Nachrichten Laichingen
Falschparker blockieren Marktplatz und Einfahrten
„Sie haben dort absolut nichts zu suchen“, zeigt sich Laichingens Hauptamtsleiterin Jutta Schmid-Harscher empört. Ihren Unmut erregen Autofahrer, die kürzlich mit ihren Fahrzeugen mitten auf dem Marktplatz neben dem Brunnen geparkt haben - und das, obwohl dort absolutes Halteverbot gilt.
Ungewöhnlich ist das Bild rücksichtslos abgestellter Autos im Bereich des Marktplatzes aber nicht. In regelmäßigen Abständen stehen die Fahrzeuge auf dem Gehweg oder blockieren die Einfahrt des angrenzenden Bäckers Beck. „Natürlich sollten unsere Kunden grundsätzlich auf den ausgewiesenen Stellflächen parken“, sagt Monika Claß, Filialleiterin des Bäckers. Die Parksituation in Laichingen lasse aber schlichtweg zu wünschen übrig. So würden sich viele Kunden der Bäckerei, gerade im Bereich des Marktplatzes, mehr Parkplätze wünschen, weiß die Filialleiterin. Die 296 vorhandenen Stellflächen in Laichingens Innenstadt würden jedenfalls nicht ausreichen. Außerdem würden viele Kunden der Bäckerei nicht wissen, dass sich hinter dem Alten Rathaus in nicht einmal 100 Metern Entfernung 33 Stellflächen befinden. „Woher auch, wenn kein Schild darauf hinweist?“, konstatiert Monika Claß.
Regelmäßig ärgert sich auch Gerd Hilsenbeck über die Parksünder. Der Wirt des Gasthofs Engel an der Weite Straße ist Mitglied bei den Ersthelfern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und muss oft feststellen, dass seine Garageneinfahrt zugeparkt ist. „Ich kann deshalb oft nicht zum Einsatz fahren“, beschwert er sich. Im vergangenen Jahr sei er zu einem Einsatz beim Laichinger Rathaus mit erheblicher Verspätung ausgerückt, fügt er hinzu.
Um das Problem der Falschparker in den Griff zu bekommen und die Parksünder ausfindig zu machen, ist die städtische Vollzugsbedienstete Jutta Hoffmann auf Laichingens Straßen unterwegs. Ertappt sie die Falschparker, dann würden sich einige sogar noch beschweren. „Sie fühlen sich im Recht, obwohl sie nicht Recht haben“, ärgert sich Jutta Hoffmann. Von Schimpfwörtern sei die 45-Jährige zwar bislang verschont geblieben - aber angeschrien werde sie ab und an schon. Doch nicht nur Falschparker hat Jutta Hoffmann im Visier. Auch Autofahrer, deren Parkzeit abgelaufen ist, müssen mit einem Knöllchen rechnen.
Die Stadt Laichingen ist im Vergleich zu anderen Städten aber noch relativ kulant: Die Verkehrsteilnehmer können in Laichingen zwei Stunden lang kostenlos parken, wenn sie im Auto sichtbar eine Parkscheibe anbringen. Und es werden keine Parkgebühren erhoben. Das geschehe deshalb, "weil wir die Menschen nicht verprellen wollen, die zum Einkaufen nach Laichingen kommen", betont Hauptamtsleiterin Jutta Schmid-Harscher.
(Erschienen: 21.02.2012 12:00)
„Sie haben dort absolut nichts zu suchen“, zeigt sich Laichingens Hauptamtsleiterin Jutta Schmid-Harscher empört. Ihren Unmut erregen Autofahrer, die kürzlich mit ihren Fahrzeugen mitten auf dem Marktplatz neben dem Brunnen geparkt haben - und das, obwohl dort absolutes Halteverbot gilt.
Ungewöhnlich ist das Bild rücksichtslos abgestellter Autos im Bereich des Marktplatzes aber nicht. In regelmäßigen Abständen stehen die Fahrzeuge auf dem Gehweg oder blockieren die Einfahrt des angrenzenden Bäckers Beck. „Natürlich sollten unsere Kunden grundsätzlich auf den ausgewiesenen Stellflächen parken“, sagt Monika Claß, Filialleiterin des Bäckers. Die Parksituation in Laichingen lasse aber schlichtweg zu wünschen übrig. So würden sich viele Kunden der Bäckerei, gerade im Bereich des Marktplatzes, mehr Parkplätze wünschen, weiß die Filialleiterin. Die 296 vorhandenen Stellflächen in Laichingens Innenstadt würden jedenfalls nicht ausreichen. Außerdem würden viele Kunden der Bäckerei nicht wissen, dass sich hinter dem Alten Rathaus in nicht einmal 100 Metern Entfernung 33 Stellflächen befinden. „Woher auch, wenn kein Schild darauf hinweist?“, konstatiert Monika Claß.
Regelmäßig ärgert sich auch Gerd Hilsenbeck über die Parksünder. Der Wirt des Gasthofs Engel an der Weite Straße ist Mitglied bei den Ersthelfern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und muss oft feststellen, dass seine Garageneinfahrt zugeparkt ist. „Ich kann deshalb oft nicht zum Einsatz fahren“, beschwert er sich. Im vergangenen Jahr sei er zu einem Einsatz beim Laichinger Rathaus mit erheblicher Verspätung ausgerückt, fügt er hinzu.
Um das Problem der Falschparker in den Griff zu bekommen und die Parksünder ausfindig zu machen, ist die städtische Vollzugsbedienstete Jutta Hoffmann auf Laichingens Straßen unterwegs. Ertappt sie die Falschparker, dann würden sich einige sogar noch beschweren. „Sie fühlen sich im Recht, obwohl sie nicht Recht haben“, ärgert sich Jutta Hoffmann. Von Schimpfwörtern sei die 45-Jährige zwar bislang verschont geblieben - aber angeschrien werde sie ab und an schon. Doch nicht nur Falschparker hat Jutta Hoffmann im Visier. Auch Autofahrer, deren Parkzeit abgelaufen ist, müssen mit einem Knöllchen rechnen.
Die Stadt Laichingen ist im Vergleich zu anderen Städten aber noch relativ kulant: Die Verkehrsteilnehmer können in Laichingen zwei Stunden lang kostenlos parken, wenn sie im Auto sichtbar eine Parkscheibe anbringen. Und es werden keine Parkgebühren erhoben. Das geschehe deshalb, "weil wir die Menschen nicht verprellen wollen, die zum Einkaufen nach Laichingen kommen", betont Hauptamtsleiterin Jutta Schmid-Harscher.
(Erschienen: 21.02.2012 12:00)


































