Rund um Ehingen
Regenwetter: Schmiechen feiert trotzdem fröhlich
Wegen des starken Regens musste die eigens angefertigte „Wurf-Klarinette“, mit der Männer auf Zielscheiben schießen sollten, im Kasten bleiben. Weil auch das Damen-Kürbis-Curling buchstäblich ins Wasser fiel, wurden die großen runden Gewächse von den jüngsten Herbstfest-Gästen für „Kraftübungen“ und andere Spiele genutzt.
Bereits am Samstagabend hatte der Musikverein Schmiechen das Herbstfest eröffnet – allerdings mit einer kleinen Verzögerung: „S’Band isch grissa“, tönte es zunächst im Schmiechener Musikerheim aus der Regie, als beim Unterhaltungsabend eine mit schwarzer Perücke und silbernem Glitzerkleid aufgetakelte Mireille Matthieu die Bühne betrat und keinen Ton herausbrachte.
Das sollte sie auch nicht, denn schließlich handelte es sich um eine Playbacknummer aus dem in 22 Jahren zusammengekommenen Fasnetsrepertoire von fünf humorbegabten Musikern, die als „d’Gaukler“ das Publikum zu amüsieren pflegen. Das taten Franz Auber, Reiner Fink, Hermann Kner, Kurt Meixner und Hubert Stoll dann mit 20-minütiger Verspätung, als es hieß: „S‘Band isch gflickt.“ Die Zwischenzeit überbrückte der oberschwäbische Humorist und Heimatdichter Hugo Breitschmid mit gereimten Mundartgeschichten aus dem Alltag. (ef)
(Erschienen: 18.09.2011 21:20)
Wegen des starken Regens musste die eigens angefertigte „Wurf-Klarinette“, mit der Männer auf Zielscheiben schießen sollten, im Kasten bleiben. Weil auch das Damen-Kürbis-Curling buchstäblich ins Wasser fiel, wurden die großen runden Gewächse von den jüngsten Herbstfest-Gästen für „Kraftübungen“ und andere Spiele genutzt.
Bereits am Samstagabend hatte der Musikverein Schmiechen das Herbstfest eröffnet – allerdings mit einer kleinen Verzögerung: „S’Band isch grissa“, tönte es zunächst im Schmiechener Musikerheim aus der Regie, als beim Unterhaltungsabend eine mit schwarzer Perücke und silbernem Glitzerkleid aufgetakelte Mireille Matthieu die Bühne betrat und keinen Ton herausbrachte.
Das sollte sie auch nicht, denn schließlich handelte es sich um eine Playbacknummer aus dem in 22 Jahren zusammengekommenen Fasnetsrepertoire von fünf humorbegabten Musikern, die als „d’Gaukler“ das Publikum zu amüsieren pflegen. Das taten Franz Auber, Reiner Fink, Hermann Kner, Kurt Meixner und Hubert Stoll dann mit 20-minütiger Verspätung, als es hieß: „S‘Band isch gflickt.“ Die Zwischenzeit überbrückte der oberschwäbische Humorist und Heimatdichter Hugo Breitschmid mit gereimten Mundartgeschichten aus dem Alltag. (ef)
(Erschienen: 18.09.2011 21:20)
Themendossiers
Der Drogeriekonzern Schlecker aus Ehingen war lange die Nummer eins der Branche in Deutschland. Die Mitarbeiterzahl liegt bei über 30 000 in Deutschland und weiteren rund 17 000 im Ausland. Nach hunderten Schließungen liegt die Zahl der Läden in Deutschland wohl knapp unter 7000, hinzu kommt die Tochter Ihr Platz. 3000 weitere Schlecker-Filialen gibt es im Ausland. Im Januar 2012 meldete das Ehinger Familienunternehmen Insolvenz an, jetzt sollen weitere Filialen geschlossen werden.
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