Nachrichten Laichingen
Diese Fahrschule zieht neugierige Blicke auf sich
Zur Vorbereitung auf das Wanderfahrabzeichen der Stufe I und II spannte das bunte Team aus Handeloh bei Hamburg, aus Hattingen, Taufkirchen und Parsdorf mit Ausbilder Sagkob sowie Christel Erz und Mitarbeiterin Claudia Stark jeden Tag für mehrere Stunden und gut 20 Kilometer die drei Schwarzwälder Füchse Domino, Mogli und Feger vor das 2,40 Meter breite Gespann und machte sich auf den Weg.
Aufgefallen mögen die Fahrer wohl überall sein, denn einen Dreispänner, bei dem drei Pferde an der Spielwaage nebeneinander eingeschirrt werden, sieht man wirklich nicht alle Tage. Da der Planwagen aber mit acht Personen und reichlich Gepäck beladen war, wurde zur Pferdeschonung ein dritter Schwarzwälder vorgespannt. Besonders auf der Etappe von Marbach über Buttenhausen und die Albhochfläche wurde der Sinn dieses Unterfangens mehr als deutlich. Eine lange Steigung und ein massiver Endansteig forderten den Pferden alles ab, so dass auf der Höhe eine Pause eingelegt wurde. Hier zeigte sich der hervorragende Trainingszustand der drei Füchse, die nicht nur vor dem Planwagen laufen, sondern im Winter auch ihren Dienst bei der Waldarbeit verrichten. Innerhalb kürzester Zeit waren Puls und Atmung der Vierbeiner auf Werten angelangt, von dem manches Sportpferd nur träumen kann.
Übernachtet wurde auf der gemächlichen „Tour de Alb“ unter anderem in Marbach, die letzte Etappe vor dem Prüfungstag führte nach Ingstetten zum Hof Plenkitten. „Wir haben uns von Tag zu Tag gesteigert“, berichtete Teilnehmer Horst Gräfner. „Die erste Nacht haben wir noch auf Isomatten im Heu bei den Pferden geschlafen, die letzte Nacht war richtig luxuriös mit Bett und Frühstück in der Pension.“ Gut ausgeschlafen stellten sich die sechs Prüflinge der Prüfung. Im ersten Schritt mussten die sechs Teilnehmer in zwei Dreiergruppen eine möglichst pferdeschonende Tour von Ingstetten nach Machtolsheim ausarbeiten, ein detailliertes Höhenprofil der Strecke erstellen und eine Checkliste fertigen, die alle Utensilien berücksichtigte, die auf eine mehrtägige Reise mit dem Planwagen über Land mit sollten.
Komplexe Prüfungsinhalte
Der praktische Teil bestand aus dem Kutschieren unter den Augen von Richter Eduard Noel und einer weiteren mündlichen Prüfung. Vormustern, Anspannen und Leinenaufnahme wurden einem kritischen aber wohlwollenden Blick unterzogen, Kenntnisse in Navigation, Wetterkunde und der Straßenverkehrsordnung geprüft. Nach vier Stunden Fahrt und dem Versorgen der Pferde konnten die Richter nicht nur den Prüflingen, sondern auch den Ausbildern ein großes Lob aussprechen. Überdurchschnittliche Leistungen in Theorie und Praxis, hervorragend ausgebildete Pferde und jede Menge Engagement der Prüflinge wurden bei Marco Adameck, Andrea Kieser, Rita Hepp, Horst Gräfner und Jan Buttenborg mit dem Abzeichen der Stufe I honoriert. Diese fünf und Anja Sagkob durften zusätzlich ihr Abzeichen der Stufe II in Empfang nehmen.
(Erschienen: 17.06.2011 10:50)
Zur Vorbereitung auf das Wanderfahrabzeichen der Stufe I und II spannte das bunte Team aus Handeloh bei Hamburg, aus Hattingen, Taufkirchen und Parsdorf mit Ausbilder Sagkob sowie Christel Erz und Mitarbeiterin Claudia Stark jeden Tag für mehrere Stunden und gut 20 Kilometer die drei Schwarzwälder Füchse Domino, Mogli und Feger vor das 2,40 Meter breite Gespann und machte sich auf den Weg.
Aufgefallen mögen die Fahrer wohl überall sein, denn einen Dreispänner, bei dem drei Pferde an der Spielwaage nebeneinander eingeschirrt werden, sieht man wirklich nicht alle Tage. Da der Planwagen aber mit acht Personen und reichlich Gepäck beladen war, wurde zur Pferdeschonung ein dritter Schwarzwälder vorgespannt. Besonders auf der Etappe von Marbach über Buttenhausen und die Albhochfläche wurde der Sinn dieses Unterfangens mehr als deutlich. Eine lange Steigung und ein massiver Endansteig forderten den Pferden alles ab, so dass auf der Höhe eine Pause eingelegt wurde. Hier zeigte sich der hervorragende Trainingszustand der drei Füchse, die nicht nur vor dem Planwagen laufen, sondern im Winter auch ihren Dienst bei der Waldarbeit verrichten. Innerhalb kürzester Zeit waren Puls und Atmung der Vierbeiner auf Werten angelangt, von dem manches Sportpferd nur träumen kann.
Übernachtet wurde auf der gemächlichen „Tour de Alb“ unter anderem in Marbach, die letzte Etappe vor dem Prüfungstag führte nach Ingstetten zum Hof Plenkitten. „Wir haben uns von Tag zu Tag gesteigert“, berichtete Teilnehmer Horst Gräfner. „Die erste Nacht haben wir noch auf Isomatten im Heu bei den Pferden geschlafen, die letzte Nacht war richtig luxuriös mit Bett und Frühstück in der Pension.“ Gut ausgeschlafen stellten sich die sechs Prüflinge der Prüfung. Im ersten Schritt mussten die sechs Teilnehmer in zwei Dreiergruppen eine möglichst pferdeschonende Tour von Ingstetten nach Machtolsheim ausarbeiten, ein detailliertes Höhenprofil der Strecke erstellen und eine Checkliste fertigen, die alle Utensilien berücksichtigte, die auf eine mehrtägige Reise mit dem Planwagen über Land mit sollten.
Komplexe Prüfungsinhalte
Der praktische Teil bestand aus dem Kutschieren unter den Augen von Richter Eduard Noel und einer weiteren mündlichen Prüfung. Vormustern, Anspannen und Leinenaufnahme wurden einem kritischen aber wohlwollenden Blick unterzogen, Kenntnisse in Navigation, Wetterkunde und der Straßenverkehrsordnung geprüft. Nach vier Stunden Fahrt und dem Versorgen der Pferde konnten die Richter nicht nur den Prüflingen, sondern auch den Ausbildern ein großes Lob aussprechen. Überdurchschnittliche Leistungen in Theorie und Praxis, hervorragend ausgebildete Pferde und jede Menge Engagement der Prüflinge wurden bei Marco Adameck, Andrea Kieser, Rita Hepp, Horst Gräfner und Jan Buttenborg mit dem Abzeichen der Stufe I honoriert. Diese fünf und Anja Sagkob durften zusätzlich ihr Abzeichen der Stufe II in Empfang nehmen.
(Erschienen: 17.06.2011 10:50)


































