Nachrichten Laichingen
Schwäbische löst„Knall-Rätsel“
Das lautstarke „Peng“ hatte auf Facebook zu wilden Spekulationen geführt. Wie berichtet, vermutete eine Zeugin, dass die Machtolsheimer Schützen hinter dem Geräusch stecken. Die von der Schwäbischen Zeitung befragte Fachabteilung der Luftwaffe in Köln hat mittlerweile ihre Radar- und Flugbetriebsdaten ausgewertet und herausgefunden, dass ein Kampfpilot eines Eurofighters zwischen 14.19 und 14.23 Uhr über die Köpfe der Schwaben hinweg donnerte. Dabei hielt er sich tunlichst genau an die Vorschriften: Ein Überschallflug ist werktags nur von 8 bis 12.30 Uhr sowie zwischen 14 und 20 Uhr zulässig.
Ein Grund, weshalb der Pilot die Schallmauer durchbrach, könne ein Testflug gewesen sein, bei dem die Triebwerke, die Steuerorgane und die sonstigen relevanten Flugzeugsysteme unter die Lupe genommen wurden, heißt es von Seiten der Luftwaffe. Sie fügt hinzu, dass es aber auch ein Übungsflug gewesen sein könne, der im Rahmen der Ausbildung zum Kampfpiloten erfolgte.
Die Mindesthöhe für Überschallflüge über Land beträgt 10,8 Kilometer über dem Meeresspiegel. Der Pilot jagte am Dienstagnachmittag mit etwa 1188 Stundenkilometern in 11,8 und 12,5 Kilometern Höhe über die Alb. Vielleicht konnte er dabei ja die schöne Winterlandschaft genießen – den Menschen in der Region jedenfalls hat er einen gehörigen Schrecken eingejagt...
(Erschienen: 02.02.2012 14:00)
Das lautstarke „Peng“ hatte auf Facebook zu wilden Spekulationen geführt. Wie berichtet, vermutete eine Zeugin, dass die Machtolsheimer Schützen hinter dem Geräusch stecken. Die von der Schwäbischen Zeitung befragte Fachabteilung der Luftwaffe in Köln hat mittlerweile ihre Radar- und Flugbetriebsdaten ausgewertet und herausgefunden, dass ein Kampfpilot eines Eurofighters zwischen 14.19 und 14.23 Uhr über die Köpfe der Schwaben hinweg donnerte. Dabei hielt er sich tunlichst genau an die Vorschriften: Ein Überschallflug ist werktags nur von 8 bis 12.30 Uhr sowie zwischen 14 und 20 Uhr zulässig.
Ein Grund, weshalb der Pilot die Schallmauer durchbrach, könne ein Testflug gewesen sein, bei dem die Triebwerke, die Steuerorgane und die sonstigen relevanten Flugzeugsysteme unter die Lupe genommen wurden, heißt es von Seiten der Luftwaffe. Sie fügt hinzu, dass es aber auch ein Übungsflug gewesen sein könne, der im Rahmen der Ausbildung zum Kampfpiloten erfolgte.
Die Mindesthöhe für Überschallflüge über Land beträgt 10,8 Kilometer über dem Meeresspiegel. Der Pilot jagte am Dienstagnachmittag mit etwa 1188 Stundenkilometern in 11,8 und 12,5 Kilometern Höhe über die Alb. Vielleicht konnte er dabei ja die schöne Winterlandschaft genießen – den Menschen in der Region jedenfalls hat er einen gehörigen Schrecken eingejagt...
(Erschienen: 02.02.2012 14:00)


































