Nachrichten Laichingen
621 Teilnehmer legen 58 613 Kilometer zurück
Von unserem Mitarbeiter Torsten Pahl
In aller Frühe steigen die ersten Teilnehmer auf ihre Sattel und machen sich auf den Weg. Dabei war nicht nur der Veranstalter, der MSC Laichingen, vom guten Wetter überrascht. „Zuvor hatte ich fünf verschiedene Wetterberichte gehört. Aber keiner sagte solch einen Sonnenschein vorher“, zeigte sich einer der Verantwortlichen verdutzt.
Ich selbst entscheide mich, eine Teilstrecke der Tour 5 zurückzulegen: Vom Startpunkt an der Laichinger Daniel-Schwenkmezger-Halle bis zum Kontrollpunkt in Sontheim.
Alleinstarter gibt es selten
Den gesamten Vormittag über wird fließend gestartet. Somit bleibt man als allein Fahrender größtenteils auch verwaist. Erst am Kontroll- und Verpflegungspunkt in Heroldstatt-Sontheim erwarten mich weitere Radlerinnen und Radler.
Dort treffe ich auch Stefan Rölke (41) mit seiner Frau Nicole (40) und Tochter Eva. Die Dreijährige ist die jüngste aller Teilnehmer, macht es sich während der Fahrt im Hänger bequem und lässt Papi in die Pedale treten. Die Familie sitzt an einem der Tische und genießt bei kalten Getränken und Obst die kleine Pause. „Wir sind um halb elf in Laichingen los und haben etwa eine Stunde hierher gebraucht“, sagt Vater Stefan nach halber Strecke, „bisher lief alles bestens und ohne Zwischenfälle.“ Er selbst sei das fünfte Mal bei der Leinenwebertour dabei, eine Premiere sei es aber, dass die Familie mitfahre.
Apfel und Schmalzbrot
Ermöglicht hat dies die 18 Kilometer lange„Familientour“ (Tour 5). Wie auch auf jeder anderen Route stehen den Radfahrern am Kontrollpunkt Stärkungen zur Verfügung. Diese reichen vom Apfel über Joghurt bis hin zum Schmalzbrot. Zum Trinken kann zwischen Säften, Wasser und heißer Brühe gewählt werden.
Dennoch macht es sich keiner der Teilnehmer zu bequem. Schließlich gilt es noch, den Weg zurück nach Laichingen zu bewältigen. Auf dieser Familientour steht der sportliche Wettkampf allerdings bestenfalls an zweiter Stelle. Dieser steigt womöglich erst bei den anderen Touren. Wer sich beispielsweise an die erste Strecke (Gesamtlänge 152 Kilometer) wagte, hatte unter anderem mit 2000 Höhenmetern zu kämpfen und sah die sportliche Herausforderung wohl im Vordergrund. Die Herausforderung gesucht hat wohl auch der älteste Starter: Heinz Müller aus Fellbach legte im stolzen Alter von 83 Jahren ebenso viele Kilometer wie er Lenze zählt auf der Tour 3 zurück.
(Erschienen: 30.08.2010 12:10)
Von unserem Mitarbeiter Torsten Pahl
In aller Frühe steigen die ersten Teilnehmer auf ihre Sattel und machen sich auf den Weg. Dabei war nicht nur der Veranstalter, der MSC Laichingen, vom guten Wetter überrascht. „Zuvor hatte ich fünf verschiedene Wetterberichte gehört. Aber keiner sagte solch einen Sonnenschein vorher“, zeigte sich einer der Verantwortlichen verdutzt.
Ich selbst entscheide mich, eine Teilstrecke der Tour 5 zurückzulegen: Vom Startpunkt an der Laichinger Daniel-Schwenkmezger-Halle bis zum Kontrollpunkt in Sontheim.
Alleinstarter gibt es selten
Den gesamten Vormittag über wird fließend gestartet. Somit bleibt man als allein Fahrender größtenteils auch verwaist. Erst am Kontroll- und Verpflegungspunkt in Heroldstatt-Sontheim erwarten mich weitere Radlerinnen und Radler.
Dort treffe ich auch Stefan Rölke (41) mit seiner Frau Nicole (40) und Tochter Eva. Die Dreijährige ist die jüngste aller Teilnehmer, macht es sich während der Fahrt im Hänger bequem und lässt Papi in die Pedale treten. Die Familie sitzt an einem der Tische und genießt bei kalten Getränken und Obst die kleine Pause. „Wir sind um halb elf in Laichingen los und haben etwa eine Stunde hierher gebraucht“, sagt Vater Stefan nach halber Strecke, „bisher lief alles bestens und ohne Zwischenfälle.“ Er selbst sei das fünfte Mal bei der Leinenwebertour dabei, eine Premiere sei es aber, dass die Familie mitfahre.
Apfel und Schmalzbrot
Ermöglicht hat dies die 18 Kilometer lange„Familientour“ (Tour 5). Wie auch auf jeder anderen Route stehen den Radfahrern am Kontrollpunkt Stärkungen zur Verfügung. Diese reichen vom Apfel über Joghurt bis hin zum Schmalzbrot. Zum Trinken kann zwischen Säften, Wasser und heißer Brühe gewählt werden.
Dennoch macht es sich keiner der Teilnehmer zu bequem. Schließlich gilt es noch, den Weg zurück nach Laichingen zu bewältigen. Auf dieser Familientour steht der sportliche Wettkampf allerdings bestenfalls an zweiter Stelle. Dieser steigt womöglich erst bei den anderen Touren. Wer sich beispielsweise an die erste Strecke (Gesamtlänge 152 Kilometer) wagte, hatte unter anderem mit 2000 Höhenmetern zu kämpfen und sah die sportliche Herausforderung wohl im Vordergrund. Die Herausforderung gesucht hat wohl auch der älteste Starter: Heinz Müller aus Fellbach legte im stolzen Alter von 83 Jahren ebenso viele Kilometer wie er Lenze zählt auf der Tour 3 zurück.
(Erschienen: 30.08.2010 12:10)



































