Ehingen Nachrichten
Freud und Leid liegen eng beieinander
Trotzdem gab es nicht nur Freude. So gedachte man etwa beim Zunftmeisterempfang der verstorbenen Hästrägerin der Radschuah-Rätscha, die am Montag beim Kirchener Umzug gestorben war (siehe Artikel rechts). Verständlicherweise waren deswegen die Kirchener Bürgeles-Hexa und Grashüpfer nicht so närrisch unterwegs wie sonst. „Wir freuen uns besonders, dass ihr trotzdem gekommen seid!“, rief ihnen Peter Groß entgegen und auf der Ehrentribüne gab es spontanen Beifall.
Der Fasnetsdienstag begann am Landratsamt. Landrat Heinz Seiffert und Peter Hecht von der Kfz-Zulassungsstelle warteten mit einem Eimer voll Rollmöpsen, schwarzer Wurst und Zwiebeln auf die Büttel. Doch die schienen verschlafen zu haben. Mit einem akademischen Viertel, Verspätung und blank geputzten Stiefeln trudelten sie schließlich ein – und Hunger haben sie auch. „Nummern ziehen und dann Raum sechs“, schrie einer, doch die Heringe und Zwiebeln dufteten intensiv aus einer anderen Ecke. Genüsslich wurden sie von den Bütteln verschmaust. Und das eine oder andere Bier schmeckt auch schon wieder. Dieses Herings-Frühstück hat eine lange Tradition. Seifferts Vorgänger Wolfgang Schürle hatte es im alten Vermessungsamt am Gänsberg vor vielen Jahren eingeführt.
Mit einer halben Stunde Verspätung fing gestern der Zunftmeisterempfang in der Linde an. Grund: Oberbürgermeister Alexander Baumann hatte, so Narrenchef Lothar Huber, eine eigene Veranstaltung „in unserer Lokalität“. Denn: „Das Rathaus gehört ja bis morgen noch uns. Ich habe ihm aber schon gesagt, dass er keinen Saustall hinterlassen soll“, so Huber.
Mehr lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Schwäbischen Zeitung.
(Erschienen: 21.02.2012 20:50)
Trotzdem gab es nicht nur Freude. So gedachte man etwa beim Zunftmeisterempfang der verstorbenen Hästrägerin der Radschuah-Rätscha, die am Montag beim Kirchener Umzug gestorben war (siehe Artikel rechts). Verständlicherweise waren deswegen die Kirchener Bürgeles-Hexa und Grashüpfer nicht so närrisch unterwegs wie sonst. „Wir freuen uns besonders, dass ihr trotzdem gekommen seid!“, rief ihnen Peter Groß entgegen und auf der Ehrentribüne gab es spontanen Beifall.
Der Fasnetsdienstag begann am Landratsamt. Landrat Heinz Seiffert und Peter Hecht von der Kfz-Zulassungsstelle warteten mit einem Eimer voll Rollmöpsen, schwarzer Wurst und Zwiebeln auf die Büttel. Doch die schienen verschlafen zu haben. Mit einem akademischen Viertel, Verspätung und blank geputzten Stiefeln trudelten sie schließlich ein – und Hunger haben sie auch. „Nummern ziehen und dann Raum sechs“, schrie einer, doch die Heringe und Zwiebeln dufteten intensiv aus einer anderen Ecke. Genüsslich wurden sie von den Bütteln verschmaust. Und das eine oder andere Bier schmeckt auch schon wieder. Dieses Herings-Frühstück hat eine lange Tradition. Seifferts Vorgänger Wolfgang Schürle hatte es im alten Vermessungsamt am Gänsberg vor vielen Jahren eingeführt.
Mit einer halben Stunde Verspätung fing gestern der Zunftmeisterempfang in der Linde an. Grund: Oberbürgermeister Alexander Baumann hatte, so Narrenchef Lothar Huber, eine eigene Veranstaltung „in unserer Lokalität“. Denn: „Das Rathaus gehört ja bis morgen noch uns. Ich habe ihm aber schon gesagt, dass er keinen Saustall hinterlassen soll“, so Huber.
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(Erschienen: 21.02.2012 20:50)
Themendossiers
Der Drogeriekonzern Schlecker aus Ehingen war lange die Nummer eins der Branche in Deutschland. Die Mitarbeiterzahl liegt bei über 30 000 in Deutschland und weiteren rund 17 000 im Ausland. Nach hunderten Schließungen liegt die Zahl der Läden in Deutschland wohl knapp unter 7000, hinzu kommt die Tochter Ihr Platz. 3000 weitere Schlecker-Filialen gibt es im Ausland. Im Januar 2012 meldete das Ehinger Familienunternehmen Insolvenz an, jetzt sollen weitere Filialen geschlossen werden.
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