Stadtnachrichten Laupheim
Atemberaubend: Wommy Co. begeistern Publikum
Wommy sorgte mit gewohnter Bühnenpräsenz, endlos langen wohlgeformten Beinen, mit denen sie auf gefährlich hohen Stöckelabsätzen über die Bühne schwebte, von Anfang an für grenzenlose Heiterkeit bei den Gästen. Immer wieder faszinierend ihre fliegenden Kostümwechsel in den kleinen Pausen, in denen die anderen Künstler auftraten. In glänzenden Roben mit turmhohen Frisuren begeisterte Wommy ihr Publikum singend und mit kessen Sprüchen. Am Keyboard wurde sie dabei perfekt von Tobias Becker begleitet.
Nicht ganz so schillernd ist Wommy Wonder, wenn sie sich als Reinmachefrau Elfriede Schäufele unters Publikum mischt. Dann trägt sie Kopftuch und Kittelschürze, nicht zu vergessen die Pantoffeln, auf denen rosarote Drachen thronen. Nein, meint sie, sie sei doch nicht dick, nur vielleicht etwas „griffig“. Und außerdem: „Wenn ich abnehmen möchte, dann greife ich zum Telefon“, stellt sie fest. Vor der Show sorgt sich Krankenschwester „Bärbel“ um die Besucher im Kulturhaus. Sie zeigte anschaulich die zu beachtenden Sicherheitsvorschriften und glänzte auch in einer anrührenden Solonummer.
Für Begeisterung bei den Gästen sorgten die sechs Jungs von „Battletoys“ mit ihrer Breakdance-Vorführung. Sie zeigten atemberaubende Akrobatik und Körperbeherrschung.
Ins Reich der Magie entführten Gernot und Wolfram Bohnenberger alias „Junge, Junge“. Sie verbanden Magie, Tanz und Theater zu einer verblüffenden Geschichte eines englischen Gentleman und eines Schuhputzers in New York oder reisten mit dem Publikum nur mit Hilfe eines Filzringes, aus dem sie verschiedene Kopfbedeckungen zauberten, mal als Cowboy, Torrero, Seemann oder Nonne durch die Jahrhunderte.
Lästereien über Männer
Beileibe nicht auf den schwäbischen Mund gefallen sind „Dui do on de sell“, Doris Reichenauer und Petra Binder, wenn es darum geht, über ihre Angetrauten herzuziehen. Etwa bei der Frage, ob Männer auch in die Wechseljahre kommen. „Nein“, meinte Doris, „die kommen ja aus der Pubertät gar nicht raus.“ Der Mann sei zwar der Kopf in der Partnerschaft und die Frau der Hals. „Aber der Hals bestimmt immer noch, wohin der Kopf sich dreht“, ist ihre Erkenntnis.
Das Publikum war begeistert von dem rund dreistündigen Programm und dankte allen Künstlern am Ende mit prasselndem Beifall.
(Erschienen: 25.03.2011 22:00)
Wommy sorgte mit gewohnter Bühnenpräsenz, endlos langen wohlgeformten Beinen, mit denen sie auf gefährlich hohen Stöckelabsätzen über die Bühne schwebte, von Anfang an für grenzenlose Heiterkeit bei den Gästen. Immer wieder faszinierend ihre fliegenden Kostümwechsel in den kleinen Pausen, in denen die anderen Künstler auftraten. In glänzenden Roben mit turmhohen Frisuren begeisterte Wommy ihr Publikum singend und mit kessen Sprüchen. Am Keyboard wurde sie dabei perfekt von Tobias Becker begleitet.
Nicht ganz so schillernd ist Wommy Wonder, wenn sie sich als Reinmachefrau Elfriede Schäufele unters Publikum mischt. Dann trägt sie Kopftuch und Kittelschürze, nicht zu vergessen die Pantoffeln, auf denen rosarote Drachen thronen. Nein, meint sie, sie sei doch nicht dick, nur vielleicht etwas „griffig“. Und außerdem: „Wenn ich abnehmen möchte, dann greife ich zum Telefon“, stellt sie fest. Vor der Show sorgt sich Krankenschwester „Bärbel“ um die Besucher im Kulturhaus. Sie zeigte anschaulich die zu beachtenden Sicherheitsvorschriften und glänzte auch in einer anrührenden Solonummer.
Für Begeisterung bei den Gästen sorgten die sechs Jungs von „Battletoys“ mit ihrer Breakdance-Vorführung. Sie zeigten atemberaubende Akrobatik und Körperbeherrschung.
Ins Reich der Magie entführten Gernot und Wolfram Bohnenberger alias „Junge, Junge“. Sie verbanden Magie, Tanz und Theater zu einer verblüffenden Geschichte eines englischen Gentleman und eines Schuhputzers in New York oder reisten mit dem Publikum nur mit Hilfe eines Filzringes, aus dem sie verschiedene Kopfbedeckungen zauberten, mal als Cowboy, Torrero, Seemann oder Nonne durch die Jahrhunderte.
Lästereien über Männer
Beileibe nicht auf den schwäbischen Mund gefallen sind „Dui do on de sell“, Doris Reichenauer und Petra Binder, wenn es darum geht, über ihre Angetrauten herzuziehen. Etwa bei der Frage, ob Männer auch in die Wechseljahre kommen. „Nein“, meinte Doris, „die kommen ja aus der Pubertät gar nicht raus.“ Der Mann sei zwar der Kopf in der Partnerschaft und die Frau der Hals. „Aber der Hals bestimmt immer noch, wohin der Kopf sich dreht“, ist ihre Erkenntnis.
Das Publikum war begeistert von dem rund dreistündigen Programm und dankte allen Künstlern am Ende mit prasselndem Beifall.
(Erschienen: 25.03.2011 22:00)
Themendossiers
Die Allgäu-Orient-Rallye ist ein Abenteuer für Autofans. Ohne Navi geht es querfeldein von Oberstaufen im Allgäu bis nach Baku, Aserbaidschan vom 28. April bis zum 15. Mai. Unter den 111 Teams ist auch das Team "Kilometermacher" mit Martina Schiller-Rall und Kilian Rall aus Biberach, Uwe Hartwig aus Baustetten, Rainer Kammerer aus Wain, Frank Vögtle aus Hohenfels und Holger Pfefferle aus Sigmaringen. Exklusiv für die SZ berichtet das Team während seiner Reise von seinen Erlebnissen.
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