Nachrichten Laichingen
Noch zwei Mal tritt der Älblerkönig auf die Bühne

Noch zwei Mal marschieren die Laienschauspieler in Hayingen auf und sorgen für köstliche Theaterkost: am kommenden Samstag um 20 Uhr und am Sonntag um 14.30 Uhr. „D’r Älblerköng ond sei Schatz“ lautet der Titel des Stücks, das das Ensemble um Regisseur Peter Höfermayer zur Aufführung bringt.
Schon der zweideutige Titel „D’r Älblerköng ond sei Schatz“ deutet auf eine spannende Handlung um einen König und dessen Schatz. Und in der Tat, es geht turbulent zu auf der Bühne in Hayingen: Römer treten in Aktion, Demonstrationen gibt es, Wasserwerfer werden eingesetzt, Krautbrigaden gebildet und zu alledem droht ein Ufo jeden Moment abzustürzen.
Zum Inhalt der Posse: Ein neuer Tag beginnt und alles geht seinen gewohnten Gang. Doch nicht ganz. Eine Volkszählung wird angeordnet. Formulare und nichts als Bürokratie. Es kriselt im Abendland, schlimmer noch: Es kriselt auf dem „Krautländle“. Doch das Glück und der Seelenfrieden liegen im „Krautkächele“. Denn das „Krautkächele“ hält die Welt am Laufen. Zumindest bei den Helden der Komödie. Aber dann: Hoher Besuch kommt. Das Volk staunt und fragt sich: „Wo kommet dia denn her?“. „Wo wollet dia denn na?“. „Sand dia überhaupt echt?“. „Und meget dia Kraut?“.
Nach einem kalten und verregneten Juli und durchwachsenen August senkten die Theatermacher die Prognose der Zuschauerzahlen. Wer die humorvolle Geschichte um den Älblerkönig noch nicht gesehen hat, hat noch zweimal die Gelegenheit. Er sollte sich aber sputen und Karten telefonisch oder über das Internet reservieren. Doch auch Kurzentschlossene bekommen noch Platz. Danach bleibt eines der schönsten Naturtheater im Lande erst einmal leer.
Auch die Planungen für die neue Saison 2011 steht schon auf dem Plan. Nachdem dieses Jahr die Besucherzahlen gesunken sind, machen sich die jungen Theatermacher in Hayingen schon auf die Suche nach einem lustigen und unterhaltsamen Stück mit einfachem Stoff. ,,Diese Saison hat gezeigt, dass die Leute etwas Einfaches, Lustiges und mit viel Unterhaltung auf der Bühne sehen wollen“, meint der Geschäftsführer Marc-Philipp Knorr.
(Erschienen: 02.09.2010 10:20)

Noch zwei Mal marschieren die Laienschauspieler in Hayingen auf und sorgen für köstliche Theaterkost: am kommenden Samstag um 20 Uhr und am Sonntag um 14.30 Uhr. „D’r Älblerköng ond sei Schatz“ lautet der Titel des Stücks, das das Ensemble um Regisseur Peter Höfermayer zur Aufführung bringt.
Schon der zweideutige Titel „D’r Älblerköng ond sei Schatz“ deutet auf eine spannende Handlung um einen König und dessen Schatz. Und in der Tat, es geht turbulent zu auf der Bühne in Hayingen: Römer treten in Aktion, Demonstrationen gibt es, Wasserwerfer werden eingesetzt, Krautbrigaden gebildet und zu alledem droht ein Ufo jeden Moment abzustürzen.
Zum Inhalt der Posse: Ein neuer Tag beginnt und alles geht seinen gewohnten Gang. Doch nicht ganz. Eine Volkszählung wird angeordnet. Formulare und nichts als Bürokratie. Es kriselt im Abendland, schlimmer noch: Es kriselt auf dem „Krautländle“. Doch das Glück und der Seelenfrieden liegen im „Krautkächele“. Denn das „Krautkächele“ hält die Welt am Laufen. Zumindest bei den Helden der Komödie. Aber dann: Hoher Besuch kommt. Das Volk staunt und fragt sich: „Wo kommet dia denn her?“. „Wo wollet dia denn na?“. „Sand dia überhaupt echt?“. „Und meget dia Kraut?“.
Nach einem kalten und verregneten Juli und durchwachsenen August senkten die Theatermacher die Prognose der Zuschauerzahlen. Wer die humorvolle Geschichte um den Älblerkönig noch nicht gesehen hat, hat noch zweimal die Gelegenheit. Er sollte sich aber sputen und Karten telefonisch oder über das Internet reservieren. Doch auch Kurzentschlossene bekommen noch Platz. Danach bleibt eines der schönsten Naturtheater im Lande erst einmal leer.
Auch die Planungen für die neue Saison 2011 steht schon auf dem Plan. Nachdem dieses Jahr die Besucherzahlen gesunken sind, machen sich die jungen Theatermacher in Hayingen schon auf die Suche nach einem lustigen und unterhaltsamen Stück mit einfachem Stoff. ,,Diese Saison hat gezeigt, dass die Leute etwas Einfaches, Lustiges und mit viel Unterhaltung auf der Bühne sehen wollen“, meint der Geschäftsführer Marc-Philipp Knorr.
(Erschienen: 02.09.2010 10:20)


































