Ehingen Nachrichten
Landrat Seiffert begrüßt Entscheidung des Landes
Am Dienstag haben in Stuttgart nach monatelangem Zögern Grüne und SPD der Kapitalerhöhung für den Energiekonzern EnBW zugestimmt. Demnach werden das Land Baden-Württemberg 400 Millionen Euro der EnBW zuschießen, weitere 400Millionen Euro kommen von den Oberschwäbischen Elektrizitätswerken (OEW), dessen zweiter Vorsitzender Heinz Seiffert, Landrat des Alb-Donau-Kreises, ist.
„Das ist ein guter Tag für das Unternehmen EnBW“, betonte Seiffert gestern im Gespräch mit der Schwäbischen Zeitung. „Die OEW begrüßt es, dass sich das Land seiner Verantwortung für die EnBW stellt. Die Strategie der EnBW beinhaltet erhebliche Investitionen, die einen enormen Kapitalbedarf erfordern. Diese Strategie kann das Unternehmen nur dann durchziehen, wenn es genügend Eigenkapital im Kreuz hat“, sagte Seiffert. Die insgesamt 800 Millionen Euro entsprechen laut Seiffert ungefähr zehn Prozent der bisherigen Eigenkapitaldecke des Energie-Unternehmens.
Künftig wolle die EnBW aber nicht nur in erneuerbare Energiekonzepte investieren. „Wir müssen auch beachten, dass wir mit den Investitionen die Grundlast der Energie bringen können. Ohne grundlastsichernde Erzeugeranlagen wird es schwer, den künftigen Energiebedarf sichern zu können“, so Seiffert.
Auch deshalb sei es nach den Worten des Landrats wichtig, dass sich bei den Verhandlungen um die Kapitalerhöhung das Land Baden-Württemberg und die OEW auf Augenhöhe begegnet sind. „Das ist für die EnBW sehr wichtig.“
(Erschienen: 17.01.2012 20:15)
Am Dienstag haben in Stuttgart nach monatelangem Zögern Grüne und SPD der Kapitalerhöhung für den Energiekonzern EnBW zugestimmt. Demnach werden das Land Baden-Württemberg 400 Millionen Euro der EnBW zuschießen, weitere 400Millionen Euro kommen von den Oberschwäbischen Elektrizitätswerken (OEW), dessen zweiter Vorsitzender Heinz Seiffert, Landrat des Alb-Donau-Kreises, ist.
„Das ist ein guter Tag für das Unternehmen EnBW“, betonte Seiffert gestern im Gespräch mit der Schwäbischen Zeitung. „Die OEW begrüßt es, dass sich das Land seiner Verantwortung für die EnBW stellt. Die Strategie der EnBW beinhaltet erhebliche Investitionen, die einen enormen Kapitalbedarf erfordern. Diese Strategie kann das Unternehmen nur dann durchziehen, wenn es genügend Eigenkapital im Kreuz hat“, sagte Seiffert. Die insgesamt 800 Millionen Euro entsprechen laut Seiffert ungefähr zehn Prozent der bisherigen Eigenkapitaldecke des Energie-Unternehmens.
Künftig wolle die EnBW aber nicht nur in erneuerbare Energiekonzepte investieren. „Wir müssen auch beachten, dass wir mit den Investitionen die Grundlast der Energie bringen können. Ohne grundlastsichernde Erzeugeranlagen wird es schwer, den künftigen Energiebedarf sichern zu können“, so Seiffert.
Auch deshalb sei es nach den Worten des Landrats wichtig, dass sich bei den Verhandlungen um die Kapitalerhöhung das Land Baden-Württemberg und die OEW auf Augenhöhe begegnet sind. „Das ist für die EnBW sehr wichtig.“
(Erschienen: 17.01.2012 20:15)
Themendossiers
Der Drogeriekonzern Schlecker aus Ehingen war lange die Nummer eins der Branche in Deutschland. Die Mitarbeiterzahl liegt bei über 30 000 in Deutschland und weiteren rund 17 000 im Ausland. Nach hunderten Schließungen liegt die Zahl der Läden in Deutschland wohl knapp unter 7000, hinzu kommt die Tochter Ihr Platz. 3000 weitere Schlecker-Filialen gibt es im Ausland. Im Januar 2012 meldete das Ehinger Familienunternehmen Insolvenz an, jetzt sollen weitere Filialen geschlossen werden.
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