Nachrichten Laichingen
Musikschüler begeistern ihr Publikum

Von unserer Mitarbeiterin Jutta Kriegler
Das Niveau der Musikschule Blaubeuren-Laichingen-Schelklingen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Eindrucksvoller Beleg dafür sind die jährlichen Auftritte der Musikschüler in der „Stunde der Kammermusik“ vor fachkundigem Publikum. Die Veranstaltungsreihe hat sich über 15 Jahre hinweg landesweit einen Namen gemacht. Die auftretenden Solisten und Ensembles stellen sich höchsten Ansprüchen.
Auch die Musikschule schickte wieder ihre besten Schüler zur „Feuertaufe“. Einige zeigten für ihr Alter nicht nur ein erstaunliches Können, sondern auch volle Konzentration und echte Souveränität: Mit viel Mut meisterten die Schüler ihr Lampenfieber und ließen sich auch bei kleinen Fehlern nicht aus der Ruhe bringen.
Vier trompeten
Den Auftakt machte das Trompeten-Quartett von Hans Mohr mit lässigem Big-Band-Sound, der an Glenn Millers Zeiten erinnert. Der Komponist heißt allerdings Bert Lochs. Die vier Trompeter, 17 bis 20 Jahre alt (Anna Lena Kast, Stefan Fotteler, Simon Lackner, Stefan Quintus), machten dem Titel seiner Stücke alle Ehre und spielten „Bert’s Dixie“ in „The easy way“. Auch das Finale des Vorspiels am Sonntag wurde von einem hervorragenden Bläser bestritten – mit Ex-Musikschüler Ludwig Buck (26) am Saxophon, der beim „First Concertino“ von Georges Guilhaud sein Können unter Beweis stellte.
Auch die Meister der Tasten schickten ihren besten Nachwuchs ins Rennen: Patrick Wörz (12) beeindruckte mit Chopins Polonaise in g-Moll. Temperamentvoll, mit klaren Akzenten und viel Ausdruck griff der Schüler von Tatjana Manusov in die Tasten des Steinway-Flügels. Auch Lukas Pöhler (17), Klavier-Schüler von Christian Riegner, zeigte ein erstaunliches Können bei Schuberts „Impromptu“. Entsprechend der Komposition steigerte er sich im Laufe des Stücks, überraschte mit perlenden Läufen und nutzte das volle Volumen des Flügels. Mario Picciani (14), ebenfalls Schüler von Christian Riegner, begeisterte mit seinem komplett auswendig gespielten „Entertainer“ von Scott Joplin, der ihm viel Beifall einbrachte.
Flöten überzeugen
Die Flöten hatten mit Valerie Litz und Fabienne Strohm (beide 14) ein beschwingtes Duo an den Altblockflöten mit zwei Sätzen von Guiseppe Sammartinis Sonata II. Klar und rein im Ton überzeugten die Schülerinnen von Anna-Magdalena Schwenkedel als begabte Solistinnen. Valerie Strohm (17) wagte sich sogar in einem Duett mit Lehrerin Liana Einwiller an der Violine an die Triosonate Es-Dur von Johann Joachim Quantz – mit beeindruckendem Erfolg. Auch die Querflöten von Manuela Riegner, Hannah Steißlinger (18) und Jael Winterstein (17), unterstützt von Alexandra Schmid (17) als Gast an der Klarinette, stellten sich hohen Ansprüchen - in modernem Stil mit drei Stücken des zeitgenössischen Komponisten Paul Harris - ein spannender Einblick in die musikalische Vielseitigkeit der Querflöte.
Dass auch der Gesang ein optimal vertretenes Fach an der Musikschule ist, zeigten die beiden Schülerinnen von Inga Schmidt. Manuela Gaißer (20) hat mit ihrem melancholischen Musical-Song „Close every door“ von Andrew Lloyd Webber die Herzen des Publikums erobert. Isabel Stürzl (13), eine sehr begabte junge Sängerin, für ihr Alter technisch sehr versiert, begeisterte im Duett mit ihrer Lehrerin mit dem „Lobgesang“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.
