehr rechtzeitig stoppen, prallt gegen die beiden Autos vor ihm. Die 44-jährige Frau am Steuer des Audi und ein sechsjähriger Junge tragen leichte Verletzungen davon. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 25 000 Euro.
ASB und DRK eilen an die Unfallstelle, auch ein Rettungshubschrauber wird alarmiert. Die Laupheimer Feuerwehr, für den Streckenabschnitt bis zur Ausfahrt Donaustetten zuständig, rückt mit 23 Mann aus, unterstützt die Bergungs- und Aufräumarbeiten – und hütet das verunglückte Schwein. Mit Leitern bauen die Männer ein provisorisches Zaungeviert. Ein Tierarzt erlöst das übel zugerichtete Tier schließlich von seinen Leiden und schläfert es ein.
Die B 30 in Richtung Ulm ist vorübergehend voll, dann halbseitig gesperrt. Gegen 9.50 Uhr gibt die Polizei beide Spuren wieder frei.
Gegen den 52 Jahre alten Fahrer des Sattelzugs und den Opelfahrer wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Der Lastwagenfahrer muss sich nach Polizeiangaben nicht nur wegen der unzureichend verriegelten Ladeluke verantworten, sondern auch dafür, dass er in allen Boxen zu viele Schweine an Bord hatte.
(Erschienen: 01.02.2012 17:15)
Themendossiers
Die Allgäu-Orient-Rallye ist ein Abenteuer für Autofans. Ohne Navi geht es querfeldein von Oberstaufen im Allgäu bis nach Baku, Aserbaidschan vom 28. April bis zum 15. Mai. Unter den 111 Teams ist auch das Team "Kilometermacher" mit Martina Schiller-Rall und Kilian Rall aus Biberach, Uwe Hartwig aus Baustetten, Rainer Kammerer aus Wain, Frank Vögtle aus Hohenfels und Holger Pfefferle aus Sigmaringen. Exklusiv für die SZ berichtet das Team während seiner Reise von seinen Erlebnissen.
mehr





























