Nachrichten Laichingen
Hund Max nimmt das Maul gerne voll

Vor einigen Jahren hat Karola Hubert ihrem Haustier das Kunststückchen beigebracht. Recht schnell hatte Max den Dreh raus. Als er jedoch zum ersten Mal die Bäckertüte trug, geschah ein kleines Malheur, erinnert sich die 47-Jährige: Max klemmte die Papiertüte in seinem Maul fest und tapste munter drauf los. Doch wegen des verlockenden Dufts der Backwaren lief dem Rüden buchstäblich das Wasser im Mund zusammen – das Papier wurde nass und riss schließlich entzwei. „Die Tüte fiel zu Boden, ein Brötchen kullerte heraus und Max stürzte sich drauf“, erinnert sich Karola Hubert schmunzelnd. Seit diesem Vorfall steckt sie die Papiertüte in einen Plastikbeutel und knotet diesen zu. „So kann Max die Tüte besser tragen.“
Der clevere Rüde bringt aber nicht nur Brötchen, Brezeln und Co. mit nach Hause – auch beim Großeinkauf im Supermarkt bettelt Max förmlich um Arbeit, sagt sein Frauchen. „Er will immer etwas tun.“ Voller Stolz trägt er dann zum Beispiel eine Packung Nudeln durch die Gegend. Zuhause angekommen ist es für den Mittelschnauzer-Rüden eine Selbstverständlichkeit, seinem Frauchen die Hausschuhe zu bringen. Außerdem holt er gerne die Zeitung. „Anfangs war sie dann ganz zerfleddert“, erinnert sich Karola Hubert. Mittlerweile aber habe sich das gelegt, vorsichtig klemmt Max die Zeitung zwischen die Zähne – und legt sie irgendwo im Haus ab.
Der Kleinste und Schwächste
Dass der Rüde einmal so viel Verantwortung tragen wird, war nicht abzusehen, als ihn Familie Hubert zu sich holte. „Er war der kleinste und schwächste Welpe in einem Wurf mit sechs Tieren“, erzählt die Laichingerin. Sofort hätten ihre Söhne Christopher und Alexander den damals hilflosen Vierbeiner in ihr Herz geschlossen.
Besondere Verjüngungskur
Das war vor 14 Jahren. Mittlerweile ist Max ein rüstiger „Rentner“. Karola Hubert nennt den Rüden liebevoll ihren „Beschützer“.
Aufgrund seines fortgeschrittenen Alters könne er manche Kunststückchen nicht mehr vorführen. „Er kann sich zum Beispiel nicht mehr auf dem Boden rollen.“ Außerdem höre Max nicht mehr ganz so gut. Morgens muss Karola Hubert ihren Hund sogar wecken, weil er nicht mitbekommt, dass die Nacht vorbei ist und die Familie aufsteht. Die Auswirkungen des Alters verfliegen aber schlagartig, wenn es schneit. „Obwohl er schon so alt ist, hüpft er dann wie ein junger Gott durch den Schnee.“
(Erschienen: 04.02.2012 19:00)

Vor einigen Jahren hat Karola Hubert ihrem Haustier das Kunststückchen beigebracht. Recht schnell hatte Max den Dreh raus. Als er jedoch zum ersten Mal die Bäckertüte trug, geschah ein kleines Malheur, erinnert sich die 47-Jährige: Max klemmte die Papiertüte in seinem Maul fest und tapste munter drauf los. Doch wegen des verlockenden Dufts der Backwaren lief dem Rüden buchstäblich das Wasser im Mund zusammen – das Papier wurde nass und riss schließlich entzwei. „Die Tüte fiel zu Boden, ein Brötchen kullerte heraus und Max stürzte sich drauf“, erinnert sich Karola Hubert schmunzelnd. Seit diesem Vorfall steckt sie die Papiertüte in einen Plastikbeutel und knotet diesen zu. „So kann Max die Tüte besser tragen.“
Der clevere Rüde bringt aber nicht nur Brötchen, Brezeln und Co. mit nach Hause – auch beim Großeinkauf im Supermarkt bettelt Max förmlich um Arbeit, sagt sein Frauchen. „Er will immer etwas tun.“ Voller Stolz trägt er dann zum Beispiel eine Packung Nudeln durch die Gegend. Zuhause angekommen ist es für den Mittelschnauzer-Rüden eine Selbstverständlichkeit, seinem Frauchen die Hausschuhe zu bringen. Außerdem holt er gerne die Zeitung. „Anfangs war sie dann ganz zerfleddert“, erinnert sich Karola Hubert. Mittlerweile aber habe sich das gelegt, vorsichtig klemmt Max die Zeitung zwischen die Zähne – und legt sie irgendwo im Haus ab.
Der Kleinste und Schwächste
Dass der Rüde einmal so viel Verantwortung tragen wird, war nicht abzusehen, als ihn Familie Hubert zu sich holte. „Er war der kleinste und schwächste Welpe in einem Wurf mit sechs Tieren“, erzählt die Laichingerin. Sofort hätten ihre Söhne Christopher und Alexander den damals hilflosen Vierbeiner in ihr Herz geschlossen.
Besondere Verjüngungskur
Das war vor 14 Jahren. Mittlerweile ist Max ein rüstiger „Rentner“. Karola Hubert nennt den Rüden liebevoll ihren „Beschützer“.
Aufgrund seines fortgeschrittenen Alters könne er manche Kunststückchen nicht mehr vorführen. „Er kann sich zum Beispiel nicht mehr auf dem Boden rollen.“ Außerdem höre Max nicht mehr ganz so gut. Morgens muss Karola Hubert ihren Hund sogar wecken, weil er nicht mitbekommt, dass die Nacht vorbei ist und die Familie aufsteht. Die Auswirkungen des Alters verfliegen aber schlagartig, wenn es schneit. „Obwohl er schon so alt ist, hüpft er dann wie ein junger Gott durch den Schnee.“
(Erschienen: 04.02.2012 19:00)

































