Ehingen Nachrichten
Die Jagd ist nicht aller Sänger Sache
Nach der schwungvollen musikalischen Eröffnung mit der bekannten Band Sixpäc, darunter ein geborener, ein daheim gebliebener und ein heimgekehrter Dächinger, sprang dem erstaunten Auge bei sich zurückziehendem Vorhang die altgriechische Götterverehrungsanlage Akropolis ins Gesicht. Hier hatte sich eine auch nichts mehr besitzende Volkssparkasse eingenistet und versprach Prozente nur auf das von ihr kostenlos angebotene geistige Getränk. Dahinter steckte die Narrenzunft, die außer zahlen alles konnte.
Zu allem – „außer was zom Thema macha“ – waren die Grashüpfer „de Jonge“ in der Lage und demonstrierten mit einem choreographischen Bewegungsgemenge ihre Weigerung, dass zu zeigen, was sie vielleicht nicht können. Dafür führte der Liederkranz sein waidmännisches Unvermögen ausgiebig vor. Mit dem noch nicht so bekannten Schlager „Heidd geidds a Rehragout auf d’Nachd“ umrahmten die Sänger Jagdszenen, die jeden Heimatfilm zur Tragikomödie aufgewertet hätten, wenn die Aufnahmen etwas geworden wären. Aber sie können eben alles außer jagen.
Den kompletten Text lesen Sie in der Montagsausgabe der Schwäbischen Zeitung
(Erschienen: 12.02.2012 20:50)
Nach der schwungvollen musikalischen Eröffnung mit der bekannten Band Sixpäc, darunter ein geborener, ein daheim gebliebener und ein heimgekehrter Dächinger, sprang dem erstaunten Auge bei sich zurückziehendem Vorhang die altgriechische Götterverehrungsanlage Akropolis ins Gesicht. Hier hatte sich eine auch nichts mehr besitzende Volkssparkasse eingenistet und versprach Prozente nur auf das von ihr kostenlos angebotene geistige Getränk. Dahinter steckte die Narrenzunft, die außer zahlen alles konnte.
Zu allem – „außer was zom Thema macha“ – waren die Grashüpfer „de Jonge“ in der Lage und demonstrierten mit einem choreographischen Bewegungsgemenge ihre Weigerung, dass zu zeigen, was sie vielleicht nicht können. Dafür führte der Liederkranz sein waidmännisches Unvermögen ausgiebig vor. Mit dem noch nicht so bekannten Schlager „Heidd geidds a Rehragout auf d’Nachd“ umrahmten die Sänger Jagdszenen, die jeden Heimatfilm zur Tragikomödie aufgewertet hätten, wenn die Aufnahmen etwas geworden wären. Aber sie können eben alles außer jagen.
Den kompletten Text lesen Sie in der Montagsausgabe der Schwäbischen Zeitung
(Erschienen: 12.02.2012 20:50)
Themendossiers
Der Drogeriekonzern Schlecker aus Ehingen war lange die Nummer eins der Branche in Deutschland. Die Mitarbeiterzahl liegt bei über 30 000 in Deutschland und weiteren rund 17 000 im Ausland. Nach hunderten Schließungen liegt die Zahl der Läden in Deutschland wohl knapp unter 7000, hinzu kommt die Tochter Ihr Platz. 3000 weitere Schlecker-Filialen gibt es im Ausland. Im Januar 2012 meldete das Ehinger Familienunternehmen Insolvenz an, jetzt sollen weitere Filialen geschlossen werden.
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