Ehingen Nachrichten
Narrenzunft und Stadt starten Pilotprojekt Party-Pass
„Bis vor einem Jahr durfte die Security am Eingang von Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren den Personalausweis einbehalten. Das ist jetzt durch die Änderung des Personalausweis-Gesetztes aus datenschutzrechtlichen Gründen verboten“, erklärt Ehingens Ordnungsamtsleiter Ludwig Griener den gesetzlichen Hintergrund. Deswegen wird nun an der kommenden Fasnet der Party-Pass eingeführt, eine Idee, die im Kreis Biberach geboren wurde. Doch wie funktioniert das? Ganz einfach: Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren können im Internet den Party-Pass mit Foto ausfüllen. Dieser wird dann am Eingang der Veranstaltungen mit den Personalausweis abgeglichen und von der Security einbehalten. „Um 0 Uhr können die Jugendlichen den Pass bei uns dann wieder abholen“, erklärt Sicherheitschef Alexander Hirsch das Procedere an der Ehinger Fasnet. Getestet wird der Pass erstmals am Glombigen Doschdig, wenn die Narrenzunft den kleinen Saal der Lindenhalle nach langer Zeit wieder öffnet (siehe Kasten). „Bei den restlichen Betreibern, wie beispielsweise der Dämonen-Grotte, werden wir am Glombigen weiterhin mit einem Armband arbeiten müssen, um das Alter zu kennzeichnen“, erklärt Ehingens Narrenchef Lothar Huber. Der Party-Pass soll zudem an den vier Ehinger Fasnetsbällen in der Lindenhalle zum Einsatz kommen. „Läuft die Testphase an der Fasnet gut, möchten wir den Party-Pass auf die weiteren Feste in und um Ehingen ausweiten. Ich denke da an die vielen Zeltveranstaltungen im Frühjahr und Sommer“, betont Griener.
Zudem bietet die Stadt Ehingen den Jugendlichen an, im Bürgerbüro Schutzhüllen für den Party-Pass abholen zu können. „Die Jugendlichen gehören zu unserer Fasnet. Wir wollen aber alles für den Jugendschutz tun und die Jugendlichen nicht zu Komasäufern erziehen“, so Huber.
(Erschienen: 19.12.2011 23:00)
„Bis vor einem Jahr durfte die Security am Eingang von Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren den Personalausweis einbehalten. Das ist jetzt durch die Änderung des Personalausweis-Gesetztes aus datenschutzrechtlichen Gründen verboten“, erklärt Ehingens Ordnungsamtsleiter Ludwig Griener den gesetzlichen Hintergrund. Deswegen wird nun an der kommenden Fasnet der Party-Pass eingeführt, eine Idee, die im Kreis Biberach geboren wurde. Doch wie funktioniert das? Ganz einfach: Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren können im Internet den Party-Pass mit Foto ausfüllen. Dieser wird dann am Eingang der Veranstaltungen mit den Personalausweis abgeglichen und von der Security einbehalten. „Um 0 Uhr können die Jugendlichen den Pass bei uns dann wieder abholen“, erklärt Sicherheitschef Alexander Hirsch das Procedere an der Ehinger Fasnet. Getestet wird der Pass erstmals am Glombigen Doschdig, wenn die Narrenzunft den kleinen Saal der Lindenhalle nach langer Zeit wieder öffnet (siehe Kasten). „Bei den restlichen Betreibern, wie beispielsweise der Dämonen-Grotte, werden wir am Glombigen weiterhin mit einem Armband arbeiten müssen, um das Alter zu kennzeichnen“, erklärt Ehingens Narrenchef Lothar Huber. Der Party-Pass soll zudem an den vier Ehinger Fasnetsbällen in der Lindenhalle zum Einsatz kommen. „Läuft die Testphase an der Fasnet gut, möchten wir den Party-Pass auf die weiteren Feste in und um Ehingen ausweiten. Ich denke da an die vielen Zeltveranstaltungen im Frühjahr und Sommer“, betont Griener.
Zudem bietet die Stadt Ehingen den Jugendlichen an, im Bürgerbüro Schutzhüllen für den Party-Pass abholen zu können. „Die Jugendlichen gehören zu unserer Fasnet. Wir wollen aber alles für den Jugendschutz tun und die Jugendlichen nicht zu Komasäufern erziehen“, so Huber.
(Erschienen: 19.12.2011 23:00)
Themendossiers
Der Drogeriekonzern Schlecker aus Ehingen war lange die Nummer eins der Branche in Deutschland. Die Mitarbeiterzahl liegt bei über 30 000 in Deutschland und weiteren rund 17 000 im Ausland. Nach hunderten Schließungen liegt die Zahl der Läden in Deutschland wohl knapp unter 7000, hinzu kommt die Tochter Ihr Platz. 3000 weitere Schlecker-Filialen gibt es im Ausland. Im Januar 2012 meldete das Ehinger Familienunternehmen Insolvenz an, jetzt sollen weitere Filialen geschlossen werden.
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