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Die Realschule kommt bei Eltern und Kindern gut an

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Die Realschule kommt bei Eltern und Kindern gut an

ERBACH / - 80 Schüler sind im Jahr 2009 in der Realschule Erbach in die fünfte Klasse eingeschult worden. Auf die gleiche Stärke hoffen Rektor Josef Medwed und seine Lehrer auch 2010 und haben tüchtig Werbung in eigener Sache gemacht. Gestern waren die möglichen neuen Fünftklässler mit ihren Eltern in der Schule, um sich ein Bild zu machen.

Für Susanne Olschewski ist es klar: Sie wird ihre Tochter Ines in Erbach in der Realschule anmelden. „Die Schule gefällt mir, da gibt es keine Alternative. Ines hat einen Schulweg von zehn Minuten. Die Grundschullehrerin hat uns die Schule empfohlen. Wir haben etwas Gutes in Erbach, und das soll man auch unterstützen“, sagte die Erbacherin. Auch für Anita Stöferle aus Ringingen ist die Sache klar. Sohn Florian möchte unbedingt in die Realschule nach Erbach. Seine beiden älteren Brüder gehen auch dorthin, und die Mutter war bislang recht zufrieden. Angetan hatte es Florian der Technikraum mit seinen Werkzeugen. „Technik ist sowieso mein Lieblingsfach“, wusste der zukünftige Fünftklässler schon.

Bevor sich Eltern und ihre Kinder auf Besichtigungstour durch das Schulhaus machten, hatte Rektor Medwed ihnen seine Schule mit allen Angeboten vorgestellt. Sein ganzer Stolz, die Bläserklasse, die seit einem Jahr unter der Leitung von Martin Vogel verschiedene Blasinstrumente lernt, spielte flotte Melodien wie „we will rock you“, und das kam bei den neuen Mitschülern gut an.

Tanz-AGs, Schülerband und Schulsprecher Daniel Bündgens stellten sich vor. Fünf Buben aus Eggingen schauten sich alles genau an und waren von der Schulband begeistert. Sie wollen zusammen in eine Klasse, wünschten sie sich. Immer wieder wanderten ihre Blicke während der Ansprache des Rektors über die Ausstellungstücke und Wandbilder der Aula. „Das Schulhaus ist schon mal super“, urteilten sie.

Spieleschrank, Tischkicker, Schülerdisco, Pausenmusik am Freitag taten ein Übriges. Jessica Mayer und Marie Rueß gefiel das alles auch, aber Jessica schwankte noch, ob sie vielleicht doch nach St. Hildegard in Ulm geht. Sie hat am nächsten Dienstag mit ihren Eltern dort ein Gespräch und darf dann entscheiden. „Mir ist eigentlich egal, wo ich hingehe. Hauptsache ich lerne etwas“, meinte die Erbacher Schülerin.

Groß war die Anzahl der Eltern und Kinder, die sich gestern die Realschule Erbach genau ansahen, ob sie denn für sie in Frage kommt. SZ-Foto: Körner

(Erschienen: 10.03.2010 20:35)

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