Ehingen Nachrichten
Narrenbus fährt auch am Fasnetsdienstag
Ob er aber überlebt, ist noch nicht sicher. „Es ist ein Versuch, ein Experiment“, sagt Peter Kienle, Schriftführer der Narrenzunft Spritzenmuck. Die Einzelheiten stehen schon fest: Zwei Euro soll die Fahrt zum Umzug und zurück kosten. Acht Linien wird es geben, zusätzlich zu den normalen Stadtbussen. In den Bussen werden Mitglieder des Narrenvereins Kombitickets verkaufen: Fünf Euro für Busticket inklusive Narrenmäskle. „Wir hoffen jetzt, dass natürlich noch mehr Menschen zum Umzug kommen“, sagt Zunftmeister Lothar Huber. 10000 Besucher wünscht er sich insgesamt. Damit die alle Platz haben, wird dieses Jahr der große Saal der Lindenhalle geöffnet und mit Musik beschallt. Jetzt müssen sie nur noch kommen, die Menschen den Ehinger Stadtteilen.
Für die Busunternehmen Bayer, Bottenschein und Rösch ist der zusätzliche Fasnetsbus ein Risiko. „Wenn in jeder der acht Linien 200 Menschen fahren, dann kommen wir kostendeckend dabei raus“, sagt Eckhard Werner, Geschäftsführer der Firma Bayer. Aber die Vorteile liegen für ihn klar auf der Hand: Die Besucher können nach dem Umzug einkehren, sie müssen keinen Parkplatz suchen und werden mit dem Bus quasi in die erste Reihe kutschiert. Der Fasnetsdienstags-Bus fährt nämlich vom Busbahnhof aus..
(Erschienen: 08.02.2012 21:20)
Ob er aber überlebt, ist noch nicht sicher. „Es ist ein Versuch, ein Experiment“, sagt Peter Kienle, Schriftführer der Narrenzunft Spritzenmuck. Die Einzelheiten stehen schon fest: Zwei Euro soll die Fahrt zum Umzug und zurück kosten. Acht Linien wird es geben, zusätzlich zu den normalen Stadtbussen. In den Bussen werden Mitglieder des Narrenvereins Kombitickets verkaufen: Fünf Euro für Busticket inklusive Narrenmäskle. „Wir hoffen jetzt, dass natürlich noch mehr Menschen zum Umzug kommen“, sagt Zunftmeister Lothar Huber. 10000 Besucher wünscht er sich insgesamt. Damit die alle Platz haben, wird dieses Jahr der große Saal der Lindenhalle geöffnet und mit Musik beschallt. Jetzt müssen sie nur noch kommen, die Menschen den Ehinger Stadtteilen.
Für die Busunternehmen Bayer, Bottenschein und Rösch ist der zusätzliche Fasnetsbus ein Risiko. „Wenn in jeder der acht Linien 200 Menschen fahren, dann kommen wir kostendeckend dabei raus“, sagt Eckhard Werner, Geschäftsführer der Firma Bayer. Aber die Vorteile liegen für ihn klar auf der Hand: Die Besucher können nach dem Umzug einkehren, sie müssen keinen Parkplatz suchen und werden mit dem Bus quasi in die erste Reihe kutschiert. Der Fasnetsdienstags-Bus fährt nämlich vom Busbahnhof aus..
(Erschienen: 08.02.2012 21:20)
Themendossiers
Der Drogeriekonzern Schlecker aus Ehingen war lange die Nummer eins der Branche in Deutschland. Die Mitarbeiterzahl liegt bei über 30 000 in Deutschland und weiteren rund 17 000 im Ausland. Nach hunderten Schließungen liegt die Zahl der Läden in Deutschland wohl knapp unter 7000, hinzu kommt die Tochter Ihr Platz. 3000 weitere Schlecker-Filialen gibt es im Ausland. Im Januar 2012 meldete das Ehinger Familienunternehmen Insolvenz an, jetzt sollen weitere Filialen geschlossen werden.
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