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Rund um Laupheim

„Triff die Fifty“ heißt das Motto

Die Max-Weishaupt-Realschule Schwendi feiert im März ihr 50-jähriges Bestehen
Schwendier Realschüler am PC-Arbeitsplatz. Bereits vor 50 Jahren wurden in der Gemeinde mit der Gründung einer „Mittelschule“ Weichen gestellt.
Schwendier Realschüler am PC-Arbeitsplatz. Bereits vor 50 Jahren wurden in der Gemeinde mit der Gründung einer „Mittelschule“ Weichen gestellt. (Foto: Otto Marx)

Von Roland Ray

SCHWENDI Das Geburtsdatum 1962 macht die Max-Weishaupt-Realschule Schwendi zur ältesten ihrer Art im Kreisgebiet. Die Initiative, eine „Mittelschule“ zu gründen, ging von Senator Max Weishaupt aus. Unternehmer wie er hatten früh erkannt, dass eine erfolgreiche Entwicklung ihrer Firmen im ländlichen Raum nur möglich war, wenn die Ausbildung der jungen Menschen aus der Region gewährleistet werden konnte.

Zwölf Jungen und zwölf Mädchen gehörten 1967 dem ersten Abschlussjahrgang an, unter ihnen Otto Marx, der als Lehrer zurückkehrte und bis heute in Schwendi unterrichtet. Die Entwicklung verlief steil nach oben. Im 50. Jahr ihres Bestehens zählt die Max-Weishaupt-Realschule 585 Schüler in 23 Klassen, dem Kollegium gehören 44 Pädagogen an.

„Unsere Schule steht hervorragend da“, sagt der Rektor Ulrich Scheurenbrand. Um die Zukunft ist ihm nicht bange, im Gegenteil: Nach dem Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung sei in den nächsten Jahren mit weiterem Zuwachs zu rechnen. Am 28. und 29. März ist die Anmeldung für das neue Schuljahr – „auf diese beiden Tage bin ich sehr gespannt“.

Zunächst aber steht das Fest zum 50. Schulgeburtstag an. An drei Tagen wollen die am Schulleben Beteiligten mit ihren Gästen feiern:

Den Auftakt macht am 21. März ein Festakt in der Veranstaltungshalle. Schule und Schulträger laden dazu ein. Es sprechen Bürgermeister Günther Karremann, Schulamtsdirektor Wolfgang Mäder und Siegfried Weishaupt, Sohn des Senators, über den Ulrich Scheurenbrand sagt: „Er hat immer ein offenes Ohr für uns. Das ist eine besondere Verbindung, die unserer Schule sehr gut tut.“ Den Schlusspunkt an diesem Abend will ein Lehrerkabarett setzen und „etwas politisch, etwas nostalgisch“ die jüngsten Entwicklungen in der baden-württembergischen Schullandschaft aufs Korn nehmen.

Am 22. März steigt ein „Bunter Abend“. Pfiffiges Motto: „Triff die Fifty“. Regie führen der Lehrer Franz Baur, der Verein der Förderer und Freunde der Max-Weishaupt-Realschule und im Besonderen die Schüler. Orchester und Chor, Tanz und Akrobatik, sportliche Darbietungen und Kabarett: Die Besucher dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen.

Am 24. März lädt die Realschule zum Tag der offenen Tür. In ihrer ganzen Vielseitigkeit will sich die Schulgemeinschaft zu diesem Anlass präsentieren, mit Ausstellungen, Mitmachangeboten und einer Zirkusgala der Schüler in der Sporthalle. Eine prima Gelegenheit für die Ehemaligen, sich zu treffen und in Erinnerungen zu schwelgen.

Zum 50. Schulgeburtstag wird eine Festschrift aufgelegt. Sie knüpft an die Ausgabe zum 40-jährigen Bestehen an und stellt das Hier und Heute an der Max-Weishaupt-Realschule in den Mittelpunkt.

(Erschienen: 04.02.2012 00:20)

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