(Erschienen: 15.03.2010 20:15)

Von unserer Mitarbeiterin Jutta Kriegler
Das Niveau der Musikschule Blaubeuren-Laichingen-Schelklingen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Eindrucksvoller Beleg dafür sind die jährlichen Auftritte der Musikschüler in der „Stunde der Kammermusik“ vor fachkundigem Publikum. Die Veranstaltungsreihe hat sich über 15 Jahre hinweg landesweit einen Namen gemacht. Die auftretenden Solisten und Ensembles stellen sich höchsten Ansprüchen.
Auch die Musikschule schickte wieder ihre besten Schüler zur „Feuertaufe“. Einige zeigten für ihr Alter nicht nur ein erstaunliches Können, sondern auch volle Konzentration und echte Souveränität: Mit viel Mut meisterten die Schüler ihr Lampenfieber und ließen sich auch bei kleinen Fehlern nicht aus der Ruhe bringen.
Vier trompeten
Den Auftakt machte das Trompeten-Quartett von Hans Mohr mit lässigem Big-Band-Sound, der an Glenn Millers Zeiten erinnert. Der Komponist heißt allerdings Bert Lochs. Die vier Trompeter, 17 bis 20 Jahre alt (Anna Lena Kast, Stefan Fotteler, Simon Lackner, Stefan Quintus), machten dem Titel seiner Stücke alle Ehre und spielten „Bert’s Dixie“ in „The easy way“. Auch das Finale des Vorspiels am Sonntag wurde von einem hervorragenden Bläser bestritten – mit Ex-Musikschüler Ludwig Buck (26) am Saxophon, der beim „First Concertino“ von Georges Guilhaud sein Können unter Beweis stellte.
Auch die Meister der Tasten schickten ihren besten Nachwuchs ins Rennen: Patrick Wörz (12) beeindruckte mit Chopins Polonaise in g-Moll. Temperamentvoll, mit klaren Akzenten und viel Ausdruck griff der Schüler von Tatjana Manusov in die Tasten des Steinway-Flügels. Auch Lukas Pöhler (17), Klavier-Schüler von Christian Riegner, zeigte ein erstaunliches Können bei Schuberts „Impromptu“. Entsprechend der Komposition steigerte er sich im Laufe des Stücks, überraschte mit perlenden Läufen und nutzte das volle Volumen des Flügels. Mario Picciani (14), ebenfalls Schüler von Christian Riegner, begeisterte mit seinem komplett auswendig gespielten „Entertainer“ von Scott Joplin, der ihm viel Beifall einbrachte.
Flöten überzeugen
Die Flöten hatten mit Valerie Litz und Fabienne Strohm (beide 14) ein beschwingtes Duo an den Altblockflöten mit zwei Sätzen von Guiseppe Sammartinis Sonata II. Klar und rein im Ton überzeugten die Schülerinnen von Anna-Magdalena Schwenkedel als begabte Solistinnen. Valerie Strohm (17) wagte sich sogar in einem Duett mit Lehrerin Liana Einwiller an der Violine an die Triosonate Es-Dur von Johann Joachim Quantz – mit beeindruckendem Erfolg. Auch die Querflöten von Manuela Riegner, Hannah Steißlinger (18) und Jael Winterstein (17), unterstützt von Alexandra Schmid (17) als Gast an der Klarinette, stellten sich hohen Ansprüchen - in modernem Stil mit drei Stücken des zeitgenössischen Komponisten Paul Harris - ein spannender Einblick in die musikalische Vielseitigkeit der Querflöte.
Dass auch der Gesang ein optimal vertretenes Fach an der Musikschule ist, zeigten die beiden Schülerinnen von Inga Schmidt. Manuela Gaißer (20) hat mit ihrem melancholischen Musical-Song „Close every door“ von Andrew Lloyd Webber die Herzen des Publikums erobert. Isabel Stürzl (13), eine sehr begabte junge Sängerin, für ihr Alter technisch sehr versiert, begeisterte im Duett mit ihrer Lehrerin mit dem „Lobgesang“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.
(Erschienen: 15.03.2010 20:15)


